Wie ist es eigentlich mit unserer inneren Zufriedenheit in Böblingen bestellt? (Stadtrat Wolfgang Hensel)

Veröffentlicht am 06.10.2018 in Fraktion
 

Böblingen, Raum für Taten und Talente

Irgendwie scheint es an vielen Stellen zu „grummeln“. Was sich durchaus mit einer versteckten Unzufriedenheit interpretieren lässt. Manche sind mit allem möglichen unzufrieden. Mit der Sauberkeit in der Stadt, mit falsch angelegten Fußwegen, Radwegen, Bauarbeiten, Umleitungen, Straßensperren, Fernwärme, Erdhebungen und und und…, auch mit dem Wetter. Natürlich gibt es unterschiedliche Gewichtungen.

Es ist auch der Umgang miteinander und untereinander. Dabei wird schnell klar, „der Ton macht die Musik“. Kritik muss sein, das schafft Klarheit. Streit darf es auch mal sein, das bereinigt Unklarheiten. Fast täglich wird man von der Presse mit unsäglichen Negativberichten verwöhnt. Die beherrschenden Themen der letzten Monate waren die Fernwärme, die Erdhebungen, verschiedene Baustellen und Straßensperrungen. In weiten Teilen wurden dieses Themen in unschönen „Tonarten diskutiert. Man fragt sich schon, ob die Protagonisten sich dessen bewusst sind, dass die Gefahr besteht unser Zusammenleben zu spalten. Zuweilen sind die Stadtverwaltung und auch die gewählten Gemeinderäte Zielscheiben der „eigenen“ Unzufriedenheit und dem „Frustabbau“.
Andererseits darf man versichert sein, das der Verwaltungsspitze, den jeweils zuständigen Sachgebietsleitern und Sachbearbeitern, den Gemeinderäten, Aufsichtsräten und andere noch angehängte Kompetenzen, die jeweiligen Problemstellungen in der Stadt sehr präsent sind und sehr sorgfältig in- und außerhalb der verschiedensten Gremien diskutiert werden. Und natürlich ist jeder Ratschlag von außen willkommen, wenn er dann nicht gerade knapp oder direkt in eine Beleidigung oder Geringschätzung des Gegenübers mündet. Ein Gemeinderat, eine Verwaltung, ist immer auf der Seite des Bürgers, darf dabei aber niemals das Gesamtwohl aus den Augen verlieren.
Eine Quelle der Unzufriedenheit ist die manchmal vernachlässigte Sauberkeit im öffentlichen Raum. Sie ist auch ein gesellschaftliches Problem.
Kürzlich war in einem Leserbrief über den beklagenswerten Sauberkeitszustand der Böblinger Innenstadt zu lesen. Böblingen sei nicht lebenswert. Es wurde Wach- und Streifenpersonal gefordert um diesen Zustand einzudämmen. Im gleichen Atemzug wurde in den sozialen Medien über einen verhältnismäßigen/unverhältnismäßigen Einsatz der Polizei gegenüber einem Böblinger Bürger in Sachen Sauberkeit diskutiert. Und genau hier schieden sich die Geister. Ein "To go" – Becher wird weggeworfen. Die Polizei schreitet ein. Der Verursacher, leicht angetrunken, ist uneinsichtig, verweigert die Beseitigung des Bechers und die Angaben seiner Personalien. Dann will er sich entfernen. Was nun? Nichts weiter tun?
Zur Beweissicherung muss einfache körperliche Gewalt angewandt werden.
In den sozialen Medien haben sich weit über 100 Menschen gegen die Polizei ausgesprochen. Sie sei unverhältnismäßig vorgegangen. Andere sind sicher gegenteiliger Meinung. Diese haben sich leider nicht gemeldet. Es gibt hier keinen „Königsweg“, es sei denn, es werden mehr „Saubermänner“, statt mehr Streifenpersonal eingestellt. Als Fazit kann man feststellen, unser „Wir-Gefühl“ muss gestärkt werden. Damit können auch die „kleinsten“ Probleme, freundlich im Keim vermieden werden. Sachlich reden, "Wir-Gefühl" erzeugen, hilft.

Wolfgang Hensel, SPD-Fraktion

 

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