Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Der Arbeitsmittelpunkt heißt Böblingen

Veröffentlicht am 30.06.2011 in Presseecho
 

Die Sozialdemokraten haben eine neue Bleibe in Böblingen. Seit vergangener Woche residieren sie in der Sindelfinger Straße 8 – im Doppelpack: Im ehemaligen Frisörsalon hat sich nämlich nicht nur die Kreisgeschäftsstelle eingerichtet, sondern auch der frisch gekürte Landtagsabgeordnete Florian Wahl mit seinem Bürgerbüro.

Quelle: KRZ von Michael Stürm

Am vergangenen Freitag war Eröffnung und die 110 Quadratmeter Büro- und Versammlungsfläche mussten gleich einmal beweisen, dass sie eine beträchtliche Menge an Menschen zum Antrittsbesuch verkraften konnten. Dank des Bürgersteigs glückte dann auch dieser Stresstest.
In den nach alter Tradition (fast) komplett rot- weiß gestalteten Innenräumen machte Florian Wahl deutlich, warum er als Abgeordneter des Stuttgarter Landtags den
größten Teil seiner Arbeitszeit in Zukunft im Wahlkreisbüro verbringen möchte: „Wir Sozis“, bekannte er, „möchten die Politik dorthin bringen, wo sie hingehört: Raus aus den Hinterzimmern und unter die Bürger.“ Das Bürgerbüro sei ein „Mosaiksteinchen“ auf diesem Weg. Schließlich verstehe sich die neue Regierung in Stuttgart auch als „Bürgerregierung“.
„Den offenen Charakter leben“ lautet das Credo des jungen Landespolitikers. Heißt: Die Bürger sollen mit ihren Sorgen, Nöten und ihrem Informationsbedürfnis in der Sindelfinger Straße zukünftig eine Adresse finden. Und nicht nur dann. Wenn ein Mitbürger mit der Frage komme "Was hast du denn da schon wieder in der Zeitung gesagt“,
dann sei er ebenfalls genau richtig, betont Wahl. Bereits in den ersten Tagen, erzählt er, hätten die Böblinger schon regen Gebrauch von diesem Angebot gemacht – vom Bürger, der mal 20 Minuten seinen Kopf geleert habe, bis hin zum Mitstreiter des Gewerbeforums, der die Beantwortung eines Briefes anmahnte.

Drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich 2,5 Stellen teilen, werden in Zukunft in den von der Kreisgeschäftsstelle getrennten Räumen Florian Wahls arbeiten. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter sorgen dafür, dass der 27- Jährige in seinen Jobs als Sprecher des Sozialausschusses für Jugend, Gesellschaft und Sucht sowie seine Zuständigkeit für Verfassungsschutz und Rechtsradikalismus sowie für Eingliederung und Migranten unterstützt wird.
„Am Arbeitsaufwand hat sich massiv was geändert, seit der Landtag ein Vollzeitparlament ist“, weiß Wahl. 2500 schriftliche Anfragen haben sich seit dem Urnengang im März auf seinem Schreibtisch gestapelt, erzählt er.
Finanziert werden die Mitarbeiter vom Land, das Wahlkreisbüro muss Florian Wahl von den 1400 Euro Wahlkreispauschale bestreiten, die es zur monatlichen Diät in Höhe von 6400 Euro steuerfrei hinzu gibt. „Es war mir wichtig, die Pauschale auch einzusetzen“, betont Wahl mit Blick auf Kollegen, die kein eigenes Büro betreiben. Denn die Pauschale gibt es auf jeden Fall – ohne den Nachweis einer Verwendung. „Es kann nicht sein“, findet Wahl, „dass die Leute die 0711 wählen müssen, wenn sie ihren Wahlkreisabgeordneten erreichen wollen“

Info: Das Bürgerbüro von Florian Wahl ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet, Telefon: 22 02 58

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