Im nichtöffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung wurde aufgrund der gestiegenen Kosten über die Sauna im Hallenbad heftig diskutiert. Im Nachgang hat hierzu die Stadtverwaltung eine Pressemitteilung herausgegeben und die LKZ hat hierüber berichtet. Die SPD Fraktion war - wie auch die anderen Fraktionen gespalten - ob sie den Weiterbau der Sauna aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten zustimmen sollte. Andererseits waren schon Aufträge in Höhe von ca. 400 000 € vergeben und Schadenersatzforderungen standen im Raum. Ein Verzicht auf eine Sauna und Abriss der stillgelegten alten Sauna hätte sogar nach Angaben der Verwaltung Ausgaben von 800 000 - 900 000 € verursacht. Christa Weiß und Ottmar Pfitzenmaier sprachen sich derzeit angesichts der hohen Kosten und der relativ geringen zu erwartenden Besucherzahlen gegen eine öffentliche Sauna aus. Während Rüdiger Beising, Elviera Schüller-Tietze und Wolfgang Schönleber auch angesichts der bereits angefallenen Kosten weiterhin eine öffentliche Sauna beim Hallenbad befürworteten. Sie sprachen sich für die bodenständige ca. 170 000 € günstigere Variante aus. Am Ende der Debatte fand doch die sog. Baumhaussauna bei der Abstimmung im Gemeinderat eine Mehrheit.