Stellungnahme zur Messstelle Grabenstraße

Veröffentlicht am 07.03.2019 in Kommunalpolitik
 

Zum von der Landesregierung geplanten Abbau der Messstelle für Stickoxide in der Grabenstraße hat die SPD-Fraktion eine Stellungnahme abgegeben und ein Verbleib der Messstelle gefordert. Und zwar mindestens solange in der Grabenstraße der Jahresgrenzwert noch überschritten wird. Die LKZ hat hierüber berichtet.

Der vollständige Text der Stellungnahme finden Sie untenstehend.

SPD-Fraktion für Erhalt der Messstelle in der Grabenstraße

Die SPD-Fraktion unterstützt die Forderung von OB Martin Kaufmann, die kontinuierlich arbeitende Messstelle an der Grabenstraße zu erhalten. Solange der Stickoxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel überschritten wird, ist eine Überwachung der Luftbelastung weiterhin geboten. Die Überschreitung ist zwar mit 45 Mikrogramm nur geringfügig und gegenüber den früheren Jahren deutlich zurückgegangen, dennoch ist es angesichts des zu erwartenden ansteigenden Verkehrs während der 5 Jahre dauernden Sanierung des Engelbergtunnels wichtig, die Entwicklung der Schadstoffsituation zu verfolgen. Erfreulich ist, dass der Kurzzeitgrenzwert von 200 Mikrogramm in den vergangenen Jahren nicht mehr überschritten wurde.

Die Kritik vom Sprecher der AGVL, Herrn Thoma am Standort der Messstation an der Grabenstraße teilen wir nicht. Ohne die Verlegung von der anderen Straßenseite beim Hirschbrunnen an der Ampel würde die Messstelle nicht den Anforderungen der 39. Bundesimmissionsschutzverordnung entsprechen. Hierin ist nämlich festgelegt, dass "der Ort der Probenahmestelle repräsentativ ist für die Luftqualität eines Straßenabschnitts von nicht weniger als 100 Meter Länge". Weiterhin müssen "verkehrsbezogene Probenahmestellen mindestens 25 Meter entfernt vom Rand verkehrsreicher Kreuzungen sein". Dies war eben eindeutig am alten Messstellenstandort nicht der Fall. Sie stand zu nahe an der Kreuzung und zu nahe am Straßenrand, da wurden direkt die Emissionen aus dem Auspuff gemessen. Und somit erfolgte die von der Landesanstalt für Umwelt vorgenommene Verlegung der Messstelle völlig zu Recht und war dringend geboten. Es werden ja auch nicht die gemessenen, kurzzeitigen Spitzenwerte von einigen Tausend Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft von Gasherden in Wohnungen bei einer Beurteilung der Wohnraumbelastung zugrunde gelegt...

Rüdiger Beising

 

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