Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Herzlich willkommen bei der SPD im Kreis Böblingen!

Liebe Besucherinnen und Besucher, wir heißen sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Kreisverbandes Böblingen. Auf den folgenden Seiten können sie sich über unsere Arbeit im Landkreis Böblingen informieren. Wir sind ständig bemüht Sie als Besucherinnen und Besucher unserer Seite, mit aktuellsten Nachrichten aus Bund, Land und Kommunen zu versorgen.

Licht am Ende der Finsternis

Vor achtzig Jahren formierten sich in Waldenbuch wieder Strukturen des demokratischen Lebens. Allmählich, nach dem Unrecht nach innen und nach außen, traf man sich zusammen, um der NS-Herrschaft ein Gegenbild entgegenzustellen. Auch in Waldenbuch wurde nun Zusammenleben und Nachbarschaft neu interpretiert. Die allseitige Herrschaft der NSDAP verschwand allmählich aus dem Alltag.

Zunächst war die öffentliche Kommunikation erschwert. Wesentliche Mittel der Verständigung fehlten, Papier war Mangelware, Verlautbarungen wurden vorwiegend an markanten Stellen angebracht. Es dauerte noch Jahre, bis der schriftliche Verkehr in Fahrt kam, Blätter gedruckt werden konnten, eine Gesprächskultur in Schwung kam.

Auch die SPD Waldenbuch, die rege Auffrischung durch sogenannte Neubürger erfuhr, spürte den Mangel. Versammlungen kamen erst nach dem ersten Friedensjahr auf die Agenda, und es dauerte noch bis 1947, dass ein neues Leitungsgremium installiert werden konnte.

Am 2. Februar 1947 waren die materiellen Voraussetzungen geschaffen, um die alteingesessene politische Gruppierung wieder richtig zum Laufen zu bringen. Aufbewahrt ist das Protokoll der ersten Zusammenkunft, es wurde überschrieben mit „Bericht über die im Gasthaus Lamm stattgefundene SPD-Parteiversammlung“. Tagesordnung war: I. Berichte II. Neuwahlen III. Parteiangelegenheiten IV. Allgemeines.

Das war überschaubar. Und die Wahlen bestätigten den Lammwirt Karl Müller, der schon vor 1933 die Geschicke der Partei am Ort lenkte, als Vorsitzenden. Müller war schon seit Kriegsende einer der neuen demokratischen Repräsentanten der Stadt. Er konnte vermelden, dass „der Mitgliederstand sich verfünffacht hatte und sich deshalb die Kassenlage erheblich verbessert habe“ und schritt zu Neuwahlen. Diese brachten die Genossen Müller, Bürkle, Steger, Nitsche und Hakl ins Amt, welche versicherten „mit ihrem ganzen Können sich für die Sozialdemokratie einzusetzen“. Nach der Wahl standen die Bauvorhaben der Stadtverwaltung im Zentrum, insbesondere die Bauvorhaben für die Neubürger, die als das dringendste Problem bezeichnet wurden.

Die Diskussion war rege. Man freute sich, dass man sich wieder frei von Spitzelei wichtigen allgemeinen Themen widmen konnte. Dass der Wohnungsbau auch in den kommenden Jahren, ja Jahrzehnten fortdauerndes beherrschendes Thema war und bis heute ist, zeigt seine Bedeutung für das stetige gesellschaftliche Zusammenleben. Der Wiederaufbruch der SPD noch im Jahr 1945, dann verstärkt 1946 mit den ersten kommunalen Nachkriegswahlen und schließlich im Februar 1947 mit den neuen personellen Entscheidungen, nach Monaten der Vorbereitung, setzte die Tradition der Partei am Ort fort und wirkt als symbolisches, geschichtliches Kapital bis in die Gegenwart.

Harald Jordan

Die Chancen der Ganztagesschule

"Meine Meinung" von Bodo Philipsen im Gäuboten vom 18.2.2026

„Oh je, mein Kind kommt in die Schule. Dann ist es ja viel kürzer als bisher betreut.“ Diese Sorge müssen Sie ab dem Schuljahr 2026/27 nicht mehr haben, weil alle Grundschulen ein Ganztagesbetreuungsprogramm für die Erstklässler anbieten müssen. Bis 2029 wird es jedes Jahr um eine Klassenstufe erweitert. Der Rechtsanspruch besteht auch in den Schulferien, maximal 4 Wochen Schließzeit sind erlaubt.

Erfolgreiche Infostandaktion zur Landtagswahl in Mötzingen

Infostand am 07. Februar 2026

Am vergangenen Samstag war der SPD-Ortsverein in Mötzingen mit einem Infostand zur bevorstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 präsent. Bei winterlich-klarem Wetter nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Direkter Dialog im Mittelpunkt

Im Vordergrund stand das Gespräch. Viele Passantinnen und Passanten informierten sich über landespolitische Themen, stellten Fragen zur Bildungs- und Familienpolitik oder brachten ihre Anliegen zur kommunalen Entwicklung ein. Der direkte Dialog vor Ort bleibt ein zentrales Element demokratischer Beteiligung – gerade auf Landesebene.

Neben Informationsmaterialien sorgte eine kleine musikalische Begleitung für eine offene und freundliche Atmosphäre. So entwickelte sich ein lebendiger Austausch, der deutlich zeigte: Politisches Interesse ist vorhanden – wenn man den Menschen persönlich begegnet.

Klare Positionen für Baden-Württemberg

Thematisch standen unter anderem folgende Punkte im Fokus:

  • Stärkung von Bildung und frühkindlicher Betreuung

  • Unterstützung von Familien

  • Verlässliche kommunale Finanzausstattung

  • Soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität

Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung waren konstruktiv und vielfach ermutigend. Der Infostand hat gezeigt, wie wichtig Präsenz im öffentlichen Raum ist – nicht nur im Wahlkampf, sondern kontinuierlich.

Engagement vor Ort zählt

Die Aktion in Mötzingen unterstreicht, dass politische Arbeit auf Landesebene immer auch im direkten Austausch vor Ort verankert sein muss. Als Ortsverein setzen wir weiterhin auf Gesprächsangebote, Transparenz und nachvollziehbare Positionen.

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern, die das Gespräch gesucht haben.

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