Gemeinderatssitzung 16. November 2018

Veröffentlicht am 17.10.2018 in Kommunalpolitik
 

Die Gemeinderatssitzung am 16. November stand ganz im Zeichen der Einbringung des Haushaltes durch Finanzbürgermeister Dr. Vonderheid. Dank  höherer Einnahmen bei der Einkommens- und Gewerbesteuer - zusammen 70 Mio. Euro - konnte die Gesamtverschuldung deutlich reduziert werden. Sie ist aber immer noch mit 117 Mio. € (incl. Eigenbetriebe) sehr hoch und wird 2019 voraussichtlich um weitere 18  Mio. € ansteigen. Dennoch kann für 2019 ein genehmigungsfähiger Haushalt vorgelegt werden. Positiv ist, dass für 2019 die Steuerhebesätze und die Wasser- und Abwassergebühren unverändert bleiben.

Vorgesehen ist für 2019 ein Investitionsvolumen von 43 Mio. €. Ein Großteil davon wird für die (energetische) Sanierung der Schulen und den Neubau von Kindergärten benötigt. Für die Sanierung des Leobads werden 2019 knapp 5 Mio. € eingeplant.

Unser Fraktionsvorsitzender Ottmar Pfitzenmaier machte deutlich, dass wir kein Verständnis für den späten Baubeginn im Leobad haben. Auch in der Bevölkerung herrscht hierüber großer Unmut. Die Aufträge hätten schon früher vergeben werden müssen. OB Martin Kaufmann bestätigte, dass der Gemeinderat die Beschlüsse rechtzeitig gefasst habe. Baubürgermeister Brenner erläuterte, dass das Leobad  nach Badeschluss am 12.9. erst  "geräumt" werden musste. Jetzt ist ein Baubeginn Anfang November geplant. Nach dem vorgelegten Terminplan sei die Wiedereröffnung des Leobads 2020 nicht gefährdet. Dennoch bleibt eine Lücke von fat 4 Wochen, wo man früher hätte beginnen können und damit wurde ein zeitliches Puffer schon am Anfang vergeben. Wir werden den Baufortschrift äußerst kritisch begleiten.

Unsere stv. Fraktionsvorsitzende Christa Weiß begrüßte den Antrag zum Bund-Länder-Programm "Zukunft Stadtgrün SGP" für den Stadtpark und Reiterstadion sehr. Hierfür könnten bei positivem Bescheid erhebliche Fördermittel bereit gestellt werden. Nachdem zunehmend aufgrund des hohen Wohnraumbedarfs eine Innenverdichtung in Leonberg erfolgt, ist ein Erhalt und eine Ausweitung der Grünzonen dringend erforderlich. Positiv ist auch, dass der Bereich am Rande des Stadtparks  an der Berlinerstraße nicht in dem geplanten denkmalgeschützten Bereich enthalten ist. Von dem gesamten 3 Hektar großen Bereich, wollten wir ohnehin nur 1 - 1,5 ha bebauen.

Der Bericht in der LKZ vom 17.10.18 finden Sie hier.

 

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