Erich Klemm leitet seine letzte Betriebsversammlung als Betriebsratsvorsitzender im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen Nach 43 Jahren Interessenvertretungsarbeit am Standort verabschiedet Erich Klemm sich in die passive Phase der Altersteilzeit
Erich Klemm, Betriebsratsvorsitzender zur Sindelfinger Belegschaft: Mit der Unterstützung einer starken Belegschaft haben wir in Sindelfingen noch jede Krise gemeistert. Ich danke euch dafür und weiß, dass der Standort auf diese Weise weiterhin durchsetzungsstark bleiben wird und eine gute Zukunft hat.
Rund 7000 Beschäftigte haben sich heute um 10 Uhr zur ersten Betriebsversammlung des Jahres am Daimler Standort Sindelfingen eingefunden. Es ist gleichzeitig die letzte Betriebsversammlung des Betriebsratsvorsitzenden Erich Klemm. Nach 25 Jahren als Betriebsratsvorsitzender im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen und insgesamt 43 Jahren Interessenvertretungsarbeit am Standort verabschiedet er sich in die passive Phase der Altersteilzeit.
Erich Klemm eröffnet die Betriebsversammlung. Er berichtet über aktuelle betriebliche Themen, wie z. B. die wirtschaftliche Situation, die Ergebnisbeteiligung und die neue Vorstandsstrategie der Produktorientierung ("Product Dedication").
In seiner Rede blickt Erich Klemm aber auch auf wichtige Stationen seiner Arbeit als oberster Interessenvertreter der Sindelfinger Belegschaft zurück: Vom sozialverträglichen Abbau von 15.000 Stellen Anfang der 90er Jahre über die Auseinandersetzung um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und die Standortsicherungsvereinbarungen 1996 und 2004 bis hin zum Kampf gegen
den Abzug der C-Klasse 2009 und den gegenwärtigen Debatten um prekäre Beschäftigung.
Erich Klemm, Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz Werk Sindelfingen:
In den vergangenen Jahrzehnten, in denen ihr mir und meiner Mannschaft euer Vertrauen geschenkt habt, mussten wir mitunter auch sehr schwere Zeiten überwinden. Aber mit der Unterstützung einer starken Belegschaft haben wir in Sindelfingen noch jede Krise gemeistert. Ich danke euch dafür und weiß, dass der Standort auf diese Weise weiterhin durchsetzungsstark bleiben wird und eine gute Zukunft hat.
Das Motto des diesjährigen Internationalen Frauentags lautet “Gleichheit für Frauen ist Fortschritt für alle.” Dass allerdings Frauen und Männer die gleichen Rechte besitzen, ist leider auch im 21. Jahrhundert keine Selbstverständlichkeit. Weiterhin werden Frauen in unserer Gesellschaft strukturell benachteiligt. Dies gilt sowohl beim Thema Chancengleichheit, Entgeltgerechtigkeit aber auch wenn es um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. „Der 8. März soll uns daran erinnern, dass wir uns weiterhin für gleiche Entwicklungs- und Berufschancen, für mehr Frauen in Führungsetagen, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit und für die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen müssen“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Wahl.
Die Aussagen des Landrats, Herrn Bernhard und der Geschäftsführerin des Klinikverbundes, Frau Dr. Frank im Gemeinderat und bei der Bürgerversammlung am 28. März brachte keine klare Aussage zum langfristigen Erhalt des Leonberger Krankenhauses mit seinen Fachabteilungen. Es wird Chefärzte geben, bloß wie viele? Die Zusage zum Erhalt des Krankenhauses mit seinen Fachabteilungen reichte gerade bis 2020. Der Gemeinderat wird nächste Woche eine gemeinsame Resolution auf den Weg bringen. Frau Martina Weise hat eine Umfrage gemacht, danach würden nur 8 Prozent nach Böblingen ins Krankenhaus gehen.
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