Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Herzlich willkommen bei der SPD im Kreis Böblingen!

Liebe Besucherinnen und Besucher, wir heißen sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Kreisverbandes Böblingen. Auf den folgenden Seiten können sie sich über unsere Arbeit im Landkreis Böblingen informieren. Wir sind ständig bemüht Sie als Besucherinnen und Besucher unserer Seite, mit aktuellsten Nachrichten aus Bund, Land und Kommunen zu versorgen.

SPD Mötzingen: Dank an unsere Wählerinnen und Wähler

Nach der Landtagswahl

„Der Respekt vor dem mündigen Bürger verlangt, dass man ihm Schwierigkeiten nicht vorenthält.“
— Willy Brandt

Das Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 ist für die SPD sehr enttäuschend. Es fordert alle Ebenen unserer Partei zu einer gründlichen Analyse und zu einer ehrlichen Neubestimmung des zukünftigen Kurses auf.

Umso mehr möchten wir uns bei allen Mötzingerinnen und Mötzingern bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben. Ihr Vertrauen bedeutet uns viel.

Ein herzlicher Dank gilt auch allen Genossinnen und Genossen, die den Wahlkampf vor Ort unterstützt haben – beim Verteilen von Flyern, beim Aufhängen von Plakaten und bei unserer Infostand-Aktion auf dem Schlossplatz.

Gerade nach einem solchen Wahlergebnis ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben. Die SPD in Mötzingen wird weiterhin Ansprechpartner für soziale, kommunale und gesellschaftliche Themen vor Ort sein und sich aktiv in das Gemeindeleben einbringen.

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 18. März 2026, um 19 Uhr statt. Die Einladung mit Tagesordnung wurde bereits verschickt.

Wer Interesse an der SPD-Arbeit vor Ort hat oder Anregungen, Fragen oder Kritik einbringen möchte, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen:
spdmoetzingen@dg-email.de

Wir bleiben vor Ort engagiert, hören zu und setzen uns weiterhin für ein solidarisches, gerechtes und lebenswertes Mötzingen ein.

Mit solidarischen Grüßen

SPD-Ortsverein Mötzingen

Internationaler Frauentag 2026




Internationaler Frauentag 2026

Mitbestimmen. Mitgestalten. Misch dich ein!

Zum Internationalen Frauentag am 8. März ruft die DGB Region Stuttgart alle dazu auf, Demokratie und Gleichstellung aktiv zu stärken – im Betrieb und bei der Landtagswahl.

„Gleichberechtigung entsteht nicht von allein. Wir müssen sie immer wieder aktiv durchsetzen und gegen Rückschritte absichern“, sagt Farina Semler, Mitglied im DGB Kreisverband Böblingen und stellvertretende GEW-Landesvorsitzende.

„Gerade in einer Zeit, in der soziale Errungenschaften unter Druck stehen und antifeministische Tendenzen zunehmen, ist es entscheidend, dass wir uns klar positionieren.“

Frauen verdienen in Baden-Württemberg weiterhin deutlich weniger als Männer, arbeiten häufiger in Teilzeit und übernehmen den Großteil der Sorgearbeit. Strukturelle Benachteiligung ist kein Naturgesetz – sie ist politisch gemacht und kann politisch verändert werden.


Betriebsratswahlen: Gleichstellung im Betrieb durchsetzen

Von März bis Mai 2026 werden bundesweit Betriebsräte gewählt. Sie gestalten Arbeitszeiten, Weiterbildung, Einstellungen und Karrierechancen mit.

In Betrieben mit Interessenvertretung sind die Arbeitsbedingungen nachweislich besser:
Beschäftigte profitieren von mehr Mitbestimmung, faireren Entwicklungsmöglichkeiten und häufig auch höheren Löhnen.

Gerade für Frauen, die noch immer den Großteil der Sorgearbeit übernehmen und Beruf und Familie vereinbaren müssen, macht das einen entscheidenden Unterschied.

„Echte Gleichberechtigung im Unternehmen gelingt nur mit engagierten und durchsetzungsfähigen Betriebsräten“, erklärt Semler.

„Darum ist es wichtig, sich an den Wahlen zu beteiligen und diejenigen zu stärken, die sich für faire Arbeitsbedingungen und gleiche Chancen einsetzen.“


Landtagswahl: Weichen für die nächsten Jahre stellen

Am 8. März 2026 wählen die Bürger*innen in Baden-Württemberg einen neuen Landtag.

Die politischen Entscheidungen der kommenden Jahre werden auch darüber bestimmen, wie es mit Gleichstellung, guter Arbeit und sozialer Sicherheit weitergeht. Nur durch aktives Mitgestalten können wir Veränderungen herbeiführen, die wir dringend brauchen.

„Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und unterstützen Sie eine Politik, die Frauenrechte konsequent stärkt und unsere demokratischen Strukturen verteidigt“, appelliert Semler.


Motto zum Internationalen Frauentag 2026

„Mitbestimmen. Mitgestalten. Misch dich ein!“

Im Betrieb.
In der Gesellschaft.
An der Wahlurne.


Veranstaltung in Böblingen

Rund um den 8. März lädt der DGB Kreisverband Böblingen gemeinsam mit der katholischen Betriebsseelsorge zu einem Filmabend im Arbeiterzentrum Böblingen ein.

Beginn: 18 Uhr

Freitag 06.03.2026

Arbeiterzentrum

Sindelfinger Straße 14

71032 Böblingen


Film: „Die Hälfte der Welt gehört uns – als Frauen das Wahlrecht erkämpften“ (Dokumentarfilm, 2018)

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Licht am Ende der Finsternis

Vor achtzig Jahren formierten sich in Waldenbuch wieder Strukturen des demokratischen Lebens. Allmählich, nach dem Unrecht nach innen und nach außen, traf man sich zusammen, um der NS-Herrschaft ein Gegenbild entgegenzustellen. Auch in Waldenbuch wurde nun Zusammenleben und Nachbarschaft neu interpretiert. Die allseitige Herrschaft der NSDAP verschwand allmählich aus dem Alltag.

Zunächst war die öffentliche Kommunikation erschwert. Wesentliche Mittel der Verständigung fehlten, Papier war Mangelware, Verlautbarungen wurden vorwiegend an markanten Stellen angebracht. Es dauerte noch Jahre, bis der schriftliche Verkehr in Fahrt kam, Blätter gedruckt werden konnten, eine Gesprächskultur in Schwung kam.

Auch die SPD Waldenbuch, die rege Auffrischung durch sogenannte Neubürger erfuhr, spürte den Mangel. Versammlungen kamen erst nach dem ersten Friedensjahr auf die Agenda, und es dauerte noch bis 1947, dass ein neues Leitungsgremium installiert werden konnte.

Am 2. Februar 1947 waren die materiellen Voraussetzungen geschaffen, um die alteingesessene politische Gruppierung wieder richtig zum Laufen zu bringen. Aufbewahrt ist das Protokoll der ersten Zusammenkunft, es wurde überschrieben mit „Bericht über die im Gasthaus Lamm stattgefundene SPD-Parteiversammlung“. Tagesordnung war: I. Berichte II. Neuwahlen III. Parteiangelegenheiten IV. Allgemeines.

Das war überschaubar. Und die Wahlen bestätigten den Lammwirt Karl Müller, der schon vor 1933 die Geschicke der Partei am Ort lenkte, als Vorsitzenden. Müller war schon seit Kriegsende einer der neuen demokratischen Repräsentanten der Stadt. Er konnte vermelden, dass „der Mitgliederstand sich verfünffacht hatte und sich deshalb die Kassenlage erheblich verbessert habe“ und schritt zu Neuwahlen. Diese brachten die Genossen Müller, Bürkle, Steger, Nitsche und Hakl ins Amt, welche versicherten „mit ihrem ganzen Können sich für die Sozialdemokratie einzusetzen“. Nach der Wahl standen die Bauvorhaben der Stadtverwaltung im Zentrum, insbesondere die Bauvorhaben für die Neubürger, die als das dringendste Problem bezeichnet wurden.

Die Diskussion war rege. Man freute sich, dass man sich wieder frei von Spitzelei wichtigen allgemeinen Themen widmen konnte. Dass der Wohnungsbau auch in den kommenden Jahren, ja Jahrzehnten fortdauerndes beherrschendes Thema war und bis heute ist, zeigt seine Bedeutung für das stetige gesellschaftliche Zusammenleben. Der Wiederaufbruch der SPD noch im Jahr 1945, dann verstärkt 1946 mit den ersten kommunalen Nachkriegswahlen und schließlich im Februar 1947 mit den neuen personellen Entscheidungen, nach Monaten der Vorbereitung, setzte die Tradition der Partei am Ort fort und wirkt als symbolisches, geschichtliches Kapital bis in die Gegenwart.

Harald Jordan

Die Chancen der Ganztagesschule

"Meine Meinung" von Bodo Philipsen im Gäuboten vom 18.2.2026

„Oh je, mein Kind kommt in die Schule. Dann ist es ja viel kürzer als bisher betreut.“ Diese Sorge müssen Sie ab dem Schuljahr 2026/27 nicht mehr haben, weil alle Grundschulen ein Ganztagesbetreuungsprogramm für die Erstklässler anbieten müssen. Bis 2029 wird es jedes Jahr um eine Klassenstufe erweitert. Der Rechtsanspruch besteht auch in den Schulferien, maximal 4 Wochen Schließzeit sind erlaubt.

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