SPD Waldenbuch
200 Jahre Karl Marx 1818 – 2018
Veranstaltung mit Paul Schobel zu Kapitalismus und Ungleichheit
In zahlreichen Veranstaltungen wird in diesem Jahr Karl Marx gedacht, der vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, als Sohn eines Rechtsanwalts in Trier geboren wurde. Noch immer kursieren die unschärfsten Zerrbilder von dem großen Denker, Philosophen, Ökonomen und Führer der internationalen Arbeiterbewegung in den Köpfen der Menschen, was wahrscheinlich weniger an seinen revolutionären Ideen liegt als an seinen Nachfolgern und Gegnern, die ihn für ihre jeweiligen Interessen in Dienst genommen und dadurch eine angemessene Beschäftigung mit ihm immer wieder eher behindert als befördert haben.
Die SPD Waldenbuch wird den 200. Geburtstag zum Anlass nehmen, auf einer Veranstaltung an die epochale Rolle der politischen und ökonomischen Theorien von Marx zu erinnern. Gemeinsam mit Friedrich Engels hinterließ er ein gewaltiges Werk, das noch heute die internationale Forschung und Politik beeinflusst. Auch der sogenannten 68er-Bewegung, derer in diesen Tagen in den Medien nach fünfzig Jahren gleichfalls breite Aufmerksamkeit zuteil wird, gaben die Schriften von Marx grundlegende Impulse.
Es spricht Paul Schobel, Kath. Betriebsseelsorger i.R. Böblingen, versierter Kenner der Zusammenhänge und über Jahrzehnte als Betriebsseelsorger mit den Folgen kapitalistischer Produktionsweise vertraut. Man darf auf seine Ausführungen zu „Kapitalismus und Ungleichheit: Was die SPD von Karl Marx lernen kann“ gespannt sein. In Ergänzung zu seinen Ausführungen wird anschließend die Frage erörtert, wie Karl Marx die politische Praxis der frühen Sozialdemokratie im 19.Jahrhundert wegweisend angeregt und das öffentliche Bild von der SPD beeinflusst hat.
Karl Marx, dessen Ziel es war, das Leben der arbeitenden Massen vom Elend zu befreien, lebte selbst unter schwierigsten materiellen Verhältnissen und unter Überlast an Arbeit im Exil. Doch schon 1835 hatte er als 17-jähriger in seinem Abituraufsatz ein für ihn passendes Lebensmotto aufgeschrieben: „Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für die Menschheit wirken können, dann können uns Lasten nicht niederbeugen.“
Die Veranstaltung mit Paul Schobel findet statt am Mittwoch 9. Mai 2018, um 19.30 Uhr, Seniorenwohnanlage Sonnenhof, Vordere Seestrasse 19, 71111 Waldenbuch statt.
Interessenten sind herzlich willkommen.
Harald Jordan
Am 21. April war Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Leonberg. Trotz Sommerwetter war die Veranstaltung mit über 50 Teilnehmer gut besucht. OB Martin Kaufmann bedankte sich bei den SPD Mitgliedern für die engagierte Unterstützung seines Wahlkampfes 2017 und gab einen Überblick über die anstehenden kommunalpolitischen Themen. Er setzt auf eine stärkere Bürgerbeteiligung, erstes Thema hierfür wird die Neugestaltung des Postareals sein. Und er spannte den Bogen vom Verkehr, Krankenhaus, Schulsanierung, Kindergärten, Parkhaus bis zum bezahlbarer Wohnraum.
Die wiedergewählte Vorsitzende des Ortsvereins Elviera Schüller-Tietze sprach in ihrer Rede die wichtigsten Themen an: zentral ist der bezahlbare Wohnraum ebenso der Erhalt des Leonberger Krankenhauses. Die Bettenzahl dürfe nicht reduziert, das Krankenhaus nicht gesund geschrumpft werden. Auch gegen den zunehmenden Verkehr in der Stadt müsse etwas getan werden. Die SPD setzt sich für eine preisgünstige Fahrkarte ein, die in der Kernstadt und allen Ortsteilen gelten soll, um so mehr Menschen auf den öffentlichen Nahverkehr zu bekommen,
2017 hatte die Leonberger SPD einen erfolgreichen Wahlkampf für Oberbürgermeister Martin Kaufmann bestritten. Zur anstehenden Kommunalwahl 2019 wurde bereits eine interne Findungskommission eingerichtet. Aktuell hat der Ortsverein 140 Mitglieder. In den vergangenen Monaten sind 16 neue dazugekommen, kaum einer sei ausgetreten. Besonders erfreulich ist, dass es seit November sechs Eintritte bei den Jusos gab, die alle bis heute dabei geblieben sind.

Am Sonntag, 22.04.2018 traf sich der neu gewählte Vorstand zur Planung des laufenden Arbeitsjahres.
„Wir wollen in diesem Arbeitsjahr vor allem mit Vereinen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und die Arbeit der SPD-Ortsvereine vor Ort unterstützen“, meint Julia Jacob, Vorsitzende der Juso-AG Herrenberg & Gäu.
Eren Gürbüz ergänzt: „Unser Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen für eine Kandidatur bei den Kommunalwahlen zu gewinnen.“
Es soll ein Brief an alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und weitere junge Menschen geben, die als Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen in Frage kommen.
„Diese Aktion wollen wir mit einem coolen Event verbinden, um möglichst viele junge Leute anzusprechen“, meint Felix Rohde, der selbst für die Kommunalwahlen in Herrenberg kandidieren möchte.
Darüber hinaus wurden Vorschläge für mögliche Veranstaltungen und Aktionen diskutiert.
So ist beispielweise eine Veranstaltung mit dem Kommunalen Kino Herrenberg geplant, ein Vortrag zum Thema Abfallwirtschaftssystem im Kreis Böblingen, Firmenbesuche sowie Gespräche mit Vereinen und Gemeinderäten.
Im Anschluss an die Klausurtagung folgte ein Vortrag von Moritz Oehl zum Thema: „ Wie schreibe ich eine gute Pressemitteilung?“, was vor allem für die anwesenden Schüler eine große Bereicherung war.
Zum Schluss blieb auch noch Zeit, die eigene Pressearbeit kritisch unter die Lupe zu nehmen. Die Jusos wollen regelmäßig Beiträge in den Gemeindeblättern und auf facebook veröffentlichen und durch das Schreiben von Pressemitteilungen auf ihre Arbeit aufmerksam machen.
Darüber hinaus soll es regelmäßig Stammtische für einen intensiven Austausch geben.
Am Samstag, 19.05.2018 um 18:00 Uhr findet der erste Stammtisch im Café Barista in Herrenberg statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.
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