Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Jahreshauptversammlung

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Gäufelden, Julia Jacob, zieht auf der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz. Seit sie den Vorsitz, zusammen mit ihrem Stellvertreter David Feurle und dem Kassierer Walter Kinkelin, letztes Jahr übernommen hat, konnte der SPD-Ortsverein vier neue Mitglieder gewinnen.

„Diese positive Entwicklung hat meine Erwartungen sogar übertroffen“, freut sich Julia Jacob.

Der SPD-Ortsverein hat aktuell 17 Mitglieder. „Wir möchten sobald wie möglich die 20er Marke knacken. Darauf arbeiten wir, neben der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl, hin“, meint David Feurle.

Der weitere Abend stand im Zeichen der Kommunalwahlen 2019. Es wurde eine erste Grundlage für ein kommunalpolitisches Konzept erarbeitet. Wichtige Themen werden die Ortskernsanierung, Schaffung von Bauland, öffentlicher Nahverkehr, Kindergartengebühren, Umwelt- und Artenschutz sowie Bürgerbeteiligung sein. 

„Wir wollen unser kommunalpolitisches Programm im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereins- und Gemeindevertretern entwickeln“, führt Julia Jacob aus. Es soll vor allem darum gehen, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger miteinzubeziehen sowie Expertenwissen einfließen zu lassen. Um das zu erreichen sind in den kommenden Wochen und Monaten zahlreiche Gespräche geplant.

Darüber hinaus wird es auch in diesem Jahr wieder einige Aktionen/ Veranstaltungen geben:
Am 27.07.18 möchte der Ortsverein mit einem Stand auf dem Sommerfest der Gemeinde vertreten sein und am 04.08.18 wird es im Rahmen des Kinderferienprogramms einen Spieletag im Jugendzentrum in Nebringen geben. Außerdem ist eine Veranstaltung zum Thema Patientenverfügung geplant sowie ein Stand auf dem Gäufeldener Weihnachtsmarkt.   

Keine Lösung zum Schießlärm, keine Kooperation mit den Amerikanern.

Die SPD-Fraktion im Böblinger Gemeinderat möchte mit den US-Streitkräften in der Panzerkaserne nicht mehr kooperieren, solange sich keine Lösung zum Schießlärm abzeichnet.

Artikel vom 16. März 2018 - 20:00 Kreiszeitung Böblinger Bote

BÖBLINGEN (red/mis). Der seit Jahren andauernde Streit um den Schießlärm und viele Gesprächen mit der US-Armee auf kommunaler, Landes- und Bundesebene sei bis zum jetzigen Zeitpunkt zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen, schreibt SPD-Fraktionschef Florian Wahl in einer Pressemitteilung. Die Planungen der Amerikaner zu einem Neubau eines Supermarkt auf dem Gelände der Panzerkaserne sowie der Schießlärm, der in den vergangenen Tagen in unerträglicher Weise die Bevölkerung in fast der ganzen Stadt in Mitleidenschaft gezogen habe, ließen bei der SPD-Gemeinderatsfraktion erhebliche Zweifel aufkommen, ob von Seiten der amerikanischen Streitkräften ein ernsthaftes Interesse an einer Einigung besteht, schreibt Wahl weiter.

Transparenz gewinnt – ASF und AfA zum Equal Pay Day

 


Transparenz gewinnt – ASF und AfA zum Equal Pay Day

 

Der „Tag für gleiche Bezahlung“ am 18. März macht symbolisch auf den Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern aufmerksam, der in Deutschland aktuell noch immer 21% beträgt. Daraus ergeben sich 77 Tage, in denen Frauen für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit umsonst arbeiten.

„Die Tatsache, dass der EPD genau wie im letzten Jahr auf den 18.03. fällt, zeigt uns, dass sich die geschlechterspezifische Lohnlücke kein Stück geschlossen hat“, so die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Andrea Schiele „Das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene Entgelttransparenzgesetz weist auf eine der Ursachen für diese Lohnungerechtigkeit hin: fehlende Transparenz!“, so Schiele weiter. „ Nur wenn die Arbeitnehmerinnen wissen, wie groß die Lohnlücke ist, können sie auch dagegen angehen.“ Darüber hinaus ist die neue Bundesregierung nun aufgefordert, hier weitere Maßnahmen voranzutreiben, die nicht nur an wenigen Orten Transparenz ermöglichen, sondern auch aktiv der systematischen Entgeltlücke entgegenwirken.

Diese Forderungen werden auch von der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) unterstützt. Die Lohnlücke wirke sich vor allem später im Alter aus, so Kreisvorsitzender Georg Patzek. Er macht damit wiederholt auf das große Risiko der drohenden Altersarmut aufmerksam. „Am Ende ihres Erwerbslebens stehen Frauen häufig mit Renten da, die das Überleben kaum sichern können. Mit einer durchschnittlichen Rente von etwa 645 Euro im Monat (West- und Ostdeutschland zusammen), die eine Frau zu erwarten hat, ist es kaum möglich, der Altersarmut zu entgehen.“

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) könnte bei Frauen die sogenannte Grundsicherungsquote künftig sogar von 16 Prozent im Jahr 2015 bis 2036 auf etwa 28 Prozent der Neurentnerinnen ansteigen. Dieser dramatischen Entwicklung werden weder die ASF noch die AfA tatenlos zusehen, sind sich Andrea Schiele und Georg Patzek einig.

Haushaltsrede 2018, Florian Wahl

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,
sehr geehrte Frau Baubürgermeisterin,
liebe Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat,
sehr geehrte Damen und Herren,

das ist heute die letzte Gemeinderatssitzung bevor wir nach acht Jahren wieder einen Oberbürgermeister wählen.
Wer am 4. Februar mit 16 zum ersten Mal wählen kann, war vor acht Jahren selber acht Jahre alt und ging vermutlich selber noch in die dritte Klasse in die Grundschule. Manch einer der zum zweiten Mal in seinem Leben, so wie ich, einen Böblinger Oberbürgermeister wählen kann, ist bereits Mitte Dreißig.
Diese Spanne allein bei den Erst- und Zweitwählern macht deutlich für was für eine wichtige und langfristige Weichenstellung die Böblingerinnen und Böblinger zwischen dieser und der nächsten Gemeinderatssitzung treffen werden.
So haben wir heute eine Sitzung in der wir mit der heutigen Haushaltsverabschiedung das nächste Jahr für unsere Stadt planen, aber mit Spannung auf die große Unbekannte: wer wird oder bleibt unser Oberbürgermeister?

 

SPD-Kreisvorsitzende drängen auf Änderung des Landtagswahlrechts

Hostert, Kliche-Behnke, Nothofer

Im baden-württembergischen Landtag sind gerade einmal 35 Frauen von insgesamt 143 Abgeordneten vertreten – das entspricht gerade einmal 24,5 Prozent. Baden-Württemberg ist damit das Schlusslicht aller Landtage in der Bundesrepublik. Weibliche SPD-Kreisvorsitzende appellieren nun an die grün-schwarze Landesregierung, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Änderung des Landtagswahlrechts, welches den Einzug von mehr Frauen in den Landtag ermöglichen würde, umzusetzen.

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