Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Bolivien und die Linke in Südamerika - Ist die Revolution am Ende?


Liebe Genossinnen und Genossen,
 
Anja Dargatz, die Leiterin des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung (Fritz-Erler Forum) in Baden-Württemberg, ist der Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im Kreis Böblingen gefolgt und wird bei uns am Freitag, den 30.09.2016, zum Thema
 
"Bolivien und die Linke in Südamerika - Ist die Revolution am Ende?" 
 
einen Vortag halten und mit uns über die derzeitigen politischen Auseinandersetzungen diskutieren.
 
Thema: "Bolivien und die Linke in Südamerika - Ist die Revolution am Ende?"

Ort: Ernst-Schäfer-Haus, Corbeilles-Esonnes-Platz 10, 71063 Sindelfingen
Zeit: 18:00 Uhr
 
Anja Dargatz ist seit Kurzem die Leiterin des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Baden-Württemberg.​
Sie war von 2011 bis 2016 Landesvertreterin der Friedrich-Ebert Stiftung in Bolivien und kann uns also authentisch die politischen Strömungen der letzten Jahre auf dem lateinamerikanischen Kontinent vermitteln.
 
Natürlich werden wir auch auf Ihre Vorstellungen und Pläne, die mit dem Fritz-Erler Forum erreicht werden sollen, eingehen.
 
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und der SPD Stadtverband Sindelfingen freut sich, mit Anja eine sehr sachkundige Referentin gewonnen zu haben.
 
Über eine zahlreiche Teilnahme der AfA und SPD Mitglieder des SPD Stadtverband Sindelfingen würden wir uns sehr freuen.
 
Die Veranstaltung ist öffentlich und interessierte Besucher sind herzlich willkommen.
 
Ich freue mich, euch zahlreich an diesem Abend begrüßen zu dürfen.
 
Georg Patzek

 

http://www.afa-boeblingen.de/

https://www.facebook.com/AfaBoeblingen/ 


 
Publikationen der Referentin und der FES

http://www.afa-boeblingen.de/dl/Frauen_LA.pdf

http://www.afa-boeblingen.de/dl/Brasilianischer_Herbst.pdf

http://www.afa-boeblingen.de/dl/Brasilien_Wirtschaft.pdf

http://www.afa-boeblingen.de/dl/Wahlen_2014.pdf

http://www.afa-boeblingen.de/dl/Wirtschaftliche_Entwicklung.pdf

 

 

 

BREYMAIER UND BOOS – DAS PASST!

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg zieht ein positives Resümee aus der SPD-Landesvorstandssitzung vom 24.09.16. Dort unterstrich die designierte SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier ihre roten Linien für den Neuanfang.

 

 

Für diesen braucht es neben starken und ehrlichen Inhalten auch kompetentes Personal. Als Generalsekretärin und enge Vertraute schlug Breymaier daher Luisa Boos vor. Ein Vorschlag, der bei der AfA auf Zustimmung stößt. „Luisa Boos ist bekannt für ihr klares inhaltliches Profil und zeigte in ihrer langen Gremienarbeit bereits, dass sie schwere Aufgaben meistern kann. Sie wird das Amt hervorragend ausfüllen. Breymaier und Boos -  das passt“, so der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz.

Sorgen bezüglich der Zusammenarbeit machen sich die Genossen jedenfalls nicht. Bereits mit Katja Mast hatte man jemand, die stark in der Arbeitsmarktpolitik verwurzelt ist und daher eine Ansprechpartnerin war, mit der die AfA stets eng und gut zusammenarbeiten konnte. Mit Boos hat man eine Genossin aus den eigenen Reihen. Sie hat vor zwei Jahren den AfA-Kreisverband Emmendingen mit einem Team wiederbelebt und ist dort Schriftführerin.

Die beiden Frauen wollen das Thema soziale Gerechtigkeit wieder enger mit der SPD verknüpfen. Dies war nach der verlorenen Landtagswahl ein bedeutendes Anliegen der AfA.

Um Breymaier und Boos zu unterstützen sind der AfA drei Personalvorschläge für die Landesvorstandswahl am 22. Oktober wichtig. So ist es ein großer Wunsch, dass Udo Lutz wieder in das Gremium gewählt wird. Für die gewerkschaftsnahen SPD-Mitglieder ist Lutz ein wichtiger Multiplikator, der die Sorgen und Belange von Arbeitnehmern in die politische Ebene bringt. Neben ihm wirbt die AfA für den Chef der IGM-Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger und den AfA-Kreisvorsitzenden Mark Fischer. 

Radwegeachsen

Antrag: Durchgehende Radwege

Im Rahmen der Rad- und Fußwegekonzeption der Stadt sind bis zum Jahre 2020 jeweils durchgehende Radwege von den nördlichen Stadtteilen in die südlichen und von den westlichen in die östlichen umzusetzen.

Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie

  • Vom Autoverkehr und Fußgängerverkehr durchgehend getrennte Wege darstellen
  • Möglichst direkte und kurze Verbindungen herstellen
  • Wenig Kreuzungspunkte aufweisen und an den erforderlichen möglichst sichere und schnelle Querungen vorsehen
  • Reibungsarme Belege ohne Randsteine aufgebracht sind
  • Durch öffentliches Grün geschützt und attraktiviert sind.

LEA Alternativen

Antrag: Nutzung des IBM-Gebäudes durch das Land

Wenn das Land seine Planungen, das IBM-Gebäude als LEA vorzusehen, einstellt, sollte die Stadt Herrenberg das Land auffordern dort

  • entweder Landesbehörden oder
  • eine Duale Hochschule

anzudenken. Entsprechende Gespräche sollten beim Landkreis, beim Regierungspräsidium und beim Land aufgenommen werden.

Zu Besuch im Softwarezentrum

In der Region Stuttgart werden immer noch deutlich weniger Unternehmen gegründet wie beispielsweise in München oder Berlin. Warum das so ist und wie es besser funktionieren könnte versuchte der SPD-Nachwuchs beim Besuch im Softwarezentrum Böblingen/ Sindelfingen herausfinden.

„Drei Säulen bieten wir als Softwarezentrum den Unternehmen, die sich hier gründen wollen und Mitglied werden: Infrastruktur, ein Unternehmensnetzwerk und einen einfacheren Zugang zu Fachkräften. Die Unternehmen sollen sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren können“, beschreibt der Geschäftsführende Vorstand Hans-Ulrich Schmid gleich zu Beginn der Führung durch das Gelände des erst kürzlich erweiterten Technologiezentrums auf der Böblinger Hulb. Neben Serverräumen, schnellem Internet, Büroflächen, Parkplätzen und neuerdings auch einer Cafeteria bietet das Gelände auch eine schnelle und einfache Vernetzung mit anderen IT- Unternehmen sowie eine gebündelte Öffentlichkeitsarbeit auf Messen und Universitäten, wodurch einfacher Fachkräfte geworben werden können.

Eine Besonderheit des 1996 gegründeten Zentrums, dessen Stiftung von den Städten Sindelfingen und Böblingen sowie der IHK Bezirkskammer Böblingen getragen wird, ist die starke Ausrichtung vieler Firmen auf Softwarelösungen für die in der Region stark vertretene Industrie.

Nach der Führung über das Gelände konnten sich die Jusos noch mit Hans-Ulrich Schmid über die Unternehmensgründung und Start-up-Förderung austauschen. Fehlendes Wagniskapital spiele im Gegensatz zu Berlin eine wichtige Rolle. Unter dem Stichwort „Corporate Start-Ups“ setzten mittlerweile viele große Unternehmen auf Beteiligungen an jungen Unternehmen.

Sie hätten erkannt, dass junge Unternehmen innovativer und kreativer sind und fördern eigene Mitarbeiter finanziell, wenn sie diesen Schritt gehen oder geben Ihnen sogar eine Rückkehrmöglichkeit im Falle eines Scheiterns, meint Schmid.

„Viel hängt hier natürlich auch von der Mentalität und einem hohen Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen ab, trotzdem sollte man die Chance einer Unternehmensgründung nicht außer Acht lassen, die viele Freiräume bietet. Selbst ein Scheitern ist ein Erfahrungsgewinn und wird von vielen Unternehmen auch so anerkannt. Eine politische Möglichkeit, dies zu fördern wäre, dass Fördertöpfe aufgelegt werden, die auch mittelständischen Unternehmen dabei unterstützen, eigene Corporate-Start-Up-Systeme aufzubauen“, zieht Jan Hambach, Kreisvorsitzender der Jusos, Bilanz. 

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