05.11.2024 Die Warnstreikwelle in der Region hält weiter an: Aufgerufen waren am frühen Nachmittag unter anderem die Beschäftigten bei Bosch in Schwieberdingen und Leonberg.






Die Warnstreikwelle in der Region hält weiter an: Aufgerufen waren am frühen Nachmittag unter anderem die Beschäftigten bei Bosch in Schwieberdingen und Leonberg.
Es folgten über 400 Beschäftigte dem Warnstreikaufruf der IG Metall und legten ihre Arbeit nieder, um sich zu einer Kundgebung am Bosch-Standort in Schwieberdingen zu versammeln.
Frank Sell, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bosch Mobility und Mitglied der Großen Tarifkommission der IG Metall in Baden-Württemberg informierte die Belegschaft auf einer Kundgebung zum aktuellen Verhandlungsstand in der Tarifrunde:
"Wir stehen heute hier in Schwieberdingen, um eine klare Botschaft an die Arbeitgeber zu senden: Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen und die Weichen für einen guten Tarifabschluss zu stellen. Die aktuellen Vorschläge sind unzureichend. Jammern über die aktuelle Situation bringt uns nicht weiter - viele der Herausforderungen sind hausgemacht. Wir erwarten vom Management eine langfristige Ausrichtung des Unternehmens mit echten Zukunftsperspektiven und nicht nur die Umsetzung kurzfristiger Renditeziele."
Redner*innen auf der Kundgebung waren neben Frank Sell auch Tobias Möhle, Betriebsratsvorsitzender am Bosch Standort Schwieberdingen, Sören Hengst, Betriebsrat und Vorsitzender der IG Metall-Vertrauensleute bei Bosch in Leonberg, Liane Papaioannou, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall in Stuttgart und Maren Of, Politische Sekretärin der IG Metall Stuttgart.
Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie 2024
Die IG Metall fordert für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie eine tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte um 7 Prozent sowie eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen von 170 Euro für die Auszubildenden und dual Studierenden bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Der DGB-Kreisvorstand hat in seiner Sitzung am Mittwoch 30.10.2024 die geplante Schließung der Notfallpraxis Herrenberg diskutiert. Der DGB-Kreisvorstand fordert die Kassenärztliche Vereinigung auf, die Notfallpraxis in Herrenberg zu erhalten. Zusammen mit der geplanten Schließung des Herrenberger Krankenhauses, führt das zu einer massiven Verschlechterung der ärztlichen Versorgung in Herrenberg und Umgebung. Zudem muss befürchtet werden, dass die nächstgelegenen Notaufnahmen in Krankenhäusern noch weiter überlastet werden und es für die Patient*innen zu einer erheblichen Zunahme der ohnehin schon langen Wartezeiten kommen wird.
Aus Sicht des DGB-Kreisvorstandes muss alles dafür getan werden, dass eine sichere medizinische Versorgung vor Ort möglich ist und bleibt. Die Notfallpraxis in Herrenberg trägt dazu bei und soll das auch in Zukunft leisten. Der DGB-Kreisvorstand unterstützt die Proteste gegen die Schließung der Herrenberger Notfallpraxis.

„Aller guten Dinge sind drei“. Ganz nach diesem Motto hat sich unbemerkt die Zahl 3 in unsere Aktion eingeschlichen: Es kamen drei hoch motivierte TeilnehmerInnen in unsere Ideenwerkstatt ins AWO- Häusle. Hier entstand die dritte Geschichte mit der Gänseliesel und es braucht (mindestens) einen dritten Schritt zur Fertigstellung der Geschichte als Hörspiel.

Erfreulicherweise hat sich eine „Hörspielspezialistin“ zu uns gesellt, sodass jetzt drei Helferinnen, in diesem Abenteuer zur Stelle sind. Bis jetzt hat es allen sichtlich viel Spaß gemacht, diese spannende Geschichte zu erfinden. Nun sind wir neugierig auf den dritten Schritt, wie diese Geschichte als Hörspiel umgesetzt werden kann. Sobald sie fertig ist, werden wir das Hörspiel auf unserer SPD-Homepage bereitstellen. Vielen Dank an Daria, Elena und Noah für ihre tolle Arbeit.

Fotos Helga Göpfert
Vielen Dank an Karin Heißwolf, für die Bereitstellung des AWO-Häusles.
Helga Göpfert für den SPD-Ortsverein
Jugendwarnstreik der IG Metall in Böblingen




Kandidatin
Der SPD-Kreisverband hat Jasmina Hostert erneut als Kandidatin für die Bundestagswahl nominiert. Diese findet am 28. September 2025 statt. Die 41-jährige Böblingerin, die seit 2021 im Bundestag sitzt, erhielt bei der Nominierungskonferenz in Ehningen 97,5 Prozent der Stimmen.
LKZ 29.10.24
Herzlichen Glückwunsch Jasmina, wir unterstützen Dich.
| Besucher: | 3181773 |
| Heute: | 826 |
| Online: | 8 |