Am 23. Oktober 2024 fand die Nominierungskonferenz der SPD im Kreisverband Böblingen statt – mit großem Andrang in der Begegnungsstätte Bühl, Ehningen.
Jasmina Hostert (MdB) hielt eine kämpferische Rede, in der sie sich zu den Werten der SPD – Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – bekannte und die politischen Herausforderungen skizzierte.
In der Aussprache lobte Andreas Stoch, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD, Hosterts Einsatz für den Kreisverband und ihre gute Zusammenarbeit mit der Landespolitik.
Die Vertreterin der Jusos und der Landtagsabgeordnete Florian Wahl betonten ihren Beitrag durch lokale Besuche und Engagement im Kreis. Bei der geheimen Wahl erzielte Hostert von 78 Stimmen ein klares Ergebnis: 76 Ja-Stimmen, eine Enthaltung und eine Gegenstimme – ein starkes Signal für den kommenden Bundestagswahlwahlkampf 2025.
Wenn Sie Interesse an der Arbeit des SPD-Ortsvereins Mötzingen haben, sprechen Sie uns gerne an oder senden Sie uns eine E-Mail
Vom 16.10. bis 19.10.2024 waren drei Schönaicher Kandidaten auf Einladung unserer SPD Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert im Rahmen einer Bildungsreise in Berlin. Diese wurde vom BPA organisiert. Zunächst fuhren wir mit der Bahn von Stuttgart nach Berlin und konnten dort in unser Hotel einchecken.
Am Donnerstag stand ein Besuch im Bundesministerium für Gesundheit auf dem Plan. Uns wurde über dessen Funktion und Arbeit berichtet und unsere Fragen wurden beantwortet. Nachfolgend hatten wir eine Bus-Stadtrundfahrt zu politisch interessanten Punkten in Berlin. Abends konnten wir dann die Landesvertretung BW besuchen.
Am nächsten Tag konnten wir vormittags eine Debatte im Bundestag eine Stunde lang verfolgen und im Anschluss mit Jasmina darüber diskutieren und Fragen stellen. Danach besuchten wir noch das Dokumentationszentrum des Terrors und das Futurium.
Der SPD Ortsverein bedankt sich beim BPA und bei Jasmina Hostert für diese Möglichkeit, Politik hautnah zu erleben und wichtige Kontakte für unsere Arbeit in Schönaich zu knüpfen.
Bei Interesse an solch einer Fahrt meldet euch gerne beim SPD Ortsverein - wir werden versuchen hier eine Möglichkeit der Teilnahme zu finden.
Ihr SPD Ortsvereinsvorsitzender
Jürgen Binder
Meine Meinung in Gäubote vom 22.10.2024
Die strukturell und im interkommunalen Vergleich niedrigen Gewerbesteuereinnahmen bringen unseren kommunalen Haushalt an schmerzliche Grenzen und gefährden die kommunale Infrastruktur. Wir müssen handeln. Trotz schwieriger Zeiten und bedrückender Krisen wollen Global Player und Mittelständler, Handwerk und Dienstleistungen in unserer Region den Wandel der Wirtschaft gestalten. Sie suchen Fachkräfte, Kooperationspartner aus Wissenschaft und Forschung und Standorte für Produktion, Service und Verwaltung. Bei dieser Herausforderung sind sie auf kommunalen Rückhalt angewiesen. ....
Die SPD-Fraktion im Gemeinderat beantragt, dass die Verwaltung die Kosten für eine Mikrophon Anlage im Sitzungssaal des Rathauses überprüft und diese zur Beratung in den Gemeinderat einbringt. Die Kosten dafür müssten dafür eventuell in den Haushaltsplan 2025 aufgenommen werden.
Begründung:
Es wurde schon seit Corona, wo wir in der Gemeindehalle unsere Sitzungen mit Mikrophon Anlage hatten, von den Bürgern angefragt, ob dies nicht zur besseren Verständigung im Sitzungssaal auch möglich wäre. Für alle die im Zuschauerbereich im Sitzungssaal sind, können die Redebeiträge nur schwer verständlich aufgenommen werden. In diesem Zusammenhang bitten wir auch zu prüfen, ob die Sitzungen nicht gestreamt werden können und man sie somit auch von zuhause aus verfolgen kann.
Wir halten diesen Wunsch unserer Gäste bei der Sitzung für berechtigt.
Die SPD-Fraktion beantragt im Gemeinderat, die Kosten für die Änderung im Haushaltsplan einzustellen.
Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat
Norbert Weinmann, Fraktionsvorsitzender, Julia Rebmann, Sabine Greitzke, Dr. Horst Nebelsieck
Nachdem in den „Stimmen aus der Stadt“ zum zweiten Mal ein leicht verzerrtes Bild des Kommunalwahlrechts gezeichnet wurde, halte ich es für angebracht die Sachlage hier nochmals zu erläutern.
Die Aussagen sind, im Einzelnen betrachtet nicht falsch, es wird jedoch der Eindruck erweckt es spiele keine Rolle auf welcher Liste eine Bewerber-in steht.
Die Kommunalwahlen sind eine Persönlichkeitswahl. Ja das ist richtig, da man seine Stimmen, in Waldenbuch 18, beliebig an die Kandidaten verteilen kann, maximal bis zu 3 Stimmen an einzelne Kandidaten (kumulieren). Man kann dem Wahlvorschlag (Liste) den man gewählt hat, auch Kandidaten von anderen Listen hinzufügen, das nennt sich dann panaschieren, in den Leserbriefen mehrfach erwähnt.
Wie erfolgt aber die Sitzverteilung im Gemeinderat?
Nach dem Kommunalwahlgesetz Baden-Württemberg (KomWG vom 1. Sept. 1983) handelt es sich um eine Verhältniswahl. In §25 ist das Verfahren geregelt, wie die Sitzverteilung im Rat, entsprechend dem Verhältnis der Gesamtstimmenzahl einer jeden Liste erfolgt. Das ergab bei der letzten Wahl in Waldenbuch folgende Verteilung:
FWV 7 Sitze, CDU 5 Sitze, SPD und Grüne jeweils 3 Sitze.
Bis hierher zählt nur die Gesamtstimmenzahl, die ein Wahlvorschlag erhalten hat, nicht die Einzelergebnisse.
In §26 wird dann geregelt, welche Kandidat/innen ein Mandat erhalten. Dies erfolgt nun in der Reihenfolge der Stimmenanzahl der einzelnen Bewerber/innen des Wahlvorschlags, also der Liste. Hierbei ist der Listenplatz nicht relevant, das ist korrekt.
Soweit die Theorie. Wenn in den Leserbriefen nun der Eindruck erweckt wird, es handele sich um eine reine Persönlichkeitswahl, zeichnet dies ein falsches Bild.
Wie oben gezeigt, profitieren die einzelnen Kandidaten sehr wohl von den Stimmen der anderen Kandidaten auf dem Wahlvorschlag!
Im konkreten Beispiel Waldenbuch sähe die Sitzverteilung in einer reinen Persönlichkeitswahl, ohne Berücksichtigung des Verhältnisses der Wahlvorschläge, so aus:
FWV 9, CDU 6, SPD 2 und Grüne 1 Sitz.
Das wäre das Szenario, wenn nur die Stimmenanzahl der Einzelkandidaten berücksichtigt würden.
Vom Verhältniswahlrecht profitieren die kleineren Gruppen, in diesem Fall besonders die Grünen, die statt einem drei Sitze erhalten. Das ist auch gut so!
Durch den Fraktionswechsel von Frau Rohse verzerrt sich das Bild aber dann doch extrem,
jetzt sind die Grünen mit 4 Sitzen im Rat vertreten, bei einem Gesamtstimmenanteil von 15,03% und die SPD mit zwei Sitzen bei 16,2%.
Ist das keine Verzerrung des Wahlergebnisses?
Es geht hier nicht um persönliche Zwistigkeiten, die sollten von den Betroffenen im persönlichen Gespräch erörtert werden.
Aber ich wehre mich gegen die Darstellung, dass unsere Aufforderung an Frau Rohse das Mandat zurückzugeben, im Gegensatz zum Fraktionswechsel nicht legitim sei.
Ein Fraktionswechsel so kurz nach der Wahl, ist nicht illegal.
Es ist nur eine Frage des Politikstils.
Georg Göpfert
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