Wenn die Bundeswehrsoldaten in Kunduz ihr Lager verlassen, um auf Patrouille zu fahren, droht ihnen der Tod. Die einst ruhige Provinz, in dem die Bundeswehr vor Jahren die Verantwortung übernommen hat, ist zum Kampfplatz geworden.
Was nach offizieller Sprachregelung nicht "Krieg" heißen darf, fühlt sich für die betroffenen Soldaten aber genauso an.
"Egal, wie die politische Führung in Berlin, egal wie die Politiker die Situation in Afghanistan nennen - für die Soldaten ist der Einsatz in Afghanistan Krieg", sagt der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe.
Für die Politik ist das Bundeswehr-Engagement in Afghanistan ausdrücklich kein Krieg. "Kriegerische Auseinandersetzungen - bürgerkriegsähnlicher Zustand" - so die offizielle Sprachregelung. Acht Jahre Einsatz am Hindukusch - was hat sich eigentlich geändert? "Gar nichts", sagen Experten. Der ehemalige Verteidigungsminister Volker Rühe spricht gar von einem "Desaster". Wo wurden Fehler gemacht? Hat man den Einsatz unterschätzt oder die Bevölkerung und die Soldaten bewusst im Unklaren gelassen? Sind Wiederaufbau und die Friedensmission am Hindukusch ein politisches Märchen?
In Interviews mit dem Verteidigungsminister und ehemaligen Verantwortlichen geht der Film diesen Fragen nach. Die ZDF-Dokumentation zeigt aber auch die Situation der Soldaten von der Ausbildung bis zum alltäglichen Militäreinsatz in Afghanistan. So konnten die Autoren die Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall bei ihrer letzten Ausbildung im Gefechtsübungszentrum in Letzlingen eine Woche lang begleitet. Soldaten, die bald rund um Kunduz gegen die Taliban kämpfen müssen.
Welch gravierende Spuren der Einsatz bei den Soldaten hinterlässt, sieht man immer häufiger nach deren Rückkehr in die Heimat. 20 Prozent leiden mittlerweile an PTBS - an der Posttraumatischen Belastungsstörung. Einige kommen mit dem Erlebten nicht mehr ohne ärztliche Hilfe zurecht.
Acht Jahre Bundeswehreinsatz am Hindukusch: Die Dokumentation zieht eine Bilanz aus den politischen Visionen und beleuchtet, was in der Realität daraus geworden ist.
Der SPD Kreisvorstand sowie die Vorsitzenden der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften der SPD im Kreis Böblingen haben auf ihrer Klausurtagung in Stuttgart den Fahrplan bis zu den Landtagswahlen 2011 festgelegt. Dabei diskutierten die Sozialdemokraten im Kreis neben organisatorischen Fragen auch inhaltliche Schwerpunkte für den anstehenden Landtagswahlkampf.
Während der zwei Tage entwickelten die Teilnehmer neue Strategien, um die Arbeit des Kreisvorstands und die Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen zu stärken. „Im Vordergrund steht eine optimale Kampagnenfähigkeit vor Ort. Dies wird im Landtagswahlkampf ein entscheidender Faktor sein, “ so der SPD Kreisvorsitzende Felix Rapp. „Wir werden mit unserer Politik vor Ort zeigen, dass wir mit den Menschen im Kreis Politik machen werden und nicht nur fertige Konzepte von oben den Bürgerinnen und Bürgern vorbeten. Wir sind die Kreispartei.“ so Rapp weiter.

In wenigen Jahren hat die Möbelkette XXXLutz den deutschen Markt aufgerollt. Doch Mitarbeiter klagen über Leistungsdruck und raue Sitten. Das Unternehmen kontert.
Es gehört schon einiges dazu, Ottfried Fischer wie einen Zwerg aussehen zu lassen. Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat es geschafft. In Dirigentenfrack und Oberhemd sitzt der massige Schauspieler, als "Bulle von Tölz" bekannt, nun auf einem überdimensionierten roten Stuhl. Wer Fischer so klein aussehen lässt, muss wirklich groß sein, will die Werbung sagen. Möbel Lutz ist groß, ein Riese, und der rote Stuhl ist sein Erkennungszeichen. Dieser Stuhl ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. So groß, dass mancher Mensch darunter sich winzig klein fühlt.
Domäne, Möbelix, Oase, Mann Mobilia, Engelhardt, Siegle, Neubert, Bierstorfer, Karstadt Theresienhöhe, Hiendl, Krügel, Emslander und zuletzt Gamerdinger.
Vor allem im süddeutschen Raum hat Lutz viele Familienbetriebe geschluckt...
Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 24.04.2010
EINLADUNG
Dr. ERWIN STAUDT
Präsident des VfB Stuttgart
spricht beim 10. Politischen Frühschoppen
zum Thema:
Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeitsmarkt
und Sport. – Welche Chancen bietet uns
die Zukunft?
Am Sonntag, 2. Mai 2010 von 11.00 bis
13.00 Uhr im Bürgerhaus in Renningen.
Zu dieser interessanten Veranstaltung laden wir alle Mitbürgerinnen und Mitbürger
recht herzlich ein.
Kommen Sie und erleben Sie mit Dr. Erwin Staudt einen Frühschoppen der Extra-Klasse.
Nach dem Referat ist in bewährter Weise für das leibliche Wohl gesorgt.
Veranstalter:
SPD-Ortsverein Renningen/Malmsheim
Vorsitzender: Reinhard Händel, Tel. 2742

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD hat ihre zentrale Stellung in der Partei gefestigt. Auf ihrer Bundeskonferenz in Potsdam beschloss die AfA wichtige Reformen für den Arbeitsmarkt und
bestätigte Ottmar Schreiner mit 96,2 Prozent als Vorsitzenden.
Als "starke Herzkammer der SPD" nannte der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel in seinem Grußwort die AfA. Ein Trauerfall in der Familie hinderte ihn an der Teilnahme am Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft, die von Freitag bis Sonntag in Potsdam tagte.
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