Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Bericht zur AfA Bundeskonferenz 2026

Sonderbericht zur Bundeskonferenz 2026

Gemeinsam für die Zukunft der Arbeit

Hinter uns liegt eine Bundeskonferenz voller Energie, klarer Kante und zukunftsweisender Weichenstellungen. Am 18. und 19. April 2026 kam die AfA-Bundeskonferenz in Duisburg zusammen, um unter dem Eindruck einer herausfordernden politischen Gesamtsituation die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der SPD und darüber hinaus lautstark zu vertreten.

Konferenzort war das thyssenkrupp Steel Europe Bildungszentrum in Duisburg – als AfA stehen wir nicht nur sinnbildlich an der Seite der Beschäftigten, sondern sind die Herzkammer der SPD.

Zu Gast waren neben der SPD-Landesvorsitzenden NRW Sarah Philipp, dem Oberbürgermeister von Duisburg Sören Link, dem Bundestagsabgeordneten Jan Dieren sowie dem DGB-Landesvorsitzenden NRW Thorben Albrecht zahlreiche weitere Gäste.


Aufbruch und Zusammenhalt

Die Konferenz startete am Samstag mit einer klaren Botschaft unserer Bundesvorsitzenden Cansel Kiziltepe. In ihrem Grußwort betonte sie die zentrale Rolle der AfA als Herzstück der SPD.

Ein besonderes Highlight war das Panel „Stahl ist Zukunft“. Gemeinsam mit Bärbel Bas (SPD-Parteivorsitzende und Bundesministerin für Arbeit und Soziales), Wilfried von Rath (CHRO und Arbeitsdirektor der thyssenkrupp Steel Europe AG), Tekin Nasikkol (Gesamtbetriebsratsvorsitzender der thyssenkrupp Steel Europe AG) und Stefan Körzell (Mitglied im geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand) wurde deutlich:

• Die Transformation der Industrie – insbesondere im Stahlbereich – gelingt nur mit Mitbestimmung.
• Soziale Sicherheit muss gewährleistet bleiben.
• Ein enger Schulterschluss mit Gewerkschaften und Betriebsräten ist unverzichtbar.

Diese Konferenz hat gezeigt: Wir sind nicht nur die Stimme der Arbeitnehmer*innen – wir sind ihr Rückgrat in bewegten Zeiten. Gerade in Zeiten, in denen Populisten einfache Antworten versprechen, sagen wir:

Es gibt keine einfachen Antworten – aber es gibt gerechte Lösungen. Und dafür kämpfen wir!


Personelle Neuaufstellung

Nach dem Rechenschaftsbericht des Bundesvorstandes standen wichtige Wahlen an. Wir haben ein starkes Team für die kommenden zwei Jahre gewählt, das die Interessen der Beschäftigten in die Partei und die Bundespolitik tragen wird.

Bestätigt im Amt wurde unsere Vorsitzende Cansel Kiziltepe mit 91,1 %.

Stellvertreter*innen für die nächsten zwei Jahre:

• Ronja Endres – 95,62 %
• Matthias Disterheft – 83,94 %
• Erik von Malottki – 83,94 %
• Nils Diesel – 81,02 %
• Peter Müller – 77,37 %

Die Bundeskonferenz hat gezeigt: Die AfA ist bereit. Wir sind die Kraft, die für Tarifbindung, Mitbestimmung und einen starken Sozialstaat streitet.

Ein herzlicher Dank geht an alle Delegierten, Gäste und Redner*innen wie Maike Finnern (GEW) und Uli Schmidt (DB Cargo), die unsere Debatten bereichert haben.


Die wichtigsten Beschlüsse

Wir haben bei der Antragsberatung deutliche Zeichen gesetzt. Die AfA bleibt das Bollwerk gegen soziale Kürzungen und Arbeitszeitflexibilisierung zu Lasten der Beschäftigten.

1. Der Leitantrag (L01)

Unter dem Titel „GUTE ARBEIT, MEHR TARIFBINDUNG UND EINE STARKE DEMOKRATIE“ haben wir unser Fundament zementiert.

Wir kämpfen für eine gerechte Gestaltung der Zukunft, bei der die Menschen im Mittelpunkt stehen – nicht die Rendite.

2. Schutz der Arbeitszeit & Gesundheit (A01 & A27)

Hände weg vom 8-Stunden-Tag: Versuchen, die tägliche Höchstarbeitszeit aufzuweichen, erteilen wir eine klare Absage.

Lohnfortzahlung verteidigen: Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist eine Errungenschaft, an der wir nicht rütteln lassen. Rückschritte wird es mit uns nicht geben.

3. Ausbildung und Mitbestimmung (A16 & A29)

Azubi-Wohnen: Wir fordern eine gesetzliche Grundlage für bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende. Mobilität darf nicht am Geldbeutel scheitern.

Betriebsräte fördern: Ein nationaler Aktionsplan soll die Gründung von Betriebs- und Personalräten erleichtern und schützen.

4. Solidarität mit Saisonbeschäftigten (I11)

Die AfA unterstützt geschlossen die Petition der „Initiative Faire Landarbeit“.

Unsere Forderung an die Bundesregierung ist klar:

Keine Mindestlohn-Ausnahmen bei Saisonarbeiter*innen!
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort – ohne Wenn und Aber.

 

Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion in Sachen Schnellradweg - Streckenführung durch die Innenstadt

Antrag: Schnellradweg
Eingereicht am 24.4.2026
Der überregionale Schnellradweg aus Richtung Norden wird durch Herrenberg in Richtung Tübingen und Gäufelden fortgeführt. Hierzu erstellt die Verwaltung in Abstimmung mit dem Kreis und der Region eine Konzeption für die Streckenführung durch die Stadt. Die Konzeption sollte möglichst rasch erstellt werden, damit mit der bereits beschlossenen Radwegeführung von Herrenberg nach Gäufelden auch der Lückenschluss in der Stadt erfolgen kann.

Begründung

Von Stuttgart kommend ist für Radpendler über weite Strecken bis nach Herrenberg eine attraktive Wegeführung als Schnellradweg erstellt worden. Die Zahl der Nutzer nimmt nach Zählungen in Böblingen ständig zu. Insbesondere bei akzeptablem Wetter ist das Rad für viele Berufspendler inzwischen eine gesunde, umweltfreundliche und preisgünstige Alternative zum Auto geworden.

Bearbeiten AntraAntrag der SPD-Gemeinderatsfraktion in Sachen Schnellradweg durch die Innenstadt

Antrag: Schnellradweg
Eingereicht am 24.4.2026
Der überregionale Schnellradweg aus Richtung Norden wird durch Herrenberg in Richtung Tübingen und Gäufelden fortgeführt. Hierzu erstellt die Verwaltung in Abstimmung mit dem Kreis und der Region eine Konzeption für die Streckenführung durch die Stadt. Die Konzeption sollte möglichst rasch erstellt werden, damit mit der bereits beschlossenen Radwegeführung von Herrenberg nach Gäufelden auch der Lückenschluss in der Stadt erfolgen kann.

Begründung

Von Stuttgart kommend ist für Radpendler über weite Strecken bis nach Herrenberg eine attraktive Wegeführung als Schnellradweg erstellt worden. Die Zahl der Nutzer nimmt nach Zählungen in Böblingen ständig zu. Insbesondere bei akzeptablem Wetter ist das Rad für viele Berufspendler inzwischen eine gesunde, umweltfreundliche und preisgünstige Alternative zum Auto geworden.

Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion: Hindenburg die Ehrenbürgerschaft aberkennen

Antrag: Ehrenbürgerschaft Hindenburgs:

Der Gemeinderat distanziert sich von der Anerkennung der Ehrenbürgerschaft von Paul von Hindenburg durch den Gemeinderat der Stadt Herrenberg im Jahre 1933 und entzieht ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt.

Begründung:

Dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg wurde am 24.März 1933 gemeinsam mit Adolf Hitler und Wilhelm Murr die Ehrenbürgerschaft der Stadt Herrenberg verliehen. Anders als Hitler und Murr, denen die Ehrenbürgerschaft der Stadt am 15.2.1946 aberkannt wurde, hat Hindenburg sie bis heute behalten. Dies ist angesichts seiner Rolle in der deutschen Geschichte gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen nicht mehr zu verantworten. 

Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion: Hindenburg die Ehrenbürgerschaft aberkennen

Antrag: Ehrenbürgerschaft Hindenburgs:

Der Gemeinderat distanziert sich von der Anerkennung der Ehrenbürgerschaft von Paul von Hindenburg durch den Gemeinderat der Stadt Herrenberg im Jahre 1933 und entzieht ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt.

Begründung:

Dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg wurde am 24.März 1933 gemeinsam mit Adolf Hitler und Wilhelm Murr die Ehrenbürgerschaft der Stadt Herrenberg verliehen. Anders als Hitler und Murr, denen die Ehrenbürgerschaft der Stadt am 15.2.1946 aberkannt wurde, hat Hindenburg sie bis heute behalten. Dies ist angesichts seiner Rolle in der deutschen Geschichte gerade auch im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen nicht mehr zu verantworten. 

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