Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Herzlich willkommen bei der SPD im Kreis Böblingen!

Liebe Besucherinnen und Besucher, wir heißen sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Kreisverbandes Böblingen. Auf den folgenden Seiten können sie sich über unsere Arbeit im Landkreis Böblingen informieren. Wir sind ständig bemüht Sie als Besucherinnen und Besucher unserer Seite, mit aktuellsten Nachrichten aus Bund, Land und Kommunen zu versorgen.

SPD vor Ort – ansprechbar, präsent, engagiert

Politik findet nicht nur zu Wahlterminen statt. Gerade auf kommunaler Ebene lebt sie von regelmäßiger Präsenz, offener Kommunikation und verlässlichem Engagement.

Der SPD-Ortsverein Mötzingen ist mit diesem Anspruch ins neue Jahr gestartet. Beim ersten Treffen nach der Jahreswende standen der Austausch untereinander, aktuelle Themen vor Ort sowie die Frage im Mittelpunkt, wie politische Arbeit sichtbar und ansprechbar bleibt – auch außerhalb von Wahlkämpfen. Die Gesprächsatmosphäre war offen, konstruktiv und von dem gemeinsamen Willen geprägt, Verantwortung weiter wahrzunehmen.

Der SPD-OV setzt deshalb weiterhin auf eine kontinuierliche Darstellung nach außen – im persönlichen Gespräch, in lokalen Veröffentlichungen und zunehmend auch über digitale Kanäle. Die Rückmeldungen aus der Gemeinde zeigen, dass diese Informationen wahrgenommen werden: zustimmend, kritisch, diskutierend. Genau das ist gewollt.

Demokratie braucht Austausch.

Sie lebt davon, dass Positionen erkennbar sind und Themen benannt werden – auch dann, wenn nicht alle einer Meinung sind.

Neben aktuellen politischen Fragen gehört für uns auch das Engagement für das Gemeinwesen dazu. Ob soziale Themen, kommunale Entwicklung oder die Unterstützung von Begegnung und Kultur: Entscheidend ist, dass Menschen vor Ort Verantwortung übernehmen und miteinander im Gespräch bleiben.

Wir werden daher unsere Informationen und Beiträge künftig verstärkt auch über unsere Homepage und soziale Medien zugänglich machen. So bleiben Inhalte dauerhaft auffindbar, nachvollziehbar und offen für Rückmeldungen.

Wer Fragen, Anregungen oder Kritik hat, ist ausdrücklich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Politik vor Ort lebt von Beteiligung – in ganz unterschiedlichen Formen.

hier sind wir erreichbar:  spdmoetzingen@dg.email.de 

Sozial- und Kulturpreis 2026 an Siesta Dancers

Presseinfo:   Sozialpreis der SPD Leonberg geht an die Siesta Dancers

Der Ortsverein der SPD Leonberg verleiht seit vielen Jahren in unregelmäßigen Abständen und anlassbezogen einen Sozial- und Kultur-Preis.

Dieses Jahr ist es uns eine besondere Freude, die Siesta Dancers und Ihre Leiterin Katrin Rykala mit diesem Preis auszuzeichnen. Anlass ist das 25 jährige Jubiläum der Siesta Dancers, die aus unserer Stadt nicht wegzudenken sind. Neben ihren eigenen Shows haben sie viele Veranstaltungen mit ihren Aufführungen bereichert.

Heimat der Siesta Dancer ist das Cafe Siesta, eine Einrichtung der Waldhaus Jugendhilfe und beliebte Anlaufstelle der Jugendlichen aus den umliegenden Schulen.

Das Cafe und die Tanzgruppen sind über die Jahre für Tausende Jugendliche ein Ort zum Chillen, für soziales Leben und Geborgenheit geworden. Musik und gemeinsames Tanzen als Verbindung schaffendes Element zu ermöglichen ist das besondere Verdienst von Frau Rykala.

Sprache, Herkunft und ein vielleicht auch schwieriges privates Umfeld treten hinter das gemeinsame Üben und Erleben zurück. Diese bereichernde Erfahrung nehmen die jungen Tänzerinnen und Tänzer für ihr weiteres Leben mit.

Nicht ohne Grund sind aus acht Tänzerinnen und Tänzern der ersten Stunde inzwischen Übungsleiterinnen geworden, die ihre eigenen Erfahrungen an derzeit ca. 140 Kinder weitergeben.

Dieses Zusammenführen von Musik, Tanz und sozialem Lernen ist einmalig und preiswürdig!

Der Ortsverein der SPD Leonberg freut sich, mit der Verleihung seines Kultur- und Sozialpreises, der mit einem Preisgeld von 1000 € verbunden ist, zu einer würdigen Feier des 25 jährigen Jubiläums beizutragen.

Termin und Rahmen der Preisverleihung wird noch veröffentlicht.

Bericht von der Haushaltsklausur der Gesamtfraktion der SPD am 10.1.2026

Auch wenn aktuell die Leistungen der Stadt in der gewohnt guten Qualität bei den Bürgern ankommen, so ist die SPD-Gesamtfraktion aus Gemeinde- und Ortschaftsräten auf ihrer Haushaltsklausur gewarnt: „Spätestens 2029 fährt unser Haushalt gegen die Wand, wenn es bis dahin keine nachhaltigen Finanzhilfen des Bundes oder Landes gibt“, so der langjährige Fraktionsvorsitzende Bodo Philipsen. Noch nie habe er die Lage so dramatisch erlebt.

Deswegen fordern die Sozialdemokraten als Wichtigstes eine Finanzstrukturreform, die die Kommunen strukturell besser ausstattet.

Was die Linde erzählt

Bild: Walter Keck

Unterhalb des Waldenbucher Schlosses und oberhalb der Gaststätte Traube steht sie, die Friedenslinde, ein imposantes Naturdenkmal. Eine Texttafel am Fuße des Schlossberges gibt Auskunft über ihre Geschichte. Die Linde wurde von einer Luise Ebinger gepflanzt, nach dem Ersten Weltkrieg auf „Initiative von Forstmeister Spörr. Der Forstbeamte folgte dabei anderen Beispielen und hoffte darauf, dass das Waldenbucher Beispiel, anderen nachfolgend, dem verbreiteten Wunsch nach Frieden Ausdruck geben würde.

Eine Linde zu pflanzen war seinerzeit eine symbolische Aktion mit bestimmter Absicht. Linden galten als Bäume mit langer Lebensdauer. Und Linden wurde nachgesagt, dass sie die guten Kräfte stärken und die bösen vertreiben würden. Waldenbuch stand damals noch unter dem Eindruck des großen Verlusts von 60 Kriegstoten, derer auf dem Friedhof mit einem Mahnmal gedacht wurde.

                                                                                   

Wenn die Linde im Frühjahr ihr Blätterkleid anzieht, dann sieht man an der Herzform der  Blätter, warum sie auch als Baum der Liebe interpretiert wurde.

Linden lassen sich Zeit beim Wachsen und sie haben ein langes Leben. Und sie stehen damit für Blühen und Gedeihen. Auch von Völkern, Gesellschaften, Staaten.

Mit ihrer Bedeutung unterscheiden sie sich von Eichen, die als mächtig und stark gelten. Weshalb es schon vorgekommen ist, dass deutsche Staatsmänner bei Besuchen lieber eine Linde als eine Eiche im Gastland gepflanzt haben.

Auch der Waldenbucher Forstmeister hat eine Linde pflanzen lassen. In einer Zeit, als unser Land noch unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens stand. Damals gab es auch viele, die unter diesem Eindruck und unter dem Eindruck eines „Diktatfriedens“ von Versailles auf eine Korrektur hofften und die Jugend darauf einstimmten. Allzu vielen stand der Sinn nach Revanche, weniger nach Aussöhnung. Dass ein weiterer Krieg das Leid dann noch steigerte, war ein gewaltiger Preis für diese Phantasien.

Bild: Walter Keck

Die Friedenslinde oberhalb des Grabens ist in gut hundert Jahren zu einem stattlichen Baum herangewachsen. Wir leben in Zeiten, in denen an die Absicht ihrer Pflanzung erinnert werden muss. Denn sie mahnt Waldenbuch, dass Friedensbemühungen nicht ad acta gelegt werden dürfen, sondern ein Dauerthema sind. Und die Bedeutung von Symbolen manchmal in den Hintergrund geraten, aber ihre Dringlichkeit bleibt. Wie die Linde auch für Kontinuität steht.

                                                                                        

Eine Friedenslinde sendet ein Signal auch nach außen: Wir wollen gute Nachbarn sein gegenüber unserer geografischen Nachbarschaft. Den Ländern um uns herum. Die unter dieser Nachbarschaft nicht nur aufgeblüht sind, sondern auch gelitten haben. Und sie sendet ein Signal nach innen: in direkter Beziehung, im alltäglichen Verkehr miteinander wollen wir auch gute Nachbarn sein.

So ist eine Friedenslinde ein Symbol für die Regierungserklärung von Willy Brandt, 1969, in der er diese Worte in ihr Zentrum rückte. Mit außergewöhnlicher Tatkraft hat er sich damals an die Umsetzung seiner Politik des Wandels durch Annäherung gemacht und die Rolle Deutschlands neu interpretiert. Daran darf in den heutigen prekären Zeiten sicher mit Nachdruck erinnert werden.

Harald Jordan 

Counter

Besucher:3181773
Heute:15
Online:15