Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Gegen Wohnungsnot

Lokalpolitische Kolumne

Meine Meinung

Von Petra Menzel, Vorsitzende der SPD in Herrenberg

Gäubote vom 20.04.2019

Der Wohnungsmarkt in unserer Region ist aus den Fugen. Wenn schon Normalverdiener auf der Strecke bleiben, kann man sich vorstellen, wie schwer es Familien, Berufsanfänger, Rentner und Geringverdiener bei der Wohnungssuche haben. In Herrenberg zu leben, sollen sich alle leisten können. Dies ist ein entscheidender Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft nicht weiter auseinanderfällt.

Anfang der 90er Jahre glaubte man, auf die Förderung des sozialen Wohnungsbaus verzichten zu können. Dass unsere wirtschaftsstarke Region weiterhin viele Menschen anziehen wird, konnte man sich nicht vorstellen. Es kam anders und der Markt hat es nicht gerichtet.

Allein im Landkreis Böblingen fehlen rund 10000 Wohnungen. Insbesondere bei Sozialwohnungen besteht eine Lücke, die durch auslaufende Sozialbindungen absehbar größer wird. Die Wohnungsknappheit hat die Preise auch in Herrenberg hochgetrieben. Eine Erhebung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung belegt, dass in der Region Stuttgart im Vergleich zu Hamburg, München oder dem Rhein-Main-Gebiet deutlich weniger Wohnraum in kommunaler Hand ist. In Hamburg mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an städtischen Wohnungen liegen die Mieten im Durchschnitt deutlich unter den Werten der Vergleichsregionen. Anderswo und auch in Herrenberg und Umgebung fehlt die ausgleichende Kraft öffentlicher Wohnungsunternehmen mit einer nachhaltig sozialen Ausrichtung. Die aktuell auch in der Region Stuttgart geforderten Enteignungen großer privater Wohnungsunternehmen sind ein ernstzunehmender Hilferuf, aber keine Lösung. Enteignungen schaffen keinen neuen Wohnraum.

Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft in städtischer Hand, auf Kreisebene oder als Gemeinschaftsunternehmen mit Nachbarkommunen könnte die notwendige Handlungsfähigkeit herstellen. Eine solche Gesellschaft wäre auch in der Lage, einen vorausschauenden Grunderwerb für öffentliche Einrichtungen, für den Wohnungsbau oder Gewerbeansiedlungen zu tätigen.

Die Entwicklung von Herrenberg-Süd ist angesichts des Wohnraummangels längst überfällig. Der Grunderwerb durch die Stadt Herrenberg ist der richtige Weg, um eine zügige Aufsiedlung der Flächen mit zeitgemäßen Konzepten für Klimaschutz, Flächenverbrauch und Erschließung durchzusetzen.

Eine kommunale Wohnbaugesellschaft hätte hier ein erstes Betätigungsfeld und könnte Vorreiter mit Modellen für bezahlbaren Wohnraum sein.

100 Jahre Frauenwahlrecht - Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft heute

v.l.n.r.: Edith Dahl, Marco Lang, Jasmina Hostert, Brigitte Schäfer

Die SPD Renningen / Malmsheim nahm das diesjährige 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland zum Anlass, eine Podiumsdiskussion über die aktuelle Rolle von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu veranstalten. Edith Dahl, im Jahre 1975 für die SPD als erste Gemeinderätin der Rankbachstadt gewählt, Jasmina Hostert, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Brigitte Schäfer, Dipl. Theologin, Dipl. Psychologin, Coach, Trainerin und Schulleiterin einer Berufsfachschule, waren zu Gast auf dem Podium. Marco Lang, stellvertretender Vorsitzender der SPD Renningen/Malmsheim, moderierte.

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten lassen sich in „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ schulen

Am Dienstag, 16.04.2019 besuchten 14 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus Bondorf, Gäufelden, Herrenberg, Jettingen und Mötzingen den kostenlosen Wiederbelebungskurs „Ein Leben retten. 100 pro Reanimation“ des Deutschen-Roten-Kreuzes (DRK) in Herrenberg

 


 

„In Deutschland ist der plötzliche Herztod mit schätzungsweise 80.000 bis 100.000

Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen. Vermutlich könnten jährlich

etwa 50.000 Menschen überleben, wenn in den 15 Minuten bis zum Eintreffen des

Rettungsdienstes Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden würden.

Wenn nach einem Herzstillstand nicht innerhalb von 2-5 Minuten einfache

Maßnahmen (vor allem die Herzdruckmassage) durchgeführt werden, dann ist ein

Überleben unwahrscheinlich“, erläutert Sandra Lauer vom DRK

Herrenberg den anwesenden Kursteilnehmern. 

 

„Leider wird in Deutschland nur in etwa 15%-34% der Fälle eine Reanimation

eingeleitet, häufig aus Angst, etwas falsch zu machen. Allerdings sind

diese Sorgen völlig unbegründet, denn nicht zu helfen ist das eigentliche Problem und

rettet kein Leben“, führt Lauer weiter aus.

 

Nach einer theoretischen Einführung haben die Kursteilnehmer ein paar Minuten lang

die Herzdruckmassage praktisch an Wiederbelebungspuppen geübt. 

„Mir war gar nicht bewusst, wie anstrengend eine Reanimation sein kann, aber ich habe erleichtert festgestellt, dass auch ich in meinem Alter noch dazu in der Lage bin, Leben zu retten“, meint der 73-jährige Wilhelm Kern, amtierender Kreisrat aus Jettingen.

 

 

„Wir haben heute viel gelernt und können den kostenlosen Kurs des DRK Herrenberg sehr empfehlen, meint Julia Jacob, SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Gäufelden, die unter den Genossinnen und Genossen dafür geworben hat, den Kurs zu besuchen und gerade dabei ist, das Thema auch politisch, bspw. mit der verpflichtenden Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Training für Erwachsene im Abstand von fünf Jahren, weiter voranzubringen.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://drk-herrenberg.de/angebote/angebote-bereitschaft/erste-hilfe/100-pro-kurse.html

Plakate für Kommunalwahl 26.5.19

Der Wahlkampf für die Kommunal- und Kreistagswahl am 26. Mai hat begonnen. Die Plakate sind aufgehängt. Wir finden sie Spitze. Vielen Dank den freiwilligen Helfern.

Plakate sind da

Der Wahlkampf hat begonnen und die Plakate sind an den 80 Standorten im Stadtgebiet und den Ortsteilen  aufgehängt. Wir finden sie Spitze. Vielen Dank den freiwilligen Helfern.

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