Jasmina Hostert-Sijercic: „Srebrenica ist zugleich Symbol für den grausamen Krieg in Bosnien und Herzegowina, aber auch Mahnung für die Nachwelt, dass so etwas nie wieder passieren darf.“
Während des Krieges in Bosnien und Herzegowina übernahmen 1995 bosnisch-serbische Truppen die UN-Schutzzone Srebrenica, welche die niederländischen UN-Blauhelme nahezu widerstandslos aufgaben und töteten über 8.000 bosnische Muslime, vorwiegend Jungen und Männer.
Für viele ehemalige Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina, wie die SPD-Kreisvorsitzende Jasmina Hostert, ist der 20.Jahrestag des Völkermords in Srebrenica keine trockene Geschichte. „Ich selbst war nicht in Srebrenica dabei, sondern bin vor der Bombardierung Sarajevos geflohen, doch ich kann gut nachvollziehen, wie schutz- und hilflos sich die Menschen damals gefühlt haben mussten“, berichtet Hostert.
„Dass bis heute nur über Schuldfragen gestritten und versucht wird Verbrechen gegeneinander aufzuwerten, trägt nicht zur Versöhnung der Volksgruppen bei. Vergangenheitsbewältigung funktioniert so nicht“, sagt Hostert.
Erst diese Woche ist eine Resolution Großbritanniens im UN-Sicherheitsrat am Veto Russlands gescheitert, die das Massaker als Völkermord definieren sollte, wie das zuvor bereits das UN-Kriegsverbrecher-Tribunal für das frühere Jugoslawien und der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag getan hatten.
Abschließend meint die Böblingerin Jasmina Hostert: „Dieses Verbrechen zeigt uns, wie wichtig Frieden ist. Frieden kann es aber nur durch Aufarbeitung von Kriegsverbrechen geben, und durch Akzeptanz und Respekt anderer Volksgruppen.“
Florian Wahl MdL: „Entwicklungszusammenarbeit fängt hier auf lokaler Ebene an“
Der Landtagsabgeordnete Florian Wahl ruft dazu auf, an der Initiative „Meine. Deine. Eine Welt“ teilzunehmen. Die Initiative wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) ausgerichtet. Die Stiftung lädt Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Bürgerinnen und Bürger zu gemeinsamen Aktionen ein. Die Initiative findet im September und Oktober statt. Interessierte Kommunen und Bürgerinnen und Bürger können ein lokales Netzwerk bilden, sich mit Ihrer Veranstaltung oder Veranstaltungsreihe anmelden und für die Vorbereitung der Aktivitäten umfangreiche Unterstützung erhalten, zum Beispiel individuelle Beratung zur Durchführung, Hilfe bei der Suche von lokalen Partnern, Vermittlung von Referenten, Unterstützung bei der Pressearbeit und vielem mehr.
Aus dem Amtsblatt vom 3.Juli 2015
Auf- und Ausbau von Lokalen Bildungsnetzwerken „LoBin“ Böblingen als große Kreisstadt mit derzeit 49.000 EinwohnerInnen ist eine wirtschaftsstarke und sehr attraktive Kommune.
Durch das hohe Bildungsniveau der BürgerInnen, die zahlreichen Betreuungs-, Begleitungs- und Bildungsangebote, unseren sehr guten Schulen und eine Vielzahl anspruchsvoller Ausbildungs- und Arbeitsplätze ist unsere Stadt für Fachkräfte aller Branchen ein attraktiver Lebensmittelpunkt.
Wichtig ist hierbei, dass Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien besondere Aufmerksamkeit beim Ausbau unseres lokalen Bildungsnetzes zukommen muss. Das Projekt „LoBin“ wurde initiiert vom Evangelischen Jugendwerk in Kooperation mit der Stadt Böblingen und ist für den Modellstandort Böblingen sowie acht weitere Standorte im Februar diesen Jahres, durch das Sozialministerium Baden-Württemberg genehmigt worden. Es wird mit 90 000 Euro vom Land gefördert. Herzlich möchte ich mich bei unserem Abgeordneten für die massive Unterstützung bedanken.
wie ihr vielleicht aus der Presse erfahren habt, hat das SPD-Präsidium ein Impulspapier unter dem Titel "Starke Ideen für Deutschland 2025" veröffentlicht, das als Diskussionsgrundlage für einen Zukunftskongress im Oktober 2015 und den Bundesparteitag im Dezember 2015 dienen soll.

PDF Link
/afaboeb/dl/Impulspapier-Starke-Ideen-fuer-Deutschland-2025_(1).pdf
MdB Rainer Arnold kommt nach Waldenbuch
Mittwoch, 15.Juli, 19.00 Uhr, Seniorenanlage Sonnenhof, Vordere Seestraße
Politik aus erster Hand ist angesagt, wenn Rainer Arnold am 15.Juli zu einer Veranstaltung des SPD-Ortverein Waldenbuch kommt. Waldenbuch, westlichster Ort seines Wahlkreises sind dem Nürtinger Bundestagsabgeordneten traditionell ein beliebtes Ziel. Kennt der gebürtige Stuttgarter doch die Stadt in reizvoller Lage nicht erst seit dem Beginn seiner politischen Tätigkeit.
Bei dem Informationsabend im „Sonnenhof“, Beginn ist 19.00 Uhr, bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit den drängendsten Fragen der Berliner Politik nachzugehen. Rainer Arnold lädt ein zu einer politischen Tour d’Horizon, bei der er die Zusammenhänge der aktuellen Themenschwerpunkte in den Fokus rückt: vom geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen „TTIP“ über die Vorratsdatenspeicherung und die humanitäre Herausforderung der dramatischen Flüchtlingsproblematik bis hin zur gegenwärtigen europapolitischen Brisanz.
Rainer Arnold, vor wenigen Tagen 65 Jahre alt geworden und mit dem Berliner politischen Betrieb seit langem vertraut, startete seine politische Laufbahn in der Kommunalpolitik als Gemeinderat in Filderstadt und als Kreisrat im Kreis Esslingen sowie in der Regionalversammlung Verband Region Stuttgart. Seit 1998 – nunmehr in der fünften Wahlperiode - ist er Mitglied des Bundestages und trat dort vor allem als Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und als Mitglied im Verteidigungsausschuss und Auswärtigen Ausschuss in den Vordergrund.
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