Katja Mast, Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, weist die Äußerungen des Daimler-Personalvorstands zu Werkverträgen deutlich zurück:
"Daimler sollte Vorbild in puncto Regulierung von Werkverträgen sein, insbesondere nach der Berichterstattung des SWR. Eine Panikmache mit der Drohung von Standortverlagerungen ist wenig hilfreich - zumal die Vorhaben der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD diese im Koalitionsvertrag auch nicht rechtfertigen."
Stuttgarter Zeitung
Daimler-Vorstand Porth warnt vor neuen Gesetzen
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.werkvertraege-und-leiharbeit-daimler-vorstand-porth-warnt-vor-neuen-gesetzen.1ae00fa6-118d-4b07-a987-2de6631eebaf.html
Holzgerlingen am 06.10.2014
Hauptversammlung der SPD Holzgerlingen
Eine Ära geht zu Ende, nach 25 Jahren übergibt der Vorsitzende sein Amt
- Willy-Brandt-Medaille für Bernhard Schweikert –
Bernhard Schweikert hat nach 25 Jahren als Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Holzgerlingen sein Amt in jüngere Hände, an Sandra Göke als neue Vorsitzende übergeben.
(30. September 2014) Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten geht mit neuem Thema in die nächste Runde. „Anders sein – Außenseiter in der Geschichte“ lautet das Thema, das Kinder und Jugendliche dazu anregen soll, an ihren Wohnorten historische Beispiele für Anderssein zu suchen. Damit sollen die Kinder und Jugendlichen auch aufzeigen, wie in der Vergangenheit mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Menschen umgegangen worden ist. „Vielfalt und Unterschiedlichkeit sind bedeutende Themen in unserer Gesellschaft. Mit der Auseinandersetzung mit historischen Beispielen aus ihrer direkten Umgebung können Kinder und Jugendliche viel über Toleranz und den menschlichen Umgang mit Unterschiedlichkeit lernen. Die Auseinandersetzung mit negativen aber auch positiven historischen Beispielen ermöglicht den Weg in eine bessere Zukunft. Ich möchte alle Kinder und Jugendlichen im Kreis dazu aufrufen, diese Chance zu nutzen und am Wettbewerb teilzunehmen“, sagte Florian Wahl.
Teilnehmen können Kinder und Jugendliche, die nach dem 1. September 1993 geboren wurden. Möglich sind Einzel-, Gruppen und Klassenbeiträge. Die genauen Teilnahmebedingungen und weiter Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.geschichtswettbewerb.de.
STUTTGARTER-ZEITUNG.DE
Rafael Binkowski, 06.10.2014
Der Rutesheimer Förster Gerhard Scheef muss den Staatswald meiden . . .
Kreis Böblingen - Wie berichtet verlangt das Landeskartellamt, dass der Holzverkauf nicht mehr zentral über die Forstämter und einen landesweiten Vertrieb organisiert wird. Zumindest müssen die Wälder der Kommunen und die des Landes getrennt verwaltet werden – was etwa in Rutesheim zu der absurden Situation führen könnte, dass der Förster Gerhard Scheef die Staatswald-Flecken nicht mehr verwalten dürfte – und ein staatlicher Förster dazu durch sein Revier fahren müsste.
Außerdem könnte eine Entwicklung eintreten, die in Leonberg und Renningen schon Realität ist – die beiden Städte haben nämlich einen eigenen Förster angestellt –, sie betreiben ihr eigenes Forstamt sozusagen. Das wäre dann eine dritte Ebene, das kreiseigene Forstamt wäre in einer schwierigen Sandwich-Position.
Im Umweltausschuss des Kreistages stößt die drohende Zweiteilung der Forstverwaltung auf blankes Unverständnis. Allen voran bei Landrat Roland Bernhard. „Wir sehen die Änderungen mit Sorge“, sagt er. Das lange bewährte „Einheitsforstamt“ funktioniere tadellos, sei ein guter Dienstleister. „Wir müssen den Wald ganzheitlich betrachten“, sagt der Kreischef. Also auch als Naherholungsraum und ökologische Nische.
Im nichtöffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung wurde aufgrund der gestiegenen Kosten über die Sauna im Hallenbad heftig diskutiert. Im Nachgang hat hierzu die Stadtverwaltung eine Pressemitteilung herausgegeben und die LKZ hat hierüber berichtet. Die SPD Fraktion war - wie auch die anderen Fraktionen gespalten - ob sie den Weiterbau der Sauna aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten zustimmen sollte. Andererseits waren schon Aufträge in Höhe von ca. 400 000 € vergeben und Schadenersatzforderungen standen im Raum. Ein Verzicht auf eine Sauna und Abriss der stillgelegten alten Sauna hätte sogar nach Angaben der Verwaltung Ausgaben von 800 000 - 900 000 € verursacht. Christa Weiß und Ottmar Pfitzenmaier sprachen sich derzeit angesichts der hohen Kosten und der relativ geringen zu erwartenden Besucherzahlen gegen eine öffentliche Sauna aus. Während Rüdiger Beising, Elviera Schüller-Tietze und Wolfgang Schönleber auch angesichts der bereits angefallenen Kosten weiterhin eine öffentliche Sauna beim Hallenbad befürworteten. Sie sprachen sich für die bodenständige ca. 170 000 € günstigere Variante aus. Am Ende der Debatte fand doch die sog. Baumhaussauna bei der Abstimmung im Gemeinderat eine Mehrheit.
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