SZBZ vom 20.03.2013 - Renate Lück „Brauchen wir mehr Geld, um die Armut zu besiegen, oder benötigen wir ein neues Modell?“ Das ist das Thema der Winter-Tour, die die Landtagsfraktion der SPD durchs Ländle führt. Florian Wahl, Landtagsabgeordneter aus Böblingen, hat bei der Kreiskonferenz in Breitenstein das Forum moderiert.
Ich bin seit 24 Jahren im Gemeinderat: Noch selten zuvor ging es der Stadt so gut wie heute:
Das alles ist umso erstaunlicher, weil Deutschland erst vor kurzem die tiefste Rezession seit Kriegsende durschritten hat.
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Bodo Philipsen ,den 08.März 2013
Ich habe es schon oft gedacht: Gäbe es mehr vom Schlage von Walter in der SPD, die SPD müsste sich um ihre Zukunft an ihrem 150.Geburtstag weniger sorgen.
Konsequent und gradlinig folgt er seiner politischen Linie seit Jahrzehnten.
Seine hohe Glaubwürdigkeit entsteht aber nicht nur daraus, sondern er lebt, was er von anderen fordert.
Dabei stellt er immer seine Anliegen in den Vordergrund, nie seine Person. Eitelkeit ist nicht seine Sache, Überheblichkeit ist ihm völlig fremd. Politische Hahnenkämpfe hat er immer eher angewidert verfolgt, beteiligt hat er sich niemals daran.
Mit einer Reihe von Anträgen möchten die Herrenberger Sozialdemokraten eigene Akzente im städtischen Haushalt 2013 setzen. Ein einheitlicher und stärker geförderter Bustarif für alle Teile der Stadt, eine verlässlichere Öffnung der Bezirksämter oder die Erforschung der Zeit des Nationalsozialismus sind Anliegen der Fraktion, die sie in den Beratungen zum Haushalt einbringen und diskutieren wollen. Ebenso die Anschaffung von Tablet-Pcs für die Stadträte.
Antrag:
Die SPD-Fraktion stellt im Rahmen der Haushaltsplanberatungen den Antrag, dass die Verwaltung allen zukünftigen Neugeborenen in Herrenberg einen Baum schenkt. Die Familie des Neugeborenen muss ihren Wohnsitz in Herrenberg haben. Der Baum oder die Pflanze sollte eine Speziessein, welche typisch für unsere Landschaft ist, denkbar wären auch Obstbaumarten. Falls die Familie dieses Geschenk nicht annehmen kann (z.B. kein eigener Garten oder Pflanzplatz zur Verfügung), wird die Stadt Herrenberg den Baum an einen geeigneten Ort pflanzen und die Familie wird darüber informiert. Dieser Ort könnte sich z.B. an einem Wasserlauf befinden oder in einem Gebiet, in dem Renaturalisierungs-und Aufforstungsmaßnahmen notwendig sind.
Mit einem solchen Projekt könnte jede zukünftige Herrenbergerin und jeder zukünftige Herrenberger seinen „eigenen Baum“ haben.
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