Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD des Stauferkreises unterstützt die jüngst bekannt gewordenen Initiativen, auf die „Rente mit 67“ zu verzichten. Wie der Kreisvorsitzende der AfA, Klaus-Peter Grüner, Süßen, in einer Pressemitteilung erklärte, sieht die AfA in dem 2007 von der damals rot-grünen Bundesregierung gefassten Beschluss „nichts anderes als eine versteckte Rentenkürzung“.
Auf Grund der aktuellen Entwicklungen bei Stuttgart 21 hat auch der SPD Kreisvorstand Böblingen sich am vergangenen Mittwoch mit der Thematik eingehend beschäftigt. Thema war eine mögliche Aussetzung des Projektes bis offene Fragen endgültig geklärt sind. Gerade die Informationspolitik und die mangelnde Transparenz bei dem Projekt stoß dabei auf große Kritik unter den Vorstandmitgliedern. Einhellig ist der Vorstand der SPD der Meinung: „die Politik hat in den vergangenen Wochen und Monaten viel an Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur in Stuttgart verloren. Der SPD Kreisvorstand möchte nun eine Mitgliederbefragung zu einem möglichen Moratorium durchführen. Ziel des Moratoriums soll eine Anhörung aller Bürgerinnen und Bürger in der Region Stuttgart sein. Dies gab die Partei am vormittag auf einer Pressekonferenz bekannt.
Stuttgarter SPD-Landtagskandidaten Dejan Perc und Matthias Tröndle fordern eine Bürgerbefragung zu S21
Herrenberg, den 16.April 2010
Antrag Der SPD-Fraktion zu Drs. Nr. 2010-110
Bedarfsplanung für die Kindertageseinrichtungen in Herrenberg - Fortschreibung der Bedarfsplanung - Auswirkungen auf den Ausbau der Kleinkindbetreuung
Der Gemeinderat möge beschließen:
Begründung:
Bodo Philipsen
Fraktionsvorsitzender
SPD-Gemeinderatsfraktion
1.Mai 2010
Bodo Philipsen
An den Vorsitzenden des Gemeinderates
Herrn Oberbürgermeister
Thomas Sprißler
Antrag
Herrenberg 2020 – Weiteres Vorgehen
Begründung:
Alle Erfahrungen aus dem Projektmanagement zeigen, dass eine solide Planung am Anfang sehr viel Zeit am Ende einspart. Der Vorschlag der Verwaltung wird dem aus unserer Sicht nicht gerecht.
Aus unserer Sicht ist es völlig ausgeschlossen, dies bis zur Sommerpause solide zu entwickeln. Stadtentwicklung kann nicht von oben dekretiert werden, sondern ist immer nur so gut, wie sie in den Köpfen der Bürgerinnen und Bürger verankert ist. Eine Beendigung der Bürgerbeteiligung ist deswegen zum aktuellen Zeitpunkt sehr schädlich. Sprecher der Lupen betonen, dass sie sehr gerne ihre Arbeit in der Weise zum Abschluss bringen würden, dass sie ihre jeweiligen Vorstellungen miteinander zu einem Gesamtkonzept verzahnen würden und daraus eine Vision der Stadtentwicklung entstehen könnte. Wir sollten ihnen diesen Raum gewähren, vor allem auch deswegen, weil erst dadurch eine sinnvolle Vorgabe für einen offenen städtebaulichen Wettbewerb entstehen würde.
Für die SPD-Fraktion
Bodo Philipsen
Vorsitzender
| Besucher: | 3181773 |
| Heute: | 537 |
| Online: | 7 |