Am 22. Februar fand die Nominierungskonferenz zur Aufstellung der Kreistagsliste der SPD im Wahlkreis 8 (Schönaich mit Steinenbronn und Waldenbuch) zur Kreistagswahl 2024 statt.
Das Kreistagswahlprogramm steht unter dem Motto „Den Wandel mit Zuversicht gestalten“. Diese Überschrift soll verdeutlichen, dass wir mit mehr Zuversicht, Resilienz und Mut an die aktuellen Herausforderungen im Kreis Böblingen herangehen müssen. Die weltpolitische Lage, die zu weiteren Fluchtursachen beiträgt, der Klimawandel und das Erstarken des Rechtsextremismus sind einige der Themen, die auch an unserem wirtschaftsstarken Kreis Böblingen nicht unbemerkt vorübergehen. Wir brauchen daher mehr denn je einen starken Kreistag, der sich der Problemlösungen zuversichtlich annimmt und für eine stabile und sichere Zukunft im Kreis sorgt.
Die SPD-Liste des Wahlkreises 8 ist eine starke Liste mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Berufsfeldern. Die Kandidierenden spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft im Kreis Böblingen wider. Diese Vielfalt ist unabdingbar für einen starken Kreistag, damit möglichst viele Meinungen und Erfahrungen bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden können.
Die Liste wird von der Schönaicher Bürgermeisterin Anna Walther angeführt, gefolgt von der Erzieherin i.R. Helga Göpfert (Waldenbuch), dem Diplomingenieur in Drucktechnik i.R. Norbert Weinmann (Schönaich), der Regierungsoberinspektoranwärterin Merle Heesen (Steinenbronn), der selbständigen Gartengestalterin Heidrun Rohse (Waldenbuch), der Krankenschwester Sabine Greitzke und dem Feuerwehrkommandant Ferdinando Puccinelli.
Neben der zuverlässigen Krankenhausversorgung, einer klugen Verkehrspolitik und der Förderung bezahlbaren Wohnraums, liegt den SPD-Kandidierenden das Thema der zügigen Realisierung eines Frauen- und Kinderschutzhauses im Kreis Böblingen besonders am Herzen. Bereits seit 2011 existiert eine solche Einrichtung im Kreis nicht mehr. „Wir müssen der Gewalt gegen Frauen entschieden und wirkungsvoll entgegentreten. Ein Frauen- und Kinderschutzhaus ist ein unverzichtbarer Baustein auf dem Weg zur Stärkung der Opfer von häuslicher Gewalt. Das Projekt muss daher mit einer sehr hohen Priorität angegangen werden“, so Anna Walther, die auf Platz 1 der Kreistagsliste steht.
Die SPD-Liste des Wahlkreises 8 (Schönaich mit Steinenbronn und Waldenbuch) für die Kreistagswahl:
1. Walther, Anna – Bürgermeisterin (für Schönaich)
2. Göpfert, Helga – Erzieherin i. R. (Waldenbuch)
3. Weinmann, Norbert – Dipl. Ing. Drucktechnik i. R. (Schönaich)
4. Heesen, Merle – Regierungsoberinspektoranwärterin (Steinenbronn)
5. Rohse, Heidrun – Selbständige Gartengestalterin (Waldenbuch)
6. Greitzke, Sabine – Krankenschwester (Schönaich)
7. Puccinelli, Ferdinando – Beamter im gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienst, Feuerwehrkommandant (Waldenbuch)
Am Donnerstag, den 22.02.2024 , wurden im Heimatverein (Altes Rathaus) die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Basis der Wahlvorschläge von den Mitgliedern des Schönaicher SPD-Ortsvereins gemäß den Vorgaben des Kommunalwahlgesetzes und der Kommunalwahlordnung in geheimer Wahl bestimmt und nominiert. Alle Kandidatinnen und Kandidaten für die 18 Listenplätze nahmen die Wahl an. Unsere 4 amtierenden Gemeinderätinnen und -räte treten erneut zur Wahl an.
Wir freuen uns, dass es auch in diesem Jahr gelungen ist, engagierte Schönaicherinnen und Schönaicher für ein so wichtiges Ehrenamt gewinnen und begeistern zu können. Sie repräsentieren ein breites Spektrum: Hier trifft jahrzehntelange kommunalpolitische Erfahrung auf junge , innovative Impulse , gepaart mit professionellem Sach- und gesundem Menschenverstand aus unterschiedlichen Lebens-und Arbeitsbereichen. Viele sind bereits engagiert und vernetzt in unseren örtlichen Vereinen, Kirchen sowie kulturellen und karitativen Einrichtungen. Sie sind auch Eltern von Schul- und Kita-Kindern, kümmern sich um pflegebedürftige Familienmitglieder, sind in der Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfe aktiv. Kurzum: Sie wissen auch, wo der Schuh drückt.
Sie alle eint die Entschlossenheit, sich mit Mut und Zuversicht auf die Zukunft zu freuen, Ihre Möglichkeiten und Chancen für Schönaich zu erkennen und zu nutzen-, Neues zu gestalten und dabei das Gute zu bewahren. Auf dem Foto fehlen: Stefan Millan, Stephan Böcker und Abdllah Alawemr.
Das sind unsere 18 Kandidatinnen und Kandidaten in der Reihenfolge des Listenvorschlags:
Julia Rebmann, Verwaltungsfachwirtin, amtierende Gemeinderätin
Norbert Weinmann, Dipl. Ing. Druck i.R., amtierender Gemeinderat
Sabine Greitzke, Krankenschwester, amtierende Gemeinderätin
Dr. med. Horst Nebelsieck, Arzt-Kardiologie, amtierender Gemeinderat
Sabine Mühlroth-Marchis, Kaufm. Angestellte
Stefan Millan, Projektleiter Heizung-Lüftung-Sanitär-Klima
Kimberly Schiefelbein, IT-Support
Oscar Giangrande, Tankstellenbetreiber, Fahrzeugausstatter
Ariane Goldbach, Staatl. Gepr. Betriebswirtin und Pers. Sachbearbeiterin
Gebhard Wagner, Realschullehrer
Jürgen Binder, Techn. Sachbearbeiter, Wohnbau
Patrick Banholzer, Informatiker
Thomas Ratz, selbstständiger Grafik-Designer
Stephan Böcker, Rechtsanwalt
Günther Berthold, Dipl. Betriebswirt i.R.
Abdlla Alawemr, Krankenpfleger
Maria Unger-Zimmermann, Dipl. Ing.(FH)
Günter Wolfsgruber, Restaurantfachmann i. R.
Ausführliche Kurzportraits werden im Mitteilungsblatt sowie in unseren Wahlflyern erscheinen. Darüber hinaus besteht für Sie die Möglichkeit, mit den Kandidatinnen und Kandidaten an unseren Info-Ständen persönlich ins Gespräch zu kommen.
Mit besten Grüßen
Ihre Schönaicher SPD

vorne v. li n.re: Heidrun Rohse, Anna Walther, Ferdinando Puccinelli Bild: Bemjamin Knobloch
hinten v. li n. re: Sabine Greitzke, Helga Göpfert, Norbert Weinmann, Merle Heesen
Am 22. Februar fand die Nominierungskonferenz zur Aufstellung der Kreistagsliste der SPD im Wahlkreis 8 (Schönaich mit Steinenbronn und Waldenbuch) zur Kreistagswahl 2024 statt.
Das Kreistagswahlprogramm steht unter dem Motto „Den Wandel mit Zuversicht gestalten“. Diese Überschrift soll verdeutlichen, dass wir mit mehr Zuversicht, Resilienz und Mut an die aktuellen Herausforderungen im Kreis Böblingen herangehen müssen. Die weltpolitische Lage, die zu weiteren Fluchtursachen beiträgt, der Klimawandel und das Erstarken des Rechtsextremismus sind einige der Themen, die auch an unserem wirtschaftsstarken Kreis Böblingen nicht unbemerkt vorübergehen. Wir brauchen daher mehr denn je einen starken Kreistag, der sich der Problemlösungen zuversichtlich annimmt und für eine stabile und sichere Zukunft im Kreis sorgt.
Die SPD-Liste des Wahlkreises 8 ist eine starke Liste mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Berufsfeldern. Die Kandidierenden spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft im Kreis Böblingen wider. Diese Vielfalt ist unabdingbar für einen starken Kreistag, damit möglichst viele Meinungen und Erfahrungen bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden können.
Die Liste wird von der Schönaicher Bürgermeisterin Anna Walther angeführt, gefolgt von der Erzieherin i.R. Helga Göpfert (Waldenbuch), dem Diplomingenieur in Drucktechnik i.R. Norbert Weinmann (Schönaich), der Regierungsoberinspektoranwärterin Merle Heesen (Steinenbronn), der selbständigen Gartengestalterin Heidrun Rohse (Waldenbuch), der Krankenschwester Sabine Greitzke und dem Beamten im gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienst Ferdinando Puccinelli.
Neben der zuverlässigen Krankenhausversorgung, einer klugen Verkehrspolitik und der Förderung bezahlbaren Wohnraums, liegt den SPD-Kandidierenden das Thema der zügigen Realisierung eines Frauen- und Kinderschutzhauses im Kreis Böblingen besonders am Herzen. Bereits seit 2011 existiert eine solche Einrichtung im Kreis nicht mehr. „Wir müssen der Gewalt gegen Frauen entschieden und wirkungsvoll entgegentreten. Ein Frauen- und Kinderschutzhaus ist ein unverzichtbarer Baustein auf dem Weg zur Stärkung der Opfer von häuslicher Gewalt. Das Projekt muss daher mit einer sehr hohen Priorität angegangen werden“, so Anna Walther, die auf Platz 1 der Kreistagsliste steht.
Die SPD-Liste des Wahlkreises 8 (Schönaich mit Steinenbronn und Waldenbuch) für die Kreistagswahl:
1. Walther, Anna – Bürgermeisterin (für Schönaich)
2. Göpfert, Helga – Erzieherin i. R. (Waldenbuch)
3. Weinmann, Norbert – Dipl. Ing. Drucktechnik i. R. (Schönaich)
4. Heesen, Merle – Regierungsoberinspektoranwärterin (Steinenbronn)
5. Rohse, Heidrun – Selbständige Gartengestalterin (Waldenbuch)
6. Greitzke, Sabine – Krankenschwester (Schönaich)
7. Puccinelli, Ferdinando – Beamter im gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienst, Feuerwehrkommandant (Waldenbuch)
Pressemitteilung Anna Walther

Helga Göpfert, Ferdinando Puccinelli, Heidrun Rohse (v.li nach re) Bild: Benjamin Knobloch
Gäubote vom 22.02.2024
Meine Meinung
Von Frank Däuber SPD-Stadtrat in Herrenberg
Den Kommunen wird durch Landkreis- und Städtetag empfohlen, Elternbeiträge in Höhe von circa 20 Prozent der anfallenden Kosten zu erheben. Herrenberg unterschreitet diese Marke und verlangt von seinen Eltern eine circa 12,5 Prozent Kostenbeteiligung.
In der bisherigen Gebührenstruktur der Stadt Herrenberg spielte die Einkommenshöhe der Eltern keine Rolle. Eine Familie mit zum Beispiel 3 000 Euro monatlichem Netto zahlt für die Kinderbetreuung genauso viel wie eine Familie mit 15 000 Euro Einkommen. Alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen waren deshalb der Meinung, dass Kita-Gebühren sozial gerechter gestaffelt werden und eine finanzielle Entlastung der unteren und mittleren Einkommen angestrebt werden soll.
Nicht einfach war der Weg zum jetzt gefundenen Kompromiss. Etliche Diskussionen unter den Fraktionen, mit der Verwaltung, die Beteiligung von Betroffenen und eine große Kompromissbereitschaft in allen Fraktionen haben den nun interfraktionell gefunden Vorschlag ermöglicht. In der neuen Gebührenstruktur werden bei circa 30 Prozent der Eltern die Gebühren auf Antrag durch das Jugendamt übernommen. Zusätzlich wird sich bei circa 40 Prozent der Eltern eine finanzielle Entlastung ergeben. Die Entlastung reicht dabei bis in die Mittelschicht entsprechend einem monatlichen Netto von circa 5 000 Euro – eine Entlastung, die in Zeiten von deutlich gestiegenen Verbraucherpreisen dringend nötig ist. Eine Gebührenerhöhung wird es allerdings für Besserverdienende geben. Diese steigt langsam an, um dann ab einem monatlichen Netto von circa 12 500 Euro den Höchstbeitrag zu erreichen. Der Maximalbeitrag wird sich dabei aber auf Höhe der von den Verbänden empfohlenen Selbstbeteiligung der Eltern von circa 20 Prozent bewegen.
Die Forderung nach kostenlosen Kitas für alle bleibt für unsere Fraktion bestehen. Kitas sind Bildungseinrichtungen und der Besuch sollte kostenfrei sein.
Es ist die Landesregierung zu fragen, warum es in einem wirtschaftlich schwächeren Land wie Rheinland-Pfalz möglich ist, Kitas durch Landesförderung ab zwei Jahre kostenlos zu besuchen, bei uns aber nicht.
Gäubote vom 22.02.2024
Herrenberg/Nufringen: SPD nominiert Kreistagskandidaten.
Die SPD-Ortsvereine Herrenberg und Nufringen haben die Kandidaten für den Wahlkreis Herrenberg, zu dem auch Deckenpfronn und Nufringen gehören, nominiert. Spitzenkandidat ist der Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Direktor des Amtsgerichts Böblingen, Dr. Tobias Brenner aus Kuppingen. Auf weiteren Plätzen folgen die frühere Herrenberger Gemeinderätin und Wirtschaftsfachwirtin Sarah Holczer, der Nufringer Gemeinderat und Projektleiter Robin Voss, die Kayher Ortschaftsrätin und Kitaleiterin Andrea Schwaiger, der Deckenpfronner Daimler-Betriebsrat und Techniker Eberhard Hafner, die stellvertretende Kreisvorsitzende und Lehrerin Dorothee Voss aus Nufringen, der Herrenberger Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzende Frank Däuber, Stadträtin Petra Menzel, der Stadtrat und Fahrlehrer Stefan Halanke, sowie die ehemalige Stadträtin und stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende der Bürgerstiftung, Renate Bauer-Riegger aus Gültstein.
„Mit dieser Liste erfahrener Kommunalpolitkerinnen und Kommunalpolitiker wollen wir uns für den Landkreis und das Wohl seiner Menschen einsetzen: Vor allem für eine gute ärztliche Versorgung, erschwinglichen Wohnraum, Chancengleichheit in Bildung und Betreuung, sozialen Ausgleich und Integration, ein integriertes Mobilitätskonzept mit allen Verkehrsarten und die Gestaltung der Energiewende vor Ort“, so Brenner in einer Pressemitteilung. Insbesondere müssten die erreichten Verbesserungen des Medizinkonzeptes zur Sicherstellung einer hochwertigen Versorgung am Krankenhaus Herrenberg konsequent umgesetzt und die Bildungsangebote am Beruflichen Schulzentrum Herrenberg weiterentwickelt werden.
-gb-
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