Spannende Eindrüke sammeln und in die Welt der Bienen eintauchen:
Das konnten 10 Kinder Ende August, als sie einen Ausflug zum Bienenschutzverein Mellifera e. V. nach Rosenfeld unternahmen. Ausgerichtet wurde dieser vom SPD Ortsverein Mötzingen, unter der Leitung der Vorsitzenden Frank Zischek und Eric Beuchel.
Gäubote vom 07.09.2021
Meine Meinung
Von Bodo Philipsen, SPD-Stadtrat in Herrenberg
Nun starten die Schulen ins neue Schuljahr und viele Eltern fürchten, dass zahlreiche Familien das Coronavirus aus den Urlaubsländern in die Schule tragen. Bundesländer, in denen die Schulen bereits begonnen haben, belegen diese Gefahr.
Was ist, so fragen sich viele, wenn wir als Familie wieder in Quarantäne müssen, welches Risiko tragen unsere Kinder, wenn sie sich infizieren? Nein, wirklich besser vorbereitet sind wir auch nach mehr als 20 Monaten Pandemie nicht. Für die Kinder unter zwölf haben wir keinen Impfstoff, wir haben immer noch keine Luftfiltergeräte in den Klassenräumen, kein regelmäßiges, systematisches und sensitives Testverfahren mittels Pool-PCR-Tests und auch digitale Lernplattformen sind noch in den Kinderschuhen. Da werden die Bekundungen vieler Politiker, dass es zu keinen weiteren Schulschließungen kommen wird, bei exponentiellen Anstiegen der Infiziertenzahlen schnell zu Makulatur. Um unsere Kinder zu schützen, wäre das wichtigste, dass wir Erwachsene uns alle rasch impfen lassen. Unfassbar, dass trotz jetzt vorhandener Impfstoffe und trotz klar nachgewiesener Wirksamkeit noch immer einige zögern beziehungsweise laut gegen Impfungen Propaganda treiben. Geradezu gruselig wirken da die Bilder aus den USA auf mich, auf denen Impfgegner die Intensivstationen füllen und kurz vor ihrem Tod ihre ideologische Verblendung bedauern. Auch manche Debatten hierzulande über die Masken bei Kindern sind nur noch gespenstisch, wenn doch ihre Schutzwirkung eindeutig bewiesen ist und es keinerlei Nachweise von Schädigungen gibt. Masken, Lüften, regelmäßige Tests und Luftfilter sind die Maßnahmen der Kommune, die jetzt zur Verfügung stehen müssen. Pädagogisch stelle ich mir den Schulbeginn so vor, dass Schüler/innen mit Freude bei Klassenfahrten, Wandertagen, Sportfesten und Projekttagen ins Schuljahr starten und die Gemeinschaft stärken, die so lange gelitten hat, statt noch mehr Stress zu erzeugen, in dem man schnell Lernstoff nachholt.
Übrigens: Eine um fünf Minuten reduzierte Unterrichtsstunde verringert die Ansteckungsgefahr auch schon um 20 Prozent. Wir alle sind es unseren Kindern schuldig, dass wir die Schulen offen halten.

Ich will, dass wir gut durch die Krise kommen und kraftvoll durchstarten können – und unser Land nach vorne bringen, die großen Zukunftsfragen lösen. Ein starkes, soziales Land für uns alle – mit Respekt voreinander. Mit gerechten Steuern, guten Arbeitsplätzen und Löhnen. Ich will mutige Schritte zur Rettung des Klimas gehen. Natürlich können wir nicht alles allein lösen. Lasst uns Europa sozialer und stärker machen. Deutschland in eine gute Zukunft führen und unsere Demokratie stark machen – darum geht es.
MEINE ZIELE1. WOLLEN WIR 400.000 WOHNUNGEN PRO JAHR BAUEN.
Gegen Wohnungsmangel und zu hohe Mieten hilft am besten: Bauen. 400.000 Wohnungen pro Jahr – davon 100.000 öffentlich gefördert, weil diese Mieterinnen und Mietern mit geringerem Einkommen zugutekommen.
2. KOMMT DER GESETZLICHE MIETENSTOPP.
Wo es nötig ist, werden wir in der Zwischenzeit einen zeitlich befristeten Mietenstopp einführen. Das heißt: Mieten dürfen nur noch der Inflationsrate angepasst werden.
3. WOLLEN WIR EINE GEMEINWOHLORIENTIERTE BODENPOLITIK.
Wir sorgen dafür, dass Bund, Länder und Kommunen öffentliches Eigentum an Grundstücken sichern und vermehren, um die Spekulation mit Grund und Boden zu stoppen.
4. EBNEN WIR FAMILIEN DEN WEG IN DIE EIGENEN VIER WÄNDE.
Wir erleichtern den Erwerb von Genossenschaftsanteilen in angespannten Wohnlagen, fördern Mietkaufmodelle und legen ein Programm „Jung-Kauft-Alt“ auf, das Leerstand von Häusern und Wohnungen in den Ortskernen verhindern soll.
5. ENTLASTEN WIR MIETERINNEN UND MIETER BEIM CO2-PREIS.
Wir werden gesetzliche Regelungen dafür schaffen, dass der CO2-Preis von den Vermieterinnen und Vermietern getragen wird.
6. BÜNDELN WIR DIE KRÄFTE FÜR BEZAHLBARES WOHNEN.
Für einen neuen Aufbruch für bezahlbaren Wohnungsbau brauchen wir starke Partnerinnen und Partner. Deshalb werden wir ein neues „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ initiieren.
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Unser Land steht Anfang der 20er Jahre vor großen Zukunftsaufgaben, die wir nur gemeinsam schaffen können – in Respekt voreinander. Die Zukunft gehört unseren Kindern und Jugendlichen.
Darum stehen wir für den Ausbau von Ganztagsunterricht, für eine Ausbildungsgarantie und ein besseres BAföG.
Chancen und Teilhabe sind für viele Familien auch eine Frage des Geldes. Darum führen wir ein neues Kindergeld ein, das allen zugutekommt, aber einkommensschwächere Familien besonders unterstützt. Damit alle Kinder gut aufwachsen können und sich ihre Hobbys im Freundeskreis auch leisten können.
Um das alles zu erreichen, braucht unser Land eine Zukunftsregierung.
Die SPD und ich sind bereit, diese zu führen.
1. KOMMT DIE KINDERGRUNDSICHERUNG.
Wir machen das Leben der Familien leichter: mit einem nach Einkommen gestaffelten Kindergeld. Je kleiner das Einkommen, desto höher das Kindergeld.
2. SCHAFFEN WIR MEHR ZEIT FÜR DIE FAMILIE.
Wir ermöglichen Vätern bzw. dem oder der Partner*in zwei Wochen Elternschaftszeit und weiten den Partnerschaftsbonus beim ElterngeldPlus und die erhöhten Kinderkrankentage von 20 Tagen pro Kind dauerhaft aus.
3. FÖRDERN WIR GERECHTE TEILHABE UND BILDUNG.
Wir schaffen gute und beitragsfreie Kitas, ein Ganztagsangebot für Schulkinder und freie Fahrt in Bus und Bahn im Nahverkehr.

Anne Hufnagl
4. WOLLEN WIR GUTE BERUFSPERSPEKTIVEN FÜR ALLE.
Wir setzen uns ein für eine Ausbildungsplatzgarantie, ein besseres BAföG für Studierende und das Recht und die Möglichkeit, auch in der Mitte des Lebens noch mal einen neuen Beruf zu erlernen.
5. STÄRKEN WIR KINDERRECHTE.
Wir verankern starke Kinderrechte auf Schutz, Beteiligung und Förderung und den Vorrang des Kindeswohls im Grundgesetz.
6. SENKEN WIR DAS WAHLALTER.
Wir sorgen dafür, dass Jugendliche noch besser über ihre Zukunft in unserem Land mitentscheiden können, und senken das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre ab.
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Unser Land steht Anfang der 20er Jahre vor großen Zukunftsaufgaben. Den Klimawandel zu stoppen, ist sogar eine Menschheitsaufgabe. Wir wollen deshalb, dass Deutschland bis spätestens 2045 klimaneutral wird.
Das Ziel ist klar. Aber entscheidend ist, wie wir den Weg dorthin gehen. Denn es reicht nicht, sonntags einen hohen Anspruch zu formulieren, wenn wir montags nicht für die nötigen Windräder sorgen, für Stromleitungen oder für mehr Ladesäulen für Elektroautos.
Klimaschutz verlangt uns allen etwas ab, aber niemand darf überfordert werden. Alternativen müssen vorhanden und bezahlbar sein. Und mit dem richtigen Plan schaffen wir vor allem sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze.
Unser Land braucht eine Zukunftsregierung, damit wirksamer Klimaschutz für alle funktioniert.
Die SPD und ich sind bereit, diese Regierung zu führen.
1. WIRD UNSER LAND BIS 2045 KLIMANEUTRAL.
Wir bekennen uns zum Pariser Klimaabkommen und werden dafür sorgen, dass unser Leben, Arbeiten und Wirtschaften spätestens ab 2045 keine negativen Auswirkungen mehr auf unser Klima hat.
2. BAUEN WIR ERNEUERBARE ENERGIEN AUS.
Wir wollen einen Zukunftspakt zwischen Bund, Ländern und Kommunen, in dem wir verbindliche Ausbauziele für erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Geothermie vereinbaren und umsetzen.
3. SCHAFFEN WIR ZUKUNFTSFÄHIGE ARBEITSPLÄTZE.
Wir werden Deutschland bis 2030 zum Leitmarkt für Wasserstofftechnologien machen und den Klimaschutz durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Innovationen auch in unseren großen Industriebranchen zum Jobmotor für unser Land machen.
4. MACHEN WIR KLIMAFREUNDLICHEN STROM BILLIGER.
Wir schaffen die Umlage auf den Strompreis, die derzeit noch alle für den Ausbau der erneuerbaren Energien zahlen, bis 2025 ab und finanzieren sie aus dem Bundeshaushalt, wodurch die Strompreise deutlich sinken. Den neu eingeführten Preis auf den Verbrauch von CO2 für Heizkosten (Öl und Gas) sollen in Zukunft die Vermieter zahlen. Nur sie können in klimafreundliche Technologien investieren.
5. BAUEN WIR EINE KREISLAUFWIRTSCHAFT AUF.
Wir wollen, dass Ressourcen nicht länger verschwendet werden. Darum werden wir unsere Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft umbauen und Recycling fördern. Mit einem klaren Plan machen wir ausreichend Rohstoffe für eine umweltfreundliche Produktion verfügbar.
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Unser Land steht Anfang der 20er Jahre vor großen Zukunftsaufgaben, die wir nur gemeinsam schaffen können – in Respekt voreinander.
Dazu zählt besonders auch ein würdiges Leben im Alter – mit einer stabilen und sicheren Rente. Darauf sollen sich alle verlassen können.
Die SPD hat schon in der aktuellen Regierung dafür gesorgt, dass die Rente stabil bleibt. Das wollen wir auch in Zukunft sichern. Zudem haben wir uns an die Seite jener gestellt, die trotz jahrzehntelanger Arbeit
nur eine Rente bekamen, die nicht zum Leben reichte. Deswegen haben wir die Grundrente gegen den Widerstand der CDU durchgesetzt.
Um die gesetzliche Rente auch in Zukunft für alle auf ein starkes Fundament zu stellen, braucht unser Land eine Zukunftsregierung.
1. BLEIBT DAS RENTENNIVEAU STABIL.
Wir wollen ein dauerhaft stabiles Rentenniveau von mindestens 48 Prozent. Der beste Weg, die Renten stabil zu halten, ist, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zukunftssichere, sozialversicherte und gut bezahlte Arbeitsplätze haben. Dafür werden wir sorgen.
2. WIRD DAS RENTENEINTRITTSALTER NICHT ERHÖHT.
Wir lehnen eine Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters ab. Für alle, die nicht länger arbeiten können, würde dies eine Rentenkürzung bedeuten.
3. KOMMT DIE SOLIDARISCHE RENTE.

Anne Hufnagl
Wir wollen, dass alle Berufe der gesetzlichen Rentenversicherung angehören – auch Selbstständige, Beamtinnen und Beamte oder Politikerinnen und Politiker.
4. GIBT ES GERECHTE RENTEN FÜR ALLE.
Wir wollen eine geschlechtergerechte Rente, die Männer und Frauen bei unterschiedlichen Arbeitszeiten oder Familienarbeit gerechter behandelt.
5. DARF KRANKHEIT NICHT ZU ALTERSARMUT FÜHREN.
Wir werden die bestehenden Erwerbsminderungsrenten erhöhen.
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Unser Land steht Anfang der 20er Jahre vor großen Zukunftsaufgaben, die wir nur gemeinsam schaffen können – in Respekt voreinander. Die Zukunft gehört unseren Kindern und Jugendlichen.
Darum stehen wir für den Ausbau von Ganztagsunterricht, für eine Ausbildungsgarantie und ein besseres BAföG.
Chancen und Teilhabe sind für viele Familien auch eine Frage des Geldes. Darum führen wir ein neues Kindergeld ein, das allen zugutekommt, aber einkommensschwächere Familien besonders unterstützt. Damit alle Kinder gut aufwachsen können und sich ihre Hobbys im Freundeskreis auch leisten können.
Um das alles zu erreichen, braucht unser Land eine Zukunftsregierung.
Die SPD und ich sind bereit, diese zu führen.
1. KOMMT DIE KINDERGRUNDSICHERUNG.
Wir machen das Leben der Familien leichter: mit einem nach Einkommen gestaffelten Kindergeld. Je kleiner das Einkommen, desto höher das Kindergeld.
2. SCHAFFEN WIR MEHR ZEIT FÜR DIE FAMILIE.
Wir ermöglichen Vätern bzw. dem oder der Partner*in zwei Wochen Elternschaftszeit und weiten den Partnerschaftsbonus beim ElterngeldPlus und die erhöhten Kinderkrankentage von 20 Tagen pro Kind dauerhaft aus.
3. FÖRDERN WIR GERECHTE TEILHABE UND BILDUNG.
Wir schaffen gute und beitragsfreie Kitas, ein Ganztagsangebot für Schulkinder und freie Fahrt in Bus und Bahn im Nahverkehr.
4. WOLLEN WIR GUTE BERUFSPERSPEKTIVEN FÜR ALLE.
Wir setzen uns ein für eine Ausbildungsplatzgarantie, ein besseres BAföG für Studierende und das Recht und die Möglichkeit, auch in der Mitte des Lebens noch mal einen neuen Beruf zu erlernen.
5. STÄRKEN WIR KINDERRECHTE.
Wir verankern starke Kinderrechte auf Schutz, Beteiligung und Förderung und den Vorrang des Kindeswohls im Grundgesetz.
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Unser Land steht Anfang der 20er Jahre vor großen Zukunftsaufgaben, die wir nur gemeinsam schaffen können – in Respekt voreinander. Dazu gehört, dass jede und jeder eine bezahlbare Wohnung hat.
Das heißt vor allem: mehr bauen! Denn das wirkt langfristig am besten gegen hohe Mieten. In der Zwischenzeit sorgen wir dafür, dass Mieten überall dort, wo es nötig ist, höchstens der Inflation angepasst werden können – mehr nicht.
Wir stehen an der Seite der Mieterinnen und Mieter sowie der fairen Vermieter. Nicht aber, wie CDU und CSU, an der Seite der Immobilien-Lobby, die sich dafür mit hohen Parteispenden bedankt.
Um Wohnen in Zukunft für alle bezahlbar zu machen, braucht unser Land eine Zukunftsregierung.
1. WOLLEN WIR 400.000 WOHNUNGEN PRO JAHR BAUEN.
Gegen Wohnungsmangel und zu hohe Mieten hilft am besten: Bauen. 400.000 Wohnungen pro Jahr – davon 100.000 öffentlich gefördert, weil diese Mieterinnen und Mietern mit geringerem Einkommen zugutekommen.
2. KOMMT DER GESETZLICHE MIETENSTOPP.
Wo es nötig ist, werden wir in der Zwischenzeit einen zeitlich befristeten Mietenstopp einführen. Das heißt: Mieten dürfen nur noch der Inflationsrate angepasst werden.
3. WOLLEN WIR EINE GEMEINWOHLORIENTIERTE BODENPOLITIK.

Anne Hufnagl
Wir sorgen dafür, dass Bund, Länder und Kommunen öffentliches Eigentum an Grundstücken sichern und vermehren, um die Spekulation mit Grund und Boden zu stoppen.
4. EBNEN WIR FAMILIEN DEN WEG IN DIE EIGENEN VIER WÄNDE.
Wir erleichtern den Erwerb von Genossenschaftsanteilen in angespannten Wohnlagen, fördern Mietkaufmodelle und legen ein Programm „Jung-Kauft-Alt“ auf, das Leerstand von Häusern und Wohnungen in den Ortskernen verhindern soll.
5. ENTLASTEN WIR MIETERINNEN UND MIETER BEIM CO2-PREIS.
Wir werden gesetzliche Regelungen dafür schaffen, dass der CO2-Preis von den Vermieterinnen und Vermietern getragen wird.
6. BÜNDELN WIR DIE KRÄFTE FÜR BEZAHLBARES WOHNEN.
Für einen neuen Aufbruch für bezahlbaren Wohnungsbau brauchen wir starke Partnerinnen und Partner. Deshalb werden wir ein neues „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ initiieren.
Auszug aus: Meine Ziele (spd.de)
Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Leonberger Gemeinderat
Anschaffung von mobilen Luftfiltergeräten für Schulen und Kitas
Die SPD-Fraktion spricht sich dafür aus, sämtliche relevanten Räumlichkeiten in allen Kitas und (Grund-) Schulen der Stadt mit mobilen Luftfiltergeräten auszustatten. Wir haben OB Cohn gebeten, eine entsprechende Diskussionsgrundlage auf die Tagesordnung von S-Ausschuss und Gemeinderat für die erste Sitzungsrunde nach den Sommerferien zu nehmen. Die Zeit drängt angesichts des nahenden Schulbeginns und der steigenden Infektionszahlen gerade auch bei Kindern und Jugendlichen.
Es geht uns um den Schutz der unter 12-jährigen, für die es derzeit keine Möglichkeit der Impfung gibt. Wir befürchten neben den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von Covid-Infektionen erneut eine Vielzahl von Schul- bezw. Kita- Schließungen und Quarantänemaßnahmen. U. E. müssen wir alles daransetzen, ein erneutes „verkorkstes“ Schul- und Kita-Jahr zu verhindern. Wir sind der Meinung, dass das bisher stark vernachlässigte Wohl der Kinder (und ihrer Eltern) nun endlich in den Mittelpunkt des Umgangs der Gesellschaft mit der Pandemie gestellt werden muss. Die bisher praktizierten Maßnahmen zur Hygiene und durch Lüften der Räumlichkeiten waren ganz offensichtlich nicht ausreichend, um (auch teilweise) Schließungen gänzlich zu vermeiden.
Wir fordern daher die Anschaffung von mobilen Luftfiltergeräten für alle relevanten Räumlichkeiten (in sämtlichen Leonberger Kitas, den Grundschulen, dem SBBZ, sowie in den 5. und 6. Klassen in Gesamtschule, Realschulen und Gymnasien)!
Uns ist bekannt, dass es von Expertenseite teils widersprüchliche Aussagen zur Wirksamkeit der Luftfilter gibt, allerdings können wir nicht auf weitere langwierige wissenschaftliche Untersuchungen warten, denn die Zeit drängt. Uns ist auch bewusst, dass diese Luftfilter kein Allheilmittel sind, sondern auch „nur“ ein Mosaikstein - möglicherweise aber ein entscheidender.
Die Stadt Weil der Stadt hat vor einigen Monaten beispielweise solche Geräte angeschafft. „Aus erster Hand“ ist uns bekannt, dass weder deren Lautstärke, noch eine etwa von ihnen verursachte Luftströmung Schüler und Lehrkräfte während des Grundschulunterrichts stört. Gleich lautende Aussagen kennen wir auch aus der Kita bei uns im Haldengebiet, wo mobile Luftfiltergeräte testweise seit geraumer Zeit auf eine private Initiative hin eingesetzt werden.
Wir schätzen den notwendige Investitionsaufwand für Leonberg auf rd. 350-400 T€. Neben dem Land hat jetzt allerdings nach unserer Kenntnis auch der Bund Fördermittel hierzu bereitgestellt. Dazu kommen laufende Kosten (Wartung der Geräte, Austausch der Filter, höhere Stromkosten), aber auch Einsparmöglichkeiten durch Reduzierung des Stoßlüftens im Herbst/Winter.
Der SPD-Fraktion ist die schwierige finanzielle Situation der Stadt Leonberg sehr wohl bewusst. Doch hier gilt es nun klare Prioritäten zu setzen. Und die psychische und physische Gesundheit unserer Kinder, verbunden mit einem weitgehend störungsfreien Betrieb der Kitas und Schulen, hat für uns in den kommenden Monaten allerhöchste Priorität!
Ottmar Pfitzenmaier/28.08.2021
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