Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Politischer Martini der Kreis-SPD mit Andreas Stoch

v.l.n.r.: Jan Hambach, Jasmina Hostert, Andreas Stoch MdL und Dr. Tobias Brenner.

100 Gäste folgten der Einladung zum 21. Politischen Martini des SPD-Kreisverbands und der SPD-Kreistagsfraktion Böblingen nach Darmsheim. Hauptredner war SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch.

Andreas Stoch in Waldenbuch - Rückblick

 

Er kam direkt aus Mannheim, wo er, der einstige Kultusminister von Baden-Württemberg, an der Verabschiedung einer Schulleiterin teilgenommen hatte, um dann  in Waldenbuch über die Lage der SPD zu referieren: Andreas Stoch, seit vergangenen November der Vorsitzende der Landespartei und Tag für Tag unterwegs, um mit den Menschen über seine politischen Vorstellungen zu diskutieren.

Vor dicht besetzten Reihen ging Andreas Stoch sogleich in medias res,: „Die Lage der SPD in Bund und Land.“ Er stieg tief ein in die Materie und blickte zurück in die Zeit von CDU-Kanzler Helmut Kohl und rollte anschließend das auf diesen folgende politische Tableau aus. Stoch skizzierte die Regierungsarbeit in Berlin, an der die SPD jahrelang als Koalitionspartner beteiligt war und mit Gerhard Schroeder bekanntlich in einer längeren Etappe selbst den Kanzler einer rot-grünen Regierung stellte.

„Und auch 2017 hat sich die SPD in die Verantwortung nehmen lassen“, betonte Stoch mit Blick auf die Groko. Man habe nicht wie andere das Parteiinteresse in den Vordergrund gerückt, sondern das Interesse der Bundesrepublik. Auch im Land habe die SPD so entschieden. „Die SPD hat Bund und Land viel gegeben, aber die Anerkennung der Leistung könnte größer sein“, meinte der Heidenheimer mit Blick auf die jüngeren Wahlergebnisse und die aktuellen Umfragen.

Verdienste  seien schön, aber die Menschen verlangten Antworten auf die sie bedrängenden Fragen von heute: „Daher müssen wir unsere Vision für die nächsten Jahre deutlich machen.“ Der Klimaschutz sei hochaktuell, doch stelle sich hier die Frage, wie wir Ökologie und Ökonomie miteinander versöhnen können, wie auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann schon betonte, und der sich damit völlig auf die Linie von Andreas Stoch begab, der gleich  noch mit einem verbreiteten Irrtum aufräumte: „Der Markt befriedigt nicht alle Bedürfnisse aller Menschen, das ist ein Irrtum des Marktliberalismus und seiner politischen Parteien.“ In Baden-Württemberg sei es zudem von entscheidender Zukunftsbedeutung, wie die Autoindustrie den Strukturwandel bewältige. Klimaschutz und Arbeit seien die alles beherrschenden Probleme der Gegenwart, wobei nicht Pauschalierungen angebracht seien, sondern Perspektiven durch konkrete Entwürfe, wie man sich auf das aus der globalen Welt herauswachsende Neue mit Hilfe der Digitalisierung und weiterer Zukunftstechnologien einstelle.

Die SPD sei bereit, sie wird sich, hob Stoch hervor, im Land auf eine erneute Regierungsbeteiligung ab dem Jahr 2021 einstellen und – ein Fazit mit Nachdruck-: „Die SPD hat allen Grund wieder selbstbewusster aufzutreten.“

Eine engagierte Diskussionsrunde schloss sich an die Ausführungen von Andreas Stoch an, bei der der SPD-Landesvorsitzende zeigte, dass er mit den politischen Problemen der Zeit  über den regionalen Horizont hinaus vertraut ist und es zu seinen Aufgaben rechnet, Optimismus und Zuversicht zu verbreiten.

Harald Jordan

Bezahlbarer Wohnraum darf kein Luxus sein - es ist ein Menschenrecht

Dr. Tobias Brenner, Roland Bernhard, Jasmina Hostert, Daniel Born MdL und Anja Dargatz (v.l.n.r.).

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der drängendsten Aufgaben vieler Kommunen in Baden-Württemberg. "Was ist los am Wohnungsmarkt? Welche Ursachen hat die aktuelle Wohnungsfrage? Was bedeutet "bezahlbar“? Welche Lösungsansätze gibt es?"

Diesen Fragen widmet sich die aktuell im Landratsamt Böblingen befindliche Ausstellung des Fritz-Erler-Forums.

SPD-Gemeinderäte helfen bei der Kriegsgräbersammlung mit

Kriegsgräbersammlung

Die SPD-Gemeinderäte Christian Berger und Julia Jacob haben am Samstag, 09.11.2019 in Öschelbronn fünf Stunden Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gesammelt. Der Volksbund wurde 1919 gegründet, er erhält und betreut Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Kriegsgräberstätten), hilft Angehörigen bei der Gräbersuche und entwickelt die Kriegsgräberstätten weiter zu Lernorten der Geschichte.

"Der Verein leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag dafür, dass wir niemals vergessen, was Kriege und Gewaltherrschaften anrichten und uns deswegen jeden Tag für eine friedliche und solidarische Gesellschaft einsetzen sollten, meint Julia Jacob."

"Wir bedanken uns bei den vielen freundlichen Menschen, denen wir in Öschelbronn bei unserer Sammlung begegnet sind und für all ihre Spenden", ergänzt Christian Berger. "Ein Dank gilt auch unserem Bürgermeister Benjamin Schmid, der mit uns am Samstag unterwegs war", führt Berger weiter aus.

Fraktionsantrag: Das Jahr 2020 in Böblingen: Freiheit, Freundschaft, Frieden feiern

Mit einem Antrag zum Haushalt 2020 will die Fraktion SPD + LINKE erreichen, dass im kommenden Jahr sowohl das Kriegsende vor 75 Jahren als auch die Wiedervereinigung vor 30 Jahren in der Stadt eine angemessene Würdigung erfahren.

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