Uns läuft die Zeit davon: Da reicht die Vorlage der Verwaltung zum Klimaschutz nicht. Auch die Anträge der Grünen sind eher symbolisch. Deswegen werden wir Sozialdemokraten unseren Antrag zu einem Klimafahrplan nochmals ausdifferenziert am Dienstag einbringen. Unsere menschenwürdige Zukunft hätte eine Mehrheit verdient. Näheres auf der Homepage der Herrenberger SPD.
Antrag für die Gemeinderatssitzung am 12.11.2019 zur Drucksache 2019-181
Klimaschutzmanagement
Der Beschlussantrag wird im Punkt 2 ergänzt:
2. Bestandteil des EEA ist ein Klimafahrplan, der als Ziel 2050 die Klimaneutralität Herrenbergs vorsieht. Zwischenziele werden ebenso formuliert.
Der Klimafahrplan gliedert sich in folgende Bereiche:
Klimaschutz in der Energiewirtschaft (Energieeinsparung und Energieerzeugung)
Strategie klimafreundlichen Bauens und Wohnens
Klimaschutz und Mobilität
Klimaschutz in Industrie und Wirtschaft
Stadtklima (Luft/Wasser/Grün)
Klimaschutz in der Landwirtschaft
Klimaschutz in der allgemeinen Landnutzung und Forstwirtschaft
Übergreifende Maßnahmen (u.a. Schutzmaßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels
Ausgangspunkt ist eine Analyse des Status Quo des Co2- Ausstoßes. Der alle Bereiche umfassende integrierte Klimafahrplan soll in regelmäßigen Abständen evaluiert, angepasst und fortgeschrieben werden.
Um den Klimafahrplan zu erstellen, wird ein Klimarat gebildet, in dem die Verwaltung, Stadtwerke, Gemeinderat, Vertreter von Handel und Gewerbe, des Handwerks, der Bauwirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft, der Agendagruppe und Vertreter der Bürgerschaft der Stadt mitwirken.
Der Klimafahrplan umfasst ein strategisches Gesamtkonzept sowie einen konkreten Fahrplan der Umsetzung von Maßnahmen. Das Konzept bezieht neben den kommunalen Einrichtungen auch Privathaushalte, Handwerk, Handel, Industrie, Land- und Forstwirtschaft sowie Verkehr mit ein.
Neue Punkte 3 und 4 werden eingeführt:
3. Eine Schlüsselstellung bei der Umsetzung des Klimafahrplans haben die Stadtwerke. Hierzu wird, wenn nötig, Personal entsprechend aufgebaut oder eine Kooperation mit externen erfahrenen Stadtwerken gesucht. Denkbar ist auch der Einkauf externer Expertise.
4. Während der Ermittlung des Status Quo werden bereits erste Maßnahmen wie beispielsweise die Einführung des „Wuppertaler Modells“ oder die Priorisierung von Klimaschutzmaßnahmen bei der Umsetzung des Masterplans Schulen durchgeführt.
Die Punkte 3. und 4. des vorgelegten Beschlussantrages bleiben als Punkte 5 und 6 erhalten.
Die SPD-Gemeinderäte Christian Berger und Julia Jacob aus Gäufelden haben die Ausstellungseröffnung der Friedrich-Ebert-Stiftung "Mehr bezahlbarer Wohnraum in Baden-Württemberg schaffen - aber wie?" im Landratsamt in Böblingen besucht und Anregungen für ihre Arbeit vor Ort mitgenommen.
„Besonders gefallen haben uns die vorgestellten kommunalen Projekte, die aufzeigen, auf welch´ kreative Art und Weise bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann“, meint Julia Jacob.
„Wir möchten auch für Gäufelden ein Wohnbaukonzept entwickeln und unterstützen die Forderung der SPD-Landtagsfraktion nach Schaffung einer Landeswohnungsbaugesellschaft“, ergänzt Christian Berger.
Ab sofort ist die Homepage der SPD-Gemeinderatsfraktion hier zu erreichen!
Andreas Stoch, unser Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, besuchte am Mittwoch den 23. Oktober den SPD Ortsverein in Waldenbuch. Ortsvereinsvorsitzender Manfred Ruckh und sein Stellvertreter Harald Jordan nutzten die Gelegenheit um Mitgliederehrungen durchzuführen.

Von links: stellv. Vorsitzender Harald Jordan, Bürgermeister Michael Lutz, Andreas Stoch, Wolfgang Berberich (40 Jahre Mitglied in der SPD) Dieter Müller ( Ehrenbrief der SPD ) Abraham Kustermann ( 50 Jahre ), Alfred Müssle ( 40 Jahre ), Vorsitzender Manfred Ruckh ( 40 Jahre ). Vorne: Hartmut und Rosi Drodofsky ( Ehrenbrief der SPD )
Die Fraktion SPD + LINKE ist besorgt, weil in den vergangenen Monaten vermehrt niedergelassene Hausärzte in Böblingen altersbedingt aufgehört haben und weitere wohl in der nächsten Zeit folgen werden und hat deswegen zwei grundlegende Haushaltsanträge zum Thema städtische Gesundheitspolitik gestellt.
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