Die SPD Renningen / Malmsheim veranstaltete am 19. Mai 2019 den alljährlichen politischen Frühschoppen zum 18. Mal. Das Bürgerhaus in der Jahnstraße war voll, denn der Besuch von MdB und außenpolitischem Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und der neugegründeten Deutsch-Französischen Versammlung Nils Schmid versprach spannend zu werden.
Nach der Begrüßung durch den SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Reinhard Händel und durch den Renninger Bürgermeister Wolfgang Faißt sprach Nils Schmid im Vorfeld der Europawahl am 26. Mai 2019 vor 75 Besuchern zum Thema „Europa stark machen“.
Zu Beginn seiner Rede ging Nils Schmid auf die enorme Bedeutung des Gedankens der Freiheit, der Versöhnung und des Friedens in Europa ein. Vor allem vor dem Hintergrund der erstarkenden rechtspopulistischen Kräfte, muss die Europäische Union Geschlossenheit gegen Hass und Diskriminierung von Minderheiten zeigen. Darüber hinaus können die Herausforderungen der kommenden Jahre nur in einem solidarischen Europa des Zusammenhalts bewältigt werden: So sind die EU-Staaten gehalten, den EU-Ländern, die in Krisensituationen „stecken“, zu helfen. Schließlich ist es unabdingbar, eine europäische Solidarität in der Flüchtlingskrise aufzubauen, damit der Weg für ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen in außen- und sicherheitspolitischen Fragen geebnet werden kann.
Das Wohlstandsversprechen von Europa muss für alle Menschen in der Europäischen Union erfahrbar werden. Dafür brauchen wir ein mutiges Europaparlament, damit es die Themen, die Europa stark machen werden, schnellstmöglich auf den Weg bringt: die Einführung eines Mindestlohnsystems in den jeweiligen Ländern der Europäischen Union, ein Besteuerungssystem von Großkonzernen und die Stabilisierung der Währungsunion, so der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
Zum Schluss ermutigte Nils Schmid die Zuhörerinnen und Zuhörer, sich für eine hohe Wahlbeteiligung einzusetzen.
Auf den spannenden Beitrag folgten zahlreiche Fragen des interessierten Publikums, u.a. zum Demokratieprinzip, zur Positionierung gegenüber rechtspopulistischen Kräften, zu Brexit. Die Moderation der Fragerunde übernahm der stv. Ortsvereinsvorsitzende Marco Lang.
Nach dem Referat und der Aussprache sorgte die SPD Renningen/Malmsheim – wie es sich für einen Frühschoppen gehört – für leibliches Wohl der Gäste.
Die Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten waren auch vor Ort und standen interessierten Bürgerinnen und Bürgern für Gespräche zur Verfügung.
Manfred Ruckh wird siebzig
Das Soziale als Lebensmotto
Manfred Ruckh feiert am 20.Mai seinen 70. Geburtstag. Seit 1999 gehört der exponierte Kommunalpolitiker dem Vorstand der Waldenbucher SPD an, seit 2004 ist er Vorsitzender der örtlichen Sozialdemokraten. Dabei ist es ihm in den zwei Jahrzehnten gelungen, den Ortsverein inmitten des Wandels den gesellschaftlichen Veränderungen zeitgemäß anzupassen und ihm eine kontinuierliche Entwicklung zu verleihen.
Klarstellung „pro familia“
Bei unsere Wahlbroschüre ist es leider zu Irritationen gekommen. Durch die Gestaltung der Word-Cloud auf der Titelseite ist wohl der Eindruck entstanden, wir würden die Einrichtung „pro familia“ für Parteienwerbung missbrauchen.
Zur Erklärung: Die Intention dieser Seite ist es, bedeutende Personen der SPD Leonberg und Errungenschaften, an deren Entstehung und Gestaltung unsere Partei in Leonberg in den letzten Jahrzehnten maßgeblich beteiligt war, aufzuführen. Und da die CDU-Stadträtin Anne-Lore Schmid 1974, die 1980 der SPD beigetreten ist, die Beratungsstelle pro familia Leonberg mitgegründet hat, war die Nennung von pro familia als ein exemplarischer Beleg dafür, dass unsere Partei in der Stadt und in wichtigen Einrichtungen Spuren hinterlassen hat, gedacht.
Wir waren uns sicher, dass dieser Zusammenhang und der historische Kontext aufgrund des Begleittextes nicht missinterpretiert werden kann. Eine aktuelle Nähe zwischen pro Familia und der SPD herzustellen, war überhaupt nicht unsere Absicht.
Wenn unsere Absicht nicht klar rüberkam, und der lokale und historische Bezug nicht glasklar erkennbar waren, tut uns das aufrichtig leid, dann entschuldigen wir uns in aller Form dafür. Wir werden überall, wo wir noch können, pro familia herausnehmen. Und wir haben auch überhaupt kein Problem damit, den Sachverhalt richtigzustellen. Schließlich erklären wir damit allen, wie es von uns tatsächlich gemeint war.
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