Gäubote vom 23.01.2019 (Auszug)
Der Herrenberger Etat für 2019 ist unter Dach und Fach, die politische Agenda für dieses Jahr damit weitgehend festgezurrt. Wie die Sprecher der sechs im Gemeinderat vertretenen Parteien, Fraktionen und Gruppierungen die Stadtpolitik sehen, beantworten sie in fünf vom „Gäubote“ gestellten Fragen:
1. Weshalb stimmen Sie dem Etat zu/nicht zu?
2. Wo finden Sie sich in dem Zahlenwerk, das die Politik der kommenden zwölf Monate weitgehend festzurrt, wieder?
3. Was kommt im Etat zu kurz?
4. Wo liegen die Schwerpunkte der nächsten Jahre?
5. Was sollte die Stadt tun, um mehr Einnahmen zu genieren?

Der Neujahrsempfang am 18. Januar in der Steinturnhalle war gut besucht mit spannenden Redebeiträgen und Ehrungen der langjährigen SPD Mitglieder.
Unsere Ortsvereinsvorsitzende Elviera-Schüller-Tietze dankte
unserer Hauptrednerin Leni Breymaier, OB Martin Kaufmann für das Grußwort, dem Fraktionsvorsitzenden Ottmar Pfitzenmaier (Redebeitrag hier) und Johanna Erbacher Binder, die für 50 (!!!) Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt wurde (Redebeitrag hier). Ebenso gebührt Dank den tollen Musiker Julia Magyar und Kilian Schwarz und natürlich an alle, die zum Gelingen dieser wunderbaren Veranstaltung beigetragen haben. Mehr Text siehe untenstehend.
Trügerischer Wohlstand
Herrenberg geht es so gut wie nie: Die Verschuldung ist auf einem Tiefstand, die Steuereinnahmen auf einem Höchststand. Das Gleiche gilt für die meisten seiner Bürger: Fast alle haben Arbeit und die Einkommen sind real gestiegen. Entscheidungen werden demokratisch getroffen.
Doch diese Lage, um die uns die ganze Welt beneiden würde, ist trügerisch: Die ersten Konjunkturdaten weisen auf ein Ende der erstaunlich langen Boomphase hin, gleichzeitig werden uns strukturelle Wandlungen im Fahrzeugbau vor große Herausforderungen stellen. Aber auch in Herrenberg selber sind noch Aufgaben zu erledigen, die andere Kommunen bereits angegangen haben: Wohnen muss für alle wieder bezahlbar werden, Eltern müssen für ihre Kinder ausreichend gute Betreuungseinrichtungen finden und finanzieren können, unsere Schulen müssen moderne, attraktive Lernorte werden, unsere Innenstadt muss wieder mit mehr Leben gefüllt werden, wir müssen Lärm und Abgase in der Innenstadt, wir müssen dem Klimawandel lokal entschlossener begegnen und uns auf die Folgen besser vorbereiten, Breitbandausbau und Förderung moderner Dienstleistungsarbeitsplätz und nicht zuletzt müssen wir die kommunale Kulturszene stärker als bisher auch als Motor interkultureller Integration und ökonomischer Kreativität entdecken.

„Wir haben noch nie eine so gute Liste gehabt“ –
Kandidaten der SPD für Kommunalwahl 2019 stehen fest
Die SPD Leonberg hat am 12. Januar auf der Nominierungskonferenz über ihre Kandidaten zur Gemeinderatswahl 2019 entschieden. Herausgekommen ist eine sehr ausgewogene Liste: Arrivierte sind ebenso dabei wie Nachwuchskräfte, 14 der 32 Plätze werden von Frauen belegt, alle Stadtteile sind vertreten und ebenso eine Vielfalt an Berufen, Themen und gesellschaftlichen Milieus. Zugleich wurden die Bewerber für Kreistag und Ortschaftsräte bestimmt.

„Wir haben noch nie eine so gute Liste gehabt“ – Kandidaten der SPD für Kommunalwahl 2019 stehen fest
Die SPD Leonberg hat auf der Nominierungskonferenz am 12. Janaur über ihre Kandidaten zur Gemeinderatswahl 2019 entschieden.
Herausgekommen ist eine sehr ausgewogene Liste: Arrivierte sind ebenso dabei wie Nachwuchskräfte, 14 der 32 Plätze werden von Frauen belegt, alle Stadtteile sind vertreten und ebenso eine Vielfalt an Berufen, Themen und gesellschaftlichen Milieus. Zugleich wurden die Bewerber für Kreistag und Ortschaftsräte bestimmt.
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