Wir machen Schluss mit Mietenwucher!
>> Baden-Württemberg ist nach Bayern das Flächenland mit den höchsten Mieten und drei der bundesweit teuersten Städte liegen in Baden-Württemberg. Vor allem Haushalte mit niedrigen Einkommen sind besonders stark von hohen Mietzahlungen belastet. Die Mittel des Landes zur Wohnraumförderung reichen bei weitem nicht aus, um genügend bezahlbaren Wohnraum in Baden-Württemberg zu schaffen. Deshalb wollen wir die Mittel für die Wohnraumförderung aufstocken. Damit Wohnen endlich wieder bezahlbar wird.
Hierfür wollen wir 150 Mio. Euro pro Jahr bereitstellen.

Pflegeplätze bezahlbar machen!
>> In kaum einem anderen Bundesland ist die Eigenbeteiligung an einem Pflegeplatz so teuer wie in Baden-Württemberg. Es sind durchschnittlich 3725 Euro pro Monat. Wir finden: Pflege muss bezahlbar sein. Deshalb wollen wir die Eigenbeteiligung der Pflegeheimbewohnerinnen und Pflegeheimbewohner deutlich senken. Dafür muss sich das Land an den Investitionskosten für Pflegeplätze beteiligen.
Hierfür wollen wir 100 Mio. Euro pro Jahr bereitstellen.
Schulsozialarbeit ausbauen!
>> Ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg haben keinen Zugang zur Schulsozialarbeit. Das wollen wir ändern und allen Schülerinnen und Schülern Unterstützung bieten. Das Land muss endlich sein Versprechen einlösen und sich wieder mit einem Drittel an der Förderung der Schulsozialarbeit beteiligen.
Hierfür wollen wir 15 Mio. Euro pro Jahr bereitstellen.
Modernisierung unserer Infrastruktur
>> Viele Brücken und Straßen in unserem Land sind marode und der Sanierungsstau wird von Jahr zu Jahr größer. Da wollen wir ran und unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen. So modernisieren wir unser Land.
Hierfür wollen wir 50 Mio. Euro pro Jahr bereitstellen
Bevölkerungsschutz stärken!
>> Die Sicherheitslage hat sich durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verändert. Gleichzeitig führen Extremwetterereignisse zu neuen Gefahren oder auch mögliche Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Für viele Herausforderungen sind die Hilfsorganisationen nur unzureichend ausgestattet und die Bevölkerung nicht gut vorbereitet. Deshalb stärken wir den Bevölkerungsschutz.
Hierfür wollen wir 85 Mio. Euro pro Jahr bereitstellen.
Energieinfrastruktur ausbauen!
>> Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien hinkt Baden-Württemberg weit hinterher und auch die Versorgung des Landes mit Wasserstoff ist bisher unzureichend geplant. Für baden-württembergische Unternehmen ist das ein Standortnachteil. Um wieder zurück zu wirtschaftlicher Stärke zu finden, müssen wir unsere Energieinfrastruktur ausbauen und in die Fläche des Landes bringen. Auch das gehört zur Modernisierung unseres Landes dazu.
Hierfür wollen wir 100 Mio. Euro pro Jahr bereitstellen.
Eine Kommunalmilliarde jetzt!
>> Die Kommunen brauchen jetzt Klarheit darüber, wie viel Geld sie aus dem Sondervermögen des Bundes erhalten. Wir wollen, dass die Städte und Gemeinde in unserem Land eine Kommunalmilliarde pro Jahr erhalten, um wichtige Investitionen in die Infrastruktur vor Ort zu tätigen, beispielweise in die Modernisierung unserer Schulen
Bodo Philipsen nimmt Stellung zum Thema Fruchtkasten
Natürlich machen auch uns die hohen Kosten für die Sanierung des Fruchtkastens Bauchweh. Wie kam es dazu? 2018 hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit die Sanierung des Fruchtkastens beschlossen. Aus öffentlichen Workshops mit Bürgerinnen wurde ein Nutzungskonzept mit Museum, Laden, Café und öffentlichen Räumen erstellt. Das war vor Corona, vor dem Ukrainekrieg, vor Inflation und Wirtschaftskrise. Wir waren der Auffassung, dass wir nicht noch einmal viele Millionen Fördergelder des Bundes in den Wind schlagen durften, wie wir das in den 90er Jahren bereits schon einmal getan hatten. Ein drittes Mal hätten wir diese Fördergelder für den Fruchtkasten nie mehr bekommen.
Japanisch inspiriertes Sticken
Sashiko ist eine Stricktechnik mit einer Nähnadel, Stoff und Nähgarn. So werden neue Stoffe verwertet.
Boro ist die gleiche Technik, wobei alte oder abgenutzte Lieblingskleidungsstücke bestickt werden. Zum Beispiel auch Jeans und Mäntel.
Für alle Kinder zwischen 8 und 12 Jahren.
Teilnehmerzahl ist auf 8 begrenzt.
Getränke und etwas zum Knabbern wird gestellt.
Mitbringen müsst ihr nur Kleidung zum Besticken oder Reparieren. Stoffe, Faden und Nadeln werden zur Verfügung gestellt.
Wir treffen uns am Montag, den 18.8.25 um 15 Uhr im Jugendraum der Peter-Rosegger-Schule (Schönbuchstr. 16) - Zugang ist über den Schulpausenhof möglich. Ende ist dann um 17 Uhr.
Auskünfte erteilt Elke Klump-Röhm unter Telefon 20871.
Wir freuen uns auch euch!
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ortsverein Leonberg
Einladung zur Mitgliederversammlung
„Wahl des Oberbürgermeisters am 28. September 2025“
mit den Kandidierenden
Frau Marion Beck und Herrn Tobias Degode
https://marion-beck.com/ https://www.degode.de/
Dienstag, 12. August 2025, ab 19:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Höfingen, Ulmenstraße 3, 71229 Leonberg
Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde der SPD Leonberg,
hiermit lade ich Euch / Sie im Namen des Vorstandes herzlich zu unserem
Informationsabend anlässlich der Wahl des Oberbürgermeisters am 28. September 2025
ein. Wir möchten Euch die Gelegenheit geben, die aus Sicht des Vorstands
interessanten Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters kennenzulernen.
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch die OV-Vorsitzenden
2. Selbstvorstellung Frau Beck und Herr Degode, jeweils 15 Minuten
3. Persönlicher Austausch mit den Kandidierenden
Wir freuen uns auf euer / Ihr Kommen und auf gute Gespräche!
Mit herzlichen Grüßen
Elviera Schüller-Tietze Christian Buch
Harald Jordan eröffnete die gut besuchte Versammlung im HdB um 19:00 Uhr. Nach der Begrüßung der Mitglieder bat er alle Anwesenden, sich zu erheben. Gemeinsam gedachten wir Siegfried Schulz, der im Juni verstorben ist. Harald stellte nochmals dar welch herausragende Persönlichkeit Siegfried Schulz für den SPD-Ortsverein und für die Stadt Waldenbuch war. Wir alle vermissen ihn, er hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen. Wir waren uns einig, dass wir die bisher immer von Siegfried vorbereitete Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag weiterhin durchführen wollen. Sie hat bereits Tradition im Waldenbucher Veranstaltungskalender und wird aufgrund des turbulenten Weltgeschehens leider wieder immer wichtiger.
Beim Tagesordnungspunkt „politische Lage in Berlin und insbesondere der SPD“ entstand eine lebhafte Diskussion. Warum interessieren sich die Wähler nicht mehr für Wahlprogramme? Wie erreichen wir die Bürger besser? Was können wir dem Wählertrend zu rechtspopulistischen Parteien hin entgegenhalten? Woher kommt die Unzufriedenheit mit den demokratischen Parteien?
Nach meiner persönlichen Meinung liegt ein zentrales Problem darin, dass die Parteien konsequenterweise ihre politischen Ziele in den Wahlprogrammen formulieren und diese aber aufgrund der Mehrheitsverhältnisse und Kompromisszwänge nicht konsequent umsetzen können. Schnell heißt es dann die Wahlversprechen wurden gebrochen. Aber wie soll eine Partei, die 16% der Wählerstimmen bekam 100% ihres Programms durchsetzen? Von gebrochenen Versprechen könnte man nur reden, wenn eine Partei die absolute Mehrheit im Bundestag hätte, und ohne Koalitionspartner regieren könnte. Davon sind wir jedoch weit entfernt. Die Parteienlandschaft zersplittert sich so weit, dass selbst Zweierkoalitionen schon ein Glücksfall sind. Wenn es sich dabei um zwei Parteien handelt, deren unstrittiger Konsens die Bewahrung der Demokratie und die Achtung des Grundgesetzes ist, die in vielen Themen aber völlig konträre Positionen vertreten, müssen schmerzhafte Kompromisse eingegangen werden. Diese werden auch an der Parteibasis, wie bei uns in Waldenbuch konträr diskutiert.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Kassenprüfung. Der Prüfer bescheinigte der Kassiererin eine tadellose Kassenführung und schlug ihre Entlastung vor. Diesem Vorschlag folgte die Versammlung einstimmig.
Durch die Veränderungen im Vorstand war die Neuwahl der Kassiererin und die des Schriftführers nötig. Als Kassiererin wurde Rosa Maris Drodofsky bestätigt, als Schriftführer wurde Georg Göpfert gewählt.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD erhielten Ursula und Karl Heinz Leiser, Fritz Grauer und Georg Göpfert die Ehrenurkunde. Harald Jordan erwähnte einige bedeutende Ereignisse des Jahres 1975, dem Jahr in dem die geehrten der SPD beitraten.
Um 21.15 Uhr beendete Elaine Rauhöft die Sitzung. So blieb Interessierten noch Zeit für die zweite Halbzeit des Fußball EM Halbfinales der Frauen.
Georg Göpfert
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