Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Jusos aus dem Kreis auch auf Landesebene aktiv

Die SPD-Jugend aus dem Kreis Böblingen waren am 25. und 26. Juni mit einer vierköpfigen Delegation auf der Landesdelegiertenkonferenz der Jusos Baden- Württemberg in Tübingen vertreten.

Es galt den neuen Landesvorstand zu wählen sowie über Anträge zu verschiedensten politischen Themen aus den einzelnen Kreisverbänden zu entscheiden. Natürlich kam auch das Feiern und der Austausch mit Jusos aus anderen Kreisverbänden nicht zu kurz. Zu Gast bei den Jusos waren an dem Wochenende unter anderem der Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Nils Schmid sowie der Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion, Andreas Stoch, als auch die Bundestagsabgeordnete und Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast.

Als Vorsitzenden der Jusos im Land wählten die 150 Delegierten am Samstag mit großer Mehrheit erneut den 25 Jahre alten Studenten Leon Hahn aus Friedrichshafen am Bodensee. Für Hahn ist es bereits die 2. Amtszeit.

Die Böblinger Jusos sind politisch breit aufgestellt, das zeigen die gleich fünf Anträge, welche von ihnen in Tübingen eingebracht wurden. Von Änderungen im Flüchtlingsaufnahmegesetz über eine Verbesserung des Tierschutzgesetzes bis hin zur Werbung - die Themen der Böblinger waren vielfältig.

Besonders wichtig war dem Vorsitzenden des Böblinger SPD-Nachwuchses, Jan Hambach, dabei ein Antrag mit dem Titel „Lebensrettung am Limit“. In dem Antrag, der fast einstimmig angenommen wurde, geht es darum, den seit Jahren steigenden Zahlen der Rettungsdiensteinsätze und den damit verbundenen Kosten entgegen zu wirken und bei Patienten eine gewisse Sensibilität herzustellen in welchen Fällen wirklich schnelle Hilfe gefragt ist. „Neben einer Informationskampagne über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sollen Patienten in Fällen von Missbrauch die Einsatzkosten tragen. Außerdem soll geprüft werden den Rettungsdienst wie in Großstädten langfristig der Feuerwehr anzugliedern“ so Hambach, der selbst zwei Jahre im Rettungsdienst als Sanitäter gearbeitet hat und weiß, wie sehr die Entwicklung insbesondere auch die Mitarbeiter der Rettungsdienste belastet.

Robin Voss aus Nufringen, der bisher als stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg aktiv war, trat aus persönlichen Gründen nach zwei Jahren nicht erneut an. „Wir bedanken uns herzlich für die Arbeit, die er geleistet hat und hoffen, dass er uns weiterhin erhalten bleibt“, meint Felix Huber der als ehemaliger Kreisvorsitzender die meiste Zeit mit Voss arbeitete.

„Wir waren mit vier Delegierten und sieben Gästen gut vertreten und sind unserem Anspruch gerecht geworden uns auch aktiv auf Landesebene einzubringen. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Wochenende“, fügt die stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos im Kreis Böblingen Jasmina Volckart hinzu. 

"Im Detail verheddert" von Bodo Philipsen

Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 25.06.2016

Eigentlich ist es ganz einfach: Direkte, schnelle und sichere überregionale Radwegeachsen von Nord nach Süd und von West nach Ost. Breit genug für Radbegegnung, möglichst wenige Kreuzungsbereiche mit Vorfahrtsberechtigung und ohne Schwellen, glatter Belag, sauber gereinigt. Ansonsten in die Stadtquartiere Führung des Radfahrers gleichberechtigt in Tempo-30-Zonen auf den Straßen, flächendeckend an allen Zielpunkten möglichst überdachte und sichere Radabstellanlagen. Klare und sichere Radwegeführung zu den Hauptzielorten, den beiden Schulzentren, dem Bahnhof und der Altstadt.

Dann könnte das Rad zur echten Alternative für das Auto werden. Insbesondere in Zeiten des E-Bikes.

 

Die Wirklichkeit in Herrenberg? Seit Jahren keine wirklichen Verbesserungen. Von Oberjettingen kommend landet man spätestens an der Nagolder Straße im Nichts. Erst entlang der Hildrizhauser Straße beginnt dann wieder ein Radweg. Im Süden kommt man immerhin bis nach Kayh, dann aber Richtung Tübingen nur noch über den Umweg Breitenholz nach Entringen, nach Altingen bisher gar nicht. Von Nufringen kommend ist bereits bei den Stadtwerken Ende. Nirgends eine klare Führung. Teures Stückwerk das aufwendige Radwegeteil vor dem Nufringer Tor. Nach Süden kein Durchkommen mehr: Nicht entlang der Seestraße, nicht über den Schickplatz, nicht entlang der Horberstraße, nach Gäufelden nur über weite Umwege. In der Innenstadt holpriges Kopfsteinpflaster und viel zu wenige Abstellanlagen. Und fast überall haben die Radwege die schlechtesten Beläge, viel zu viele noch immer hohe Bordsteinkanten, gefährliche Kreuzungsbereiche, zu seltene Reinigung vor allem von Scherben.

Es ist ja nicht so, dass wir kein Geld ausgeben. Wir verheddern uns allerdings in teurem Detail, ein Plan ist kaum sichtbar, geschweige denn ein integriertes Verkehrskonzept, bei dem alle Verkehrsträger vernetzt ihren Beitrag zur Mobilität leisten. Viel zu lange haben wir nur über das Auto nachgedacht. Hoffen wir, dass mit dem geplanten Integrierten Verkehrskonzept nun endlich die Weichen anders gestellt werden. Es sind nicht die luxuriösen Ausführungen einzelner Radelemente, die das Radfahren attraktiv machen, sondern die einfachen, aber klaren Netze. Die Zeit ist reif dafür.

Der SPD-Ortsverein lädt zum diesjährigen Ausflug ein

Einladung zum SPD-Ausflug

 

„Gemeinsam etwas unternehmen, Miteinander ins Gespräch kommen, Neues sehen,                 

Geschichte verstehen“, unter diesem Motto steht der alljährliche Ausflug des SPD-Ortsvereins Waldenbuch.

Am 2.Juli ist es wieder soweit, diesmal steuern die Sozialdemokraten das kleine Städtchen Königsbronn in der Nähe von Heidenheim an, um dort die Georg-Elser-Gedenkstätte zu besuchen.

Georg Elser wurde 1903 in dem kleinen württembergischen Ort Hermaringen geboren und 1945 im Konzentrationslager Dachau, wenige Tage vor der Befreiung durch US-Truppen ermordet. Der gelernte Schreiner hatte am 8.11.1939 ein Attentat auf Adolf Hitler verübt, der an diesem Abend im Bürgerbräukeller in München eine Rede hielt. Da er früher als erwartet den Ort verließ, scheiterte Elser, der den Anschlag auf sich allein gestellt ausführte. Mit seiner mutigen Tat wollte Elser den Krieg verhindern.

Die ständige Ausstellung der Gedenkstätte zeigt Fotos und Dokumente über Leben und Tat Georg Elsners. Nach einem Film und der Führung durch die Gedenkstätte steht ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Anschließend bietet sich auf einem historischen Spaziergang die Gelegenheit, Königsbronn und seine nähere Umgebung, mit Itzelberger See, zu erkunden.                                                               

Auf einen interessanten Ausflug freuen sich die Gemeinderatsfraktion und der Ortsverein der SPD Waldenbuch.  Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind  herzlichst  eingeladen, sich anzuschließen.

Wir bitten um telefonische Anmeldung oder Anmeldung per E-Mail bis zum 28.06.2016 bei:

 

Ingrid Münnig-Gaedke <gaedke.wabu@t-online.de>                U. Doster   530106

Walter Keck <keck.waldenbuch@freenet.de>                             M. Ruckh   20345              

 

Jahreshauptversammlung

Herzliche Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 21.6.2016 um 19 Uhr im Rössle.

Kreisverband Böblingen : "Gemeinsame Wurzeln und gemeinsame Werte - AWO und SPD vereinbaren engere Zusammenarbeit"

Vergangenen Montag trafen sich der AWO Kreisverband Böblingen-Tübingen e.V. und der SPD Kreisverband Böblingen zu einem gemeinsamen Austausch im Haus der Arbeiterwohlfahrt in Böblingen.

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