Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

"Mut zur Entscheidung"

Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 19.10.2013 von Bodo Philipsen, SPD-Fraktionsvorsitzender

Seit drei Jahrzehnten diskutieren wir nun Straßentrassen, die unseren Reinhold-Schick-Platz entlasten. Nun biegen wir auf die Zielgerade ein.

Und das ist auch höchste Zeit: Wenn es uns nicht gelingt, die Abtrennung der Altstadt von den angrenzenden Stadtquartieren durch die vielbefahrene Hindenburg-, die See-, die Horber- und die Nagolder Straßen aufzulösen, dann wird die städtebauliche Entwicklung entlang der Bahnachse nicht gelingen. Die Altstadt braucht jetzt Luft, damit sie überleben kann.

Mit den Verkehrsanalysen des neuen Verkehrsgutachters wird jetzt klar:

1. Alle Zahlen, vor allem die der Prognose, liegen deutlich unter denen, die das alte Büro Kölz ermittelte. Rein für den Autoverkehr benötigen wir also keine neuen Straßen.

2. Der Schlossbergtunnel kann jetzt endgültig begraben werden. Die nun ermittelten Belastungszahlen auf dieser Wegstrecke mit ihrem
geringen Durchgangsverkehrsanteil würden den Bund niemals veranlassen, diesen Tunnel zu
bezuschussen. Allein können wir ihn aber nie zahlen.

3. Die Zahlen belegen eindeutig, dass unser Problem nicht der Durchgangsverkehr ist, sondern der eigene Verkehr, der der Herrenberger selber (bis zu 80 Prozent).

4. Eine spürbare Entlastung des Reinhold-Schick-Platzes und seiner zuführenden Straßen versprechen nur zwei Varianten: Entweder I3 plus I5 (ein kurzer Bahndammdurchstich zwischen Horber Straße und Nagolder Straße mit einer Verlängerung einer neuen Straße entlang der Bahnlinie bis zur Zeppelinstraße) oder eine Umfahrung G 14 Stern (eine Fortführung der Südumgehung und der Nordumgehung). Alle anderen Varianten weisen kein vernünftiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag auf.

5. Eine weitere Untersuchung muss nun städtebauliche Möglichkeiten, Lärm- und Abgasbelastungen, ökologischen Folgen, Kosten unter anderem für beide Varianten ermitteln. Dann aber werden wir um eine politische Entscheidung nicht herumkommen. Jede Fraktion wird diese Faktoren für sich gewichten müssen. Eine Variante ohne Nachteile ist schwer vorstellbar.

Eines ist für mich aber klar: Jede neue Straße ist nur zu rechtfertigen, wenn es dadurch möglich wird, unsere alten Altstadtgrenzen um einen Ring zu erweitern, wenn aus dem Reinhold-Schick-Platz ein verkehrsberuhigter Platz wird, wenn eine weitgehend vom Autoverkehr befreite Achse zwischen Bahnhof und Marktplatz entsteht und aus den bisherigen Straßenachsen Flaniermeilen werden, wenn dadurch das Radfahren, der Bus und die Fußwege so attraktiv werden, dass auch dadurch bis zu 20 Prozent der Autofahrten ersetzt werden und wenn der Ziel- und Quellverkehr aller Stadtquartiere auf die Umgehungsachse nach außen gezogen wird. Dann allerdings hätte Herrenberg sehr attraktive Perspektiven für Einzelhandel, innerstädtisches Wohnen, Kultur und Arbeiten in der Stadt.

Der mittelalterlichen Stadt würde Leben für das 21. Jahrhundert eingehaucht. Es wird höchste Zeit, dass wir nach mehr als 30 Jahren den politischen Mut zur Entscheidung aufbringen.

SPD-Stadtverband Böblingen stellt Liste für Kommunalwahlen auf

Quelle: Kreiszeitung Böblinger Bote

Der SPD Stadtverband Böblingen nominierte die Kandidaten für die
Kommunalwahlen die am 25. Mai 2014 stattfinden werden.

AfA / Betriebsseelsorge Gruppe IT40Plus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Donnerstag, den 24.10.2013, wird es den nächsten Treff der Gruppe IT40Plus geben. Dieses Treffen wird wie üblich im Arbeiterzentrum der Katholischen Betriebsseelsorge in Böblingen stattfinden.

Zeit: Donnerstag, 24.10.2013 , von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr.

Ort: Arbeiterzentrum der Katholischen Betriebsseelsorge in 71032 Böblingen, Sindelfinger Str. 14.

Als Referenten konnten wir Dr. Anviran Basu gewinnen.

Dr. Anviran Basu betreut die indischen IT Kollegen bei Daimler und wird uns am 24.10.2013 über die Erfahrungen seiner Landsleute in IT-Berufen berichten. (Dr. Basu spricht sehr gut deutsch)

Es grüßen Euch

Christian, Georg und Walter

Gemeinderatssitzung am 14.10.2013

Im Wesentlichen wurde von Finanzbürgermeister Dr. Vonderheid der Entwurf des Haushaltsplans 2014 und die Finanzplanung 2013 - 2017 vorgestellt. Außerdem wurde mehrheitlich die von der Verwaltung vorgeschlagene Ausbauplanung der Poststraße zwischen Bismarck- und Bergstraße mit einer Breite von 5 m und Parkbuchten gebilligt.
Der von der SPD-Fraktion gestellte Antrag zur Rücküberweisung an den Ortschaftsrat Höfingen der geplanten Verwendung des Nachlasses der Eheleute Beck fand keine Mehrheit. Die geplante Bürgerstiftung bringt angesichts des derzeitigen niedrigen Zinsniveaus nur geringe Erträge und ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Deswegen hat Fraktionsvorsitzende Christa Weiß vorgeschlagen, dass der Ortschaftsrat nach eine für die Höfinger Bürger nutzbringenderer Lösung sucht.

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