Am Samstag haben wir unseren diesjährigen, bundesweiten Aktionstag zum Thema
"Was ist wenn ich alt bin?" in Leonberg veranstaltet.
Der SPD-Ortsverein Schönaich begrüßt die Initiative „Jasmina on tour“ der SPD-Bundestagskandidatin Jasmina Hostert.
„Es geht mir darum all jenen zuzuhören, die etwas zu sagen haben und allzu oft nicht gehört werden. Aus diesem Grund werde ich in den nächsten Wochen eine Tour durch den Wahlkreis machen.“, so die SPD-Kreisvorsitzende Jasmina Hostert und weiter: „Ich möchte mit denjenigen ins Gespräch kommen, die einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten. Sei es die ehrenamtliche Hilfe in einem Tafelladen, die Pflege in einem Heim oder auch die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. So will ich mir einen Eindruck verschaffen, was unseren Wahlkreis bewegt und welche Unterstützung von der Politik erwartet wird.“
Auf ihrer Tour durch den Wahlkreis will Jasmina Hostert all jenen eine Stimme geben, die sonst viel zu oft nicht gehört werden. Sollten Sie also Menschen oder Einrichtungen in Schönaich kennen, die Jasmina Hostert auf ihrer Tour besuchen sollte, wenden Sie sich gerne mit Ihren Anregungen und Ideen an: jasmina.hostert@spdbb.de.
Je nach Veranstaltung und Pandemie Lage werden die Veranstaltungen digital oder in kleinem Kreis stattfinden.
Gäubote vom 14.04.2021
Meine Meinung
Von Bodo Philipsen, Vorsitzender der SPD-Fraktion in Herrenberg
Noch immer gehen mir die Bilder von der Verquerdenkerdemonstration in Stuttgart nicht aus dem Kopf: Während Millionen von Deutschen viele Opfer auf sich nehmen, um die dritte Coronawelle zu brechen, laufen Tausende ohne Mundschutz, ohne Abstand und ohne Einhalten von Mindestteilnehmerzahlen quer durch Stuttgart und gefährden feixend Leben und Gesundheit vieler Mitmenschen. Die hochgerüsteten Polizisten bahnen im Rückwärtsgang den Demonstranten den Weg und greifen auch nicht ein, als Journalisten bedroht und angegriffen werden. Da mögen Leute dabei gewesen sein, denen einfach der Gaul nach einem Jahr Corona durchgegangen ist. Die gehören konsequent ordnungsrechtlich bestraft. Dann gibt es andere, die wollen unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie verhöhnen und aushöhlen. Das sind Verfassungsfeinde, die auch strafrechtlich belangt werden müssen. In einem Rechtsstaat sind die demokratisch beschlossenen Gesetze einzuhalten. Jeder kann dagegen vor Gericht klagen. Nach zahlreichen Gerichtsurteilen zu den Coronabeschränkungen musste der Staat immer wieder darlegen, warum einzelne Grundrechte vorübergehend in der Pandemie eingeschränkt werden müssen. Unser Rechtsstaat funktioniert also. Die heftigen politischen Auseinandersetzungen über den richtigen Weg der Pandemiebekämpfung unterstreichen auch: unsere Demokratie funktioniert. Von den Demonstranten allerdings kein einziger konstruktiver Beitrag dazu.
Wer das mühsame, manchmal auch überforderte Ringen mit dem Virus als „Coronadiktatur“ bezeichnet, hat keine Ahnung von einer wirklichen Diktatur. In einer solchen wären die Demonstranten von der Polizei brutal zusammengeschlagen, festgenommen worden und würden bis heute auf eine Anklageschrift warten. Bei uns aber kann auch der, dessen Position völlig abwegig ist (4000 Tote pro Tag in Brasilien belegen, wohin wir kommen, wenn wir die Pandemie laufen lassen), für seine Position demonstrieren. Doch auch in einer Demokratie muss man sich an Regeln halten. Das wollten die Stuttgarter Demonstranten von Anfang an nicht. Deswegen hätte die Demonstration von der Stadt Stuttgart verboten werden müssen. Wer Gesetze aufstellt, Verstöße aber nicht konsequent ahndet, der ruft die Regelbrecher geradezu dazu auf, immer dreister zu werden. Konsequenz im Kampf gegen Verfassungsfeinde fängt in den Kommunen an.
Aktionstag der AG 60plus am 17. April 2021
Unter dem Motto
"Was ist, wenn ich alt bin?"
veranstalten wir am Samstag, 17. April, ab 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr in Leonberg, auf dem Wochenmarkt, Steinstraße unseren diesjährigen AG60plus bundesweiten Aktionstag.
Im Zentrum dieser Aktion stehen die Themen
· Sicherheit
· Umwelt
· Integration und Teilhabe
· Demokratie
Wir haben die ganze Stadt im Blick. Unsere Gemeinderatsfraktion hat gestern in ihrem Statement zum Haushalt klare Prioritäten gesetzt, Sparvorschläge gemacht, aber auch verdeutlicht, dass wir nicht aus dem Blick verlieren dürfen, wohin wir Renningen in 5, 10 oder 15 Jahren entwickeln wollen. Unser Fraktionsvorsitzender Jan Hambach hat in seiner Rede Schwerpunkte gesetzt:
Bezahlbarer Wohnraum
Klimaschutz
Chancengerechtigkeit
Unterstützung von Kindern, Familien
und unserem Ehrenamt
sowie eine starke Wirtschaft
#DieGanzeStadtImBlick
| Besucher: | 3181773 |
| Heute: | 1051 |
| Online: | 5 |