04.11.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Frauen im Gespräch: Gesundheitsreform - Folgen für die Gesundheitsversorgung
06.11.2026, 18:00 Uhr Stammtisch
07.11.2026, 08:00 Uhr - 16:00 Uhr Ausflug 2026
Zum 11. Mal treffen wir uns unter diesem Motto zu einem Ausflu …
07.11.2026, 10:00 Uhr - 12:00 Uhr Paco ein Spanier in Sindelfingen
http://https://www.sindelfingen.de/leben-wohnen/interkulturelles-miteinander/aktionswoche-anwe …
09.11.2026, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr Nie wieder ...
Liebe Besucherinnen und Besucher, wir heißen sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Kreisverbandes Böblingen. Auf den folgenden Seiten können sie sich über unsere Arbeit im Landkreis Böblingen informieren. Wir sind ständig bemüht Sie als Besucherinnen und Besucher unserer Seite, mit aktuellsten Nachrichten aus Bund, Land und Kommunen zu versorgen.
25. Politischer Martini mit SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf, MdB
13. November, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Wiesengrundhalle Nufringen
Die Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert, der SPD Kreisverband Böblingen und der SPD Ortsverein Nufringen laden alle Interessierten ganz herzlich am 13. November zum 25. Politischen Martini ein. Die feierliche Veranstaltung zum Martinstag mit Festrede und traditionellem Gansessen findet in diesem Jahr erstmals in der Wiesengrundhalle in Nufringen statt. Als diesjähriger Festredner tritt Tim Klüssendorf auf. Der SPD-Generalsekretär wird einen Einblick in die aktuellen Themen des politischen Berlins geben. Die musikalische Umrahmung gestaltet Julian Wirth. Natürlich werden auch Geselligkeit und kulinarischer Genuss nicht zu kurz kommen.
Das Essen muss vorbestellt werden. Zur Auswahl stehen Gänsekeule mit Semmelknödeln und Blaukraut (25 Euro) sowie als vegetarische Alternative Maultaschen mit Kartoffelsalat (17 Euro). Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt per Überweisung auf das folgende Konto:
SPD Kreisverband Böblingen
IBAN: DE42 6035 0130 1000 2074 24
Stichwort: Martini
Bitte geben Sie im Betreff die gewünschte Anzahl Portionen Gans und/oder Maultaschen auf der Überweisung an. Der Anmeldeschluss ist der 05.11. (Eingang der Überweisung). Der Preis beinhaltet den Eintritt und das Essen. Vor Ort findet zusätzlich ein Getränkeverkauf statt. Erwerbslose, Schüler, Auszubildende und Studierende erhalten auf Nachfrage den halben Preis. Wenden Sie sich hierzu und bei allen weiteren Fragen und Anliegen zur Veranstaltung bitte an das Wahlkreisbüro von Jasmina Hostert: jasmina.hostert.wk@bundestag.de, Tel.: 07034 2850284
Der Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr.
Sehr geehrter Landrat Bernhard, sehr geehrter Herr Schmidtke,
sehr geehrte Kreisrätinnen und Kreisräte und Funktionsträger*innen in den Kommunen
Wir wenden uns als „alte und neue“ Kreisräte und als Sprecher der SPD Leonberg gemeinsam an Sie
Die Diskussion um eine mögliche Schließung des Leonberger Krankenhauses schlägt hohe Wellen.
Die ohnehin permanent im Raum stehenden Befürchtungen um die Zukunft des Leonberger Krankenhauses
haben durch die geleakten Planspiele im Ältestenrat konkrete Nahrung erhalten und bestätigen diejenigen, die seit Jahren behaupten, über das Schicksal des Leonberger Krankenhauses sei schon lange entschieden. Misstrauen und Enttäuschung auf der einen Seite und die blanke finanzielle Not der Kommunen auf der anderen Seite haben die Situation dermaßen aufgeladen, dass sachliche Überlegungen hinter zwei Extrempositionen zurückstehen.
Am einen Ende stehen diejenigen, die eine Grundversorgung der Leonberger Region durch das Krankenhaus für unverzichtbarhalten und sich hintergangen fühlen. Am anderen Ende stehen Kreisräte, Gemeindevertreter und Bürger von Kommunen, deren medizinische Versorgung anderweitig gesichert ist. Sie schauen lediglich auf die hohen Kosten des Leonberger Krankenhauses, Gelder, die sie dringend für ihre Kommunen benötigen, denen das Wasser finanziell bis zum Hals steht.
Bei beiden Positionen sind erhebliche Emotionen im Spiel, die dafür sorgen, dass vor allem diejenigen Sachargumente gesehen und überbewertet werden, die die eigene Position stützen.
Wir möchten mit Sachinformation und einer Analyse der Positionen das Verstehen und Bewerten der unterschiedlichen Standpunkte erleichtern, und eine Vorlage für die nötigen Diskussionen geben.
Zu Position 1
Obwohl das Krankenhaus in der öffentlichen Wahrnehmung als unverzichtbar gilt, bevorzugen 80% der Leonberger Bevölkerung für stationäre Behandlungen schon vor Beginn der Flugfelddiskussion andere Krankenhäuser. Das hat leider deutlich negative Auswirkungen auf die Höhe des Defizits für Leonberg, zeigt aber, dass die Mehrheit der Leonberger weitere Wege für die stationäre Behandlung problemlos in Kauf nimmt. Ganz anders sieht das für die Notfallversorgung aus. 30.000 Fälle wurden in der zentralen Notaufnahme des Krankenhauses im letzten Jahr behandelt, 6400 davon mussten stationär aufgenommen werden.
Viele Leonberger*innen kennen die Wartezeiten in der Notaufnahme; an kritischen Tagen auch mal über 4 Stunden. Hinzu kommt die ärztliche Bereitschaftspraxis am Krankenhaus mit ca. 14.000 Patienten jährlich. Die Notaufnahme des Krankenhauses ist für die Kassenärztliche Vereinigung die Grundbedingung für den Betrieb einer Bereitschaftspraxis. Das bedeutet: Bei Schließung der Klinik gibt es gar keine Notfallversorgung mehr im nördlichen Landkreis!
Das ist unverantwortlich, erst recht vor dem Hintergrund, dass auch in der zentralen Notaufnahme des Klinikums Böblingen/Sindelfingen (später Flugfeldklinikum) in diesem heißen Sommer Wartezeiten von über 6 Stunden zu beklagen waren. Wohin sollen sich Patient*innen dann wenden, wenn man sich jetzt schon organisatorisch an der Grenze des Verantwortbaren bewegen muss? Diese Grenze darf man nicht vorsätzlich durch die Schließung des Leonberger Krankenhauses und den damit verbundenen Verlust der dringend benötigter Versorgungskapazitäten überschreiten.
Dann geht es nicht mehr um Leonberg und die Versorgung des nördlichen Landkreises, sondern um einen Versorgungsengpass für den gesamten Kreis und der betrifft auch die Kommunen, die das Leonberger Haus bisher wenig interessiert.
Da steht der Landkreis in gesetzlicher Verantwortung für eine ausreichende Versorgungskapazität.
Zu Position 2
Die finanzielle Not von Landkreis und Kommunen ist unbestritten. Das durch Leonberg verursachte Defizit liegt je nach Betrachtung zwischen 8 und 10 Millionen Euro. Es wäre zu schön, diese so einfach einzusparen. Aber dann gehört auch eine ehrliche Berechnung dazu, die zeigt, was von dieser traumhaften Einsparung tatsächlich Realität würde.
6400 stationäre Patienten jährlich aus der Leonberger Notaufnahme würden in andere Häuser gehen, ebenso die Patienten, die bisher wegen komplexer Diagnosen aus dem Leonberger Haus nach Böblingen/Sindelfingen verlegt werden. All diese Honorare gingen verloren, Zahlen dazu werden aber bei den laufenden Diskussionen nicht benannt.
Noch gravierender sind die Kosten in der Notfallbehandlung. Insgesamt sind sie im Klinikverbund für ca. 12 Millionen Euro des Gesamtdefizits verantwortlich. Pro behandeltem Patient liegt das Defizit bei 100€! Und das sind keine Kosten für Infrastruktur, sondern reine Behandlungskosten! Sie würden also nicht mit dem Leonberger Haus verschwinden, sondern lediglich ins Flugfeldklinikum exportiert! Wenn man das für Leonberg umrechnet, werden von 30.000 Notfallpatient*innen ca. 6.000 stationär aufgenommen und anders abgerechnet. 24.000 Fälle schlagen aber bei -100 € pro Fall mit einem Defizit von 2,4 Millionen Euro zu Buche.
Unsere Schlussfolgerungen:
1. Unter Versorgungsgesichtspunkten wäre eine Verkleinerung des Stationären Behandlungsangebots in Leonberg in einem Umfang akzeptabel, der die Existenz der zentralen Notaufnahme nicht gefährdet.
2. Die möglichen Einsparungen bei einer völligen Schließung des Leonberger Krankenhauses sind wohl viel geringer als die optimistischen Annahmen, eine fundierte Berechnung fehlt aber bis jetzt.
3. Erhoffte Einsparungen würden, wenn überhaupt, erst deutlich nach Fertigstellung des Flugfeldklinikums realisierbar sein, die ja nach ihrem Start einen substantiell wesentlich größeren Beitrag zum Abbau des Defizits leisten soll, als das Leonberger Krankenhaus.
4. Wie sollen Kreisräte eine Entscheidung über das Leonberger Haus treffen, ohne die finanziellen Auswirkungen genau zu kennen, ohne über den Engpass in der Notfallversorgung wirklich bescheid zu wissen, ohne ein realistisches Konzept für ein Leonberger Krankenhaus, mit einer Grundausstattung, wie sie für eine zentrale Notaufnahme gefordert ist, ohne die Gutachten abzuwarten und politisch zu bewerten, die dazu sowohl von der Stadt Leonberg und wohl auch vom Klinikverbund Südwest in Auftrag gegeben sind.
5. Ein so weit gehender Eingriff in das beschlossene Medizinkonzept 2030 wie die Schließung eines Krankenhauses liegt nicht alleine in der Zuständigkeit des Landkreises Böblingen. Dafür ist auch die Zustimmung des Landkreises Calw erforderlich (doppelte Landkreismehrheit).
Unser Appell: Treffen Sie weitreichende politische Entscheidungen zum Leonberger Krankenhaus erst, wenn die sachlichen Grundlagen dafür gegeben sind: ein realistisches, zeitnah realisierbares Konzept, Klarheit über die finanziellen Auswirkungen und die Sicherstellung einer guten Notfallversorgung rund um die Uhr.
Stellen Sie aber bitte bereits kurzfristig die Weichen für einen fundierten Zeitplan bis zur Entscheidungsfindung und späteren Umsetzung der Beschlüsse. Das ist der Kreistag vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schuldig, die eine Unsicherheit über ihre berufliche und private Zukunft nicht über Jahre aushalten können. Wenn das nicht überzeugend gelingt, werden diejenigen Fachkräfte, die berufliche Alternativen haben, das Haus verlassen und damit vollendete Tatsachen schaffen.
Leonberg, im Oktober 2026 Monika Hermann Günther Wöhler
Christian Buch und Katrin Sattler
Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Leonberg
Am Donnerstag, dem 22.10.2026 fand in Dagersheim eine Kreismitgliederversammlung in neuem Format statt. Mit dem Ziel, weniger Vortrag mehr Diskussion und intensiver Meinungsaustausch.
Die Veranstaltung wurde vom Kreisvorsitzenden Samet Mutlu eröffnet, der den vorgesehenen Ablauf der Veranstaltung erläuterte.

Foto Jasmina Hostert
Anschließend berichteten Jasmina Hostert (Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen) und Rene Repasi (Vorsitzender der SPD-Abgeordneten im Europaparlament) in kurzen, informativen Vorträgen über die aktuellen Themen in Berlin und Brüssel.

Pressefoto Rene Repasi
Rene Repasi leitete, mit einem historischen Abriss über den Werdegang der Sozialdemokratie seit ihrer Entstehung, die Diskussionsrunde ein.
An oberster Stelle stand die Sinnfrage - „wird die SPD in der heutigen Zeit noch gebraucht?“.
An drei großen Tischen wurde in wechselnder Zusammensetzung diskutiert. Es bestand Einigkeit, dass die zukünftigen Herausforderungen an die Gesellschaft nur mit mehr Solidarität, Gemeinschaftssinn und sozialer Gerechtigkeit gemeistert werden können. Das sind allesamt sozialdemokratische Grundprinzipien, die bestätigen, dass eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit und Solidarität steht, nötiger gebraucht wird denn je. Woran liegt es, dass wir immer weniger Wählerinnen und Wähler überzeugen? Darüber wurde angeregt diskutiert. Wir sind der Meinung es liegt nicht an den falschen Grundsätzen. Es liegt eher, daran, dass die SPD seit vielen Jahren als kleiner Partner an der Regierung beteiligt ist und wir viele, für uns schmerzliche Kompromisse eingehen mussten. Wäre es besser gewesen in der Opposition zu verharren und ungehindert schimpfen zu können? Einfacher wäre es sicher, aber wäre es wirklich besser für unser Land? Ist es besser, kompromissbedingt nur kleine Schritte zu machen und immer wieder von der eigentlichen Linie abzuweichen oder in der Opposition die reine Lehre zu verkünden, von der jedoch gar nichts realisiert werden kann?
Sie sehen Diskussionsstoff gibt es reichlich. Daher kam der Versuch mit einem neuen Versammlungsformat den Austausch untereinander zu verbessern, sehr gut an und sollte fortgeführt werden.
Georg Göpfert
Meine Meinung" von Petra Menzel im Gäuboten vom 16.10.2026
Das Abrücken der Energiegenossenschaft Prokon vom Windkraftstandort im Spitalwald kam angesichts der aktuellen Unklarheiten zum Ausbau der erneuerbaren Energien nicht unerwartet. Trotzdem war es eine herbe Enttäuschung für alle, die sich beim Bürgerentscheid und im Gemeinderat für eine ökologisch verträgliche Energieversorgung und für mehr Unabhängigkeit von unberechenbaren Lieferanten von Öl und Gas eingesetzt hatten.
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