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SPD im Kreis Böblingen

Herzlich willkommen bei der SPD im Kreis Böblingen !

Liebe Besucherinnen und Besucher, wir heißen sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Kreisverbandes Böblingen. Auf den folgenden Seiten können sie sich über unsere Arbeit im Landkreis Böblingen informieren. Die Kreistagsfraktion informiert in der Rubrik "Kreistag" über aktuelle Entwicklungen, Anträge und Reden aus dem Landratsamt. Wir sind ständig bemüht Sie als Besucherinnen und Besucher unserer Seite, mit aktuellsten Nachrichten aus Bund, Land und Kommunen zu versorgen.

Radler-Flickwerk

Gäubote vom 19.07.2024

Meine Meinung

Bodo Philipsen, Sprecher SPD-Fraktion im Gemeinderat Herrenberg

Eine ganze Kommune fährt nur Fahrrad oder geht zu Fuß: Die ganz Kleinen bis hin zu den betagten Senioren, Frauen und Männer, in die Schule, zum Einkaufen, zum Arzt, an den Strand. Ganz selbstverständlich und gefahrlos, bei jedem Wetter. Ohne zu klagen. Ganz einfach, weil Autos auf den meisten Ostfriesischen Inseln nicht zugelassen sind. Abgesehen vom elektrischen Müllauto, der Feuerwehr oder dem Krankenwagen. Kein Verkehrslärm, keine Abgase, entspanntes Miteinander, vor allem aber viel öffentlicher Raum zum Leben. Reisen soll ja bilden: In holländischen und dänischen Städten findet man fast überall durchgehende vom Straßenverkehr getrennte Radwege mit eigenen Ampeln, guten Belägen, zahlreichen modernen Parkierungsanlagen und klarer Linienführung.

In Münster, Greifswald oder Erlangen sieht es noch nicht so gut aus, dort aber beherrschen die Radler das Verkehrsgeschehen, ganz einfach, weil sie in der übergroßen Mehrzahl sind. Es ist ja richtig, dass man auch in Herrenberg irgendwie ganz gut mit dem Rad durch die Stadt kommt, aber nichts von dem, was ich auf Reisen erlebe: Keine klare örtliche und regionale Linienführung, keine durchgehenden getrennten Radwege, keine Priorisierung in der Verkehrsführung, keine gute Ausleuchtung, vielfach keine guten Beläge, keine ausreichenden Parkierungsmöglichkeiten, viele nicht abgesenkte Bordsteine und überall Konflikte mit Autos und Fußgängern.

Wenn wir wirklich viele Menschen dazu bewegen wollen auf das Rad umzusteigen, dann wird das mit diesem Flickwerk nichts. Radfahren ist ja nicht nur gut für das Klima und das Stadtleben, sondern auch für die Gesundheit und den Geldbeutel. Schneller ist man sowieso in der Stadt.

Der Umstieg ist möglich, wie die Beispiele zeigen. Und er würde sich lohnen. Für alle.

SPD-Ortsverein Gäufelden wählt einen neuen Vorstand
Neues Vorstandsteam 2024

Am Donnerstag, 11.07.2024 hat der SPD-Ortsverein Gäufelden seine Jahreshauptversammlung im AOGB-Vereinsheim in Nebringen abgehalten.

Nach der Begrüßung fanden die Vorstandswahlen statt, wobei der komplette Vorstand neu gewählt wurde. Als Vorsitzende im Amt bestätigt wurde die 38-jährige Julia Jacob aus Öschelbronn. Da sich der bisherige stellv. Vorsitzende Manfred Zoellner nicht mehr zur Wahl stellte, wurde als neuer stellv. Vorsitzender der 26-jährige Philipp Genzel aus Öschelbronn gewählt. Auch beim Kassiereramt gab es einen Wechsel. Als neue Kassiererin wurde die 39-jährige Eva Schäberle aus Tailfingen gewählt. Neu als Schriftführer wurde der bisherige Revisor Jochen Schnotz (63 Jahre) aus Nebringen gewählt. Das Amt der Kassenrevisoren übernehmen nun Carolin Schlanderer (36 Jahre) aus Öschelbronn und Walter Matzanke (78 Jahre) aus Tailfingen.

„Ich freue mich sehr über den Einzug in den Gemeinderat und die zukünftige Arbeit im Gremium und möchte mich vor allem für die Themen Bildung, Kinderbetreuung und Integration einsetzen“, so Frau Schlanderer.

„Natürlich finde ich es schade, dass es mit dem Einzug in den Gemeinderat nicht gereicht hat, dennoch bin ich mit meinem Stimmenergebnis sehr zufrieden und habe auch weiterhin vor, mich im Kita- und Schulausschuss der Gemeinde sowie im Elternbeirat der Grundschule Tailfingen zu engagieren“, meint Frau Schäberle.  

„Als jüngstes Vorstandsmitglied ist es mir vor allem wichtig, auch die Sicht der jungen Menschen mit in unsere Ortsvereinsarbeit einzubringen sowie mich um den Bereich Social Media zu kümmern“, führt Herr Genzel weiter aus.

Nach den Wahlen dankte die Vorsitzende Frau Jacob den beiden Vorstandsmitgliedern Manfred Zoellner und Walter Matzanke für ihre Arbeit.

Im Anschluss daran hielt der ehemalige Kassierer Herr Matzanke einen kurzen Bericht, in dem er die Ausgaben für den Kommunalwahlkampf erläuterte und die Finanzen des Ortsvereins präsentierte.   

Danach gab es einen Austausch darüber, wie es dem Ortsverein zukünftig gelingen könnte, in den einzelnen Teilorten noch bekannter zu werden und was zukünftig angepackt und umgesetzt werden soll.

Daraufhin zählte Frau Jacob in der Vergangenheit durchgeführte Aktionen und Aktivitäten des Ortsvereins auf, darunter: die Betreuung des Sonntagscafés im Stephansheim in Nebringen, die Beteiligung am Kinderferienprogramm und Sommerfest der Gemeinde Gäufelden, die Unterstützung bei der Nistkastenreinigung des NABU, Firmenbesuche und die Gespräche mit Vereinsvertretern und Eltern in Bezug auf die Kitagebühren.

Positiv hervorgehoben wurde auch der im Juni 2024 von den SPD-Gemeinderatskandidierenden durchgeführte Besuch von vier landwirtschaftlichen Betrieben in Gäufelden.

„Für uns ist es weiterhin wichtig, Firmen- und Vereinsbesuche durchzuführen, uns an Veranstaltungen der Gemeinde, wie der Gemarkungsputzete, zu beteiligen, aber auch neue Ideen, wie bspw. einen Erste-Hilfe-Aktionstag in Gäufelden, einzubringen“, so Frau Jacob abschließend.

Haushaltsentwurf 2025: Der Kompromiss – wesentliche Grundlage politischen Handelns

Markus Söder wusste es ausgangs der Woche ganz genau. Seine Stellungnahme zum Haushaltsentwurf und dem Ringen der Koalitionäre um dessen Gestaltung machte im Ergebnis eines deutlich: „Der K.o. der Ampel ist nur verschoben.“ Der bayerische Ministerpräsident, so wird jüngst wieder kolportiert, würde selbst gern seinen Aktionsradius auf Berlin ausweiten. Wenn es so ist, dann muss er sich gedulden.

Denn die ausführlichen Gespräche der Regierungskoalition über den nächsten Etat machten eines deutlich: Bei allen Schwierigkeiten bei den Beschlüssen zu den einzelnen Ressorts, die verantwortlichen Koalitionsspitzen zeigten sich nicht nur tatkräftig und verhandlungsbereit, sondern vor allem fähig zum Kompromiss. Ob beim Thema Kindergrundsicherung, innere und äußere Sicherheit, Zwei-Prozent-Ziel der NATO, Schuldenbremse usw. Stets hatte eine perspektivische Lösung Vorrang.

Wie berichtet wird, haben SPD, Grüne und FDP häufig in kleinster Runde mit dem Bundeskanzler, dem Wirtschaftsminister und dem Finanzminister über die einzelnen politischen Vorstellungen gesprochen, und die drei haben sich seit der Europawahl in zahlreichen langandauernden Sitzungen aus unterschiedlichen Richtungen aufgemacht und, allesamt vom Willen zur Einigung getragen, ein finanzielles, wirtschaftliches und soziales Gesamt-Konzept entwickelt, über das nun der Bundestag zu befinden hat.

Über die Sachbeschlüsse hinaus bildet die Einigung in schwierigster Lage ein Beispiel, das bis in die kleinsten Orte des Landes ausstrahlt. Auch für Waldenbuch ist es vielsagend.

Nicht nur, dass niemand vor den Entscheidungen geflohen ist und offenbar niemand Lust zum „Hinschmeißen“ verspürte, sondern nach vorne blickend alle Koalitionäre als Partner über den besten Weg verhandeln wollten. Alle haben den Kompromiss angestrebt. In der Demokratie ist der Ausgleich, der Kompromiss eine alltägliche Übung und eine Notwendigkeit. Kompromisse führen weiter. Wenn der einzelne nun auch Kritik daran formulieren und womöglich das Gefühl haben mag, dass die anderen besser weggekommen sind: einen Weg haben alle Beteiligten geebnet.

Harald Jordan

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