Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

SPD Bondorf bekommt neuen Vorstand

Nach rund fünf Jahren im Amt haben Heidi Löffler und Dieter Braun Ihre Ämter als 1. Vorsitzende und 2. Vorsitzender des SPD Ortsvereins Bondorf niedergelegt. Deshalb wurde in einer nicht-öffentlichen Sitzung am 19.06.2019 ein neuer Vorstand gewählt. 

Eine große Mehrheit votierte für Dr. Thomas Jung als 1. Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter bestimmten die wahlberechtigten Anwesenden Nils Tiedemann.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Heidi Löffler und Dieter Braun für die tolle Arbeit der letzten Jahre und für ihre Bereitschaft, den neuen Vorstand für einen gelungenen Übergang tatkräftig zu unterstützen. Unserem neuen Vorstand danken wir für die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und sicherlich einiges an Freizeit zu opfern - ohne ehrenamtliches Engagement kann es keine erfolgreiche Vereinsarbeit geben. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und auf eine gute und erfolgreiche Amtsführung. 

Alle Interessierten, die gerne mal an unseren SPD-Sitzungen teilnehmen möchten sind jederzeit herzlich willkommen.

Übernahme einer Blühwiesen-Patenschaft

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Gäufelden, Berthold Gutsche und Julia Jacob, übernehmen eine Blühwiesen-Patenschaft und unterstützen mit je 60,00 Euro das Pflanzen einer Blühwiese des Bio-Landwirts Matthias Weippert vom Lärchenhof aus Öschelbronn. Somit leisten die beiden einen wichtigen Beitrag gegen das Insektensterben vor Ort. Gegen Ende der Saison dürfen sie sich von der Wiese 1-2 Blumensträuße schneiden.

Falls Sie sich ebenfalls an dem Projekt beteiligen möchten, wenden Sie sich gerne an: info.laerchenhof@web.de

Neuer Schwung im Rat

Gäubote vom 22.06.2019

Meine Meinung

Bodo Philipsen, SPD-Fraktionschef im Gemeinderat Herrenberg

Auch in Herrenberg hat mit den Kommunalwahlen ein politisches Erdbeben stattgefunden: Erstmals seit dem Krieg haben CDU und FWL keine Mehrheit mehr im Gemeinderat. Vordergründig sind sie für ihre Position im Parkhausstreit bestraft worden. Aus meiner Sicht steckt aber mehr dahinter: Viele Bürgerinnen und Bürger haben genug von dem Mehltau des Stillstands, der sich über unser beschauliches Städtchen gelegt hat. Wo die Gesellschaft immer rasanter voranschreitet, scheint die Politik nicht nur in Berlin, sondern auch in Herrenberg selbst einfache Probleme nicht mehr lösen zu können. Immer neue Gutachten, Vergaben, Wettbewerbe und Bürgerbeteiligungsrunden verzögern Lösungen, die bereits jahrelang gefordert werden: Mehr denn je fehlen bezahlbare Wohnungen, die hohen Gebühren in den Kitas und fehlende Plätze machen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie schwer, die Schüler warten noch immer auf nachhaltige Sanierungen in den Schulen, der Ladenleerstand in der Altstadt wird zunehmend dramatischer, auch nach Jahrzehnten der Verkehrsplanung gibt es Staus, Lärm, Abgase und eine kommunale Energiewende ist nicht in Sicht. Herrenberg ist weder hip noch cool. Die Bürgerschaft verliert die Geduld. Ein Zeichen von Reife, dass sie in dieser Situation nicht mehr Stimmen der AfD gegeben hat. Zu dreist und unverschämt war es wohl, ohne jegliches kommunale Programm und Personal bei den Kommunalwahlen anzutreten. Bei der offiziellen Podiumsdiskussion wagten sie sich nicht einmal, dem Gespräch mit der Bürgerschaft zu stellen. Hoffentlich lässt sich in Zukunft keine Fraktion auf die AfD als Mehrheitsbeschaffer ein, denn sie könnten rechnerisch immer mal wieder das Zünglein an der Waage sein.

Wir Sozialdemokraten sind in Herrenberg noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, aber unsere alltägliche Kleinarbeit mit zahlreichen Initiativen hat sich leider nicht in Wählerstimmen niedergeschlagen. Die harte Arbeit in den Niederungen der Sacharbeit wird so lange nicht vom Wähler honoriert, solange er darin zu viele Kompromisse und zu wenig große Linie erkennen kann. So haben wir nicht nur unter dem Bundestrend gelitten, sondern sind wohl auch als Teil des Mehltaus wahrgenommen worden.

Leider sind nicht mehr junge Menschen, Frauen, Bürger mit Migrationshintergrund oder auch einfach neue Gesichter in den Rat gewählt worden, leider auch einzelne sehr verdiente Räte rausgewählt worden. Es muss uns alle beunruhigen, wie schwer es war, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Die Arbeit im Gemeinderat muss neben dem Beruf leistbar bleiben, der öffentliche Umgang mit den ehrenamtlich Engagierten wieder fairer und wertschätzender werden. Wir Gemeinderäte sind nicht alle bekloppt. Manches lässt sich halt am Stammtisch leichter fordern als real umsetzen. Und wir müssen klären, wie Bürgerinnen und Bürger in einer digitalen Medienlandschaft besser über das kommunale Geschehen informiert werden können. Ohne qualifizierte und unabhängige Information verliert Demokratie ihre Grundlage. Also viele Probleme und noch zu wenig Antworten. Mit neuen Mehrheiten kann nun neuer Schwung in den
Rat einkehren.

Kitagebühren nach Einkommen staffeln

Gäubote vom 15.06.2019

Neu im Rat

Frank Däuber, SPD-Stadtrat in Herrenberg

Herrenberg: Für ihn hat das Soziale Vorrang

Ein Neuling in der politischen Landschaft ist Frank Däuber schon lange nicht mehr. Dennoch ist er neu im Herrenberger Gemeinderat. Bereits seit 1983 hält der Oberjesinger der SPD die Treue. Seit 18 Jahren ist Däuber im Vorstand der SPD Herrenberg aktiv und teilt sich aktuell gemeinsam mit Petra Menzel den Posten des Vorsitzenden. Zudem ist er als Ortschaftsrat in Oberjesingen nun in der dritten Wahlperiode am Start.

Mit dem Nabu Mötzingen-Gäufelden unterwegs

Am Donnerstag, 13. Juni war die SPD-Ortsvereinsvorsitzende und neu gewählte SPD-Gemeinderätin Julia Jacob mit dem Nabu Mötzingen-Gäufelden e.V. unterwegs.

Dieses Mal wurde eine Steinkauzröhre kontrolliert, in der drei Junge geschlüpft sind, und ein Schleiereulen-Küken zurück ins Nest gesetzt, nach dem es zwei Tage lang aufgepeppelt werden musste.

"Die Artenvielfalt im Oberen Gäu ist wirklich beeindruckend", meint Julia Jacob, die selbst Mitglied im Nabu ist. "Mit dem Nabu unterwegs zu sein ist jedes Mal ein großartiges Erlebnis und bringt einem die Natur ein Stück weit näher", meint Julia Jacob abschließend.  

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