
v. l. n. r.: Manfred Ruckh (stv. SPD-Kreisvorsitzender, Kreisrat), Tobias Brenner (SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag), Jasmina Hostert (SPD-Kreisvorsitzende und stv. SPD-Landesvorsitzende), Jan Hambach (stv. SPD-Kreisvorsitzender, Stadtrat)
Sozialpolitik im Fokus: Kreis-SPD beschließt ihr Programm für die Kreistagswahl am 26. Mai 2019
Die SPD-Mitglieder haben im Weil der Städter Rössle ihr umfassendes Kreistagswahlprogramm beraten und beschlossen. „Wir brauchen eine starke Sozialdemokratie im Kreis Böblingen, um gerade die sozialpolitischen Themen im Kreis voran zu bringen", betonte die SPD-Kreisvorsitzende Jasmina Hostert in ihrer Begrüßungsrede. „Der vor einigen Tagen vorgelegte Armuts- und Reichtumsbericht des Landkreises hat gezeigt, dass auch in unserem wohlhabenden Kreis die Schere zwischen Arm und Reich zunehmend auseinander geht. Die Aufgabe der Sozialdemokratie ist es, dieser Entwicklung entgegenzuwirken", fuhr Hostert fort.
Um dieses Ziel zu erreichen setzt die SPD im Kreis in ihrem 12-seitigen Papier auf Themen wie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, einen günstigeren öffentlichen Nahverkehr sowie mehr Maßnahmen im Bereich der Bildung und Jugendarbeit.
Des Weiteren möchte die SPD den Landkreis Böblingen „fit für die Zukunft“ machen. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Jan Hambach sagt dazu: „Neben dem Ausbau des schnellen Internets gilt es auch unsere Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu reduzieren, indem wir gezielt auch Unternehmen anderer Branchen bei uns ansiedeln und so den Branchenmix erhöhen. Für einen zukunftsorientierten Landkreis muss auch das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Gerade in unserem Kreis wollen wir unseren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten.“ Die Kreis-SPD will dafür einen Energiegipfel veranstalten, den öffentlichen Nahverkehr verbessern, die ökologische Landwirtschaft fördern und mehr Lebensraum für Insekten bieten.
„Wohnen darf nicht zum Luxus werden. Wir möchten, dass verbindliche Quoten für bezahlbaren Wohnraum bei Neubauvorhaben gelten. Das soll unteren und mittleren Einkommensgruppen zugute kommen. Ebenfalls bleibt die Einführung eines Sozialtickets für uns weiterhin eine zentrale Forderung“, so Tobias Brenner, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag. Die SPD-Kreistagsfraktion hatte dem diesjährigen Haushalt unter anderem aufgrund der Ablehnung des Sozialtickets von Freien Wählern und CDU nicht zugestimmt.
Das gesamte Programm des SPD-Kreisverbands, in welchem auch Positionierungen zu Diskussionen um die Krankenhausstandorte oder die Hermann-Hesse-Bahn zu finden sind, ist unter spdbb.de abrufbar
Die SPD-Mitglieder haben im Weil der Städter Rössle ihr umfassendes Kreistagswahlprogramm beraten und beschlossen. „Wir brauchen eine starke Sozialdemokratie im Kreis Böblingen, um gerade die sozialpolitischen Themen im Kreis voran zu bringen", betonte die SPD-Kreisvorsitzende Jasmina Hostert in ihrer Begrüßungsrede.
Den folgenden Antrag hat die SPD Fraktion gestellt. Durch Sperrung der Jägerstrasse, soll die Schaffung eines attraktiven Ortskerns vorangetrieben werden.
Schönaich 8.3.2019
Sehr geehrter Herr Schamburek,
Sehr geehrte Kollegen/innen des Gemeinderats,
Nachdem sich im „Ortskern“ langsam etwas bewegt und die ein oder anderen Flächen umgenutzt werden kann, sollte man sich Gedanken machen, endlich einen richtigen Ortskern zu schaffen.
Wir möchten, dass die Jägerstrasse von der Ecke Gasthaus Rose und Luccia in Richtung Mediothek für den PKW Verkehr gesperrt wird.
Somit könnte das Gastronomische Gewerbe im Sommer genügend Aussenplätze anbieten. Ebenso wäre im ehemaligen Lotto/Totoladen z.B. ein Kaffee denkbar( In den letzten Monaten vor der Schließung, haben sich Seniorinnen dort regelmäßig zum Kaffee getroffen). Ebenfalls mit Sitzplätzen im Aussenbereich.
Der Wochenmarkt am Dienstag aus der Hofstrasse wäre dort ebenfalls sehr gut aufgehoben.
Mediothek, Musikschule,Kunst-und Werkschule, sonstiges Gewerbe und Lebensmittelmarkt liegen in unmittelbarer Nähe oder direkt in der Jägerstrasse und ist somit ein Anziehungspunkt für ALLE Schönaicher Bürger und Bürgerinnen.
So etwas fehlt schon lange in Schönaich. Es wäre ein Versuch wert, ohne große Investitionen, einen kleinen Straßenzug zu sperren. Ob man eine Sackgasse daraus macht, oder wie eine sinnvolle Sperrung aussieht, muss das Ordnungsamt ausarbeiten.
Für die SPD Fraktion
Kirsten Rebmann
Gäubote vom 23.03.2019
Gültstein – Seit Anfang Dezember letzen Jahres gelten für den städtischen ÖPNV in Herrenberg die neuen Busfahrpläne. Die Fahrpläne von insgesamt neun Regionalbuslinien wurden ausgeweitet, statt Ruftaxis fahren jetzt bis spät in die Nachtstunden hinein Busse. Die Modellstadt Herrenberg hat es möglich gemacht. „Abends werden die Busse sehr schwach genutzt“, hatte nun jedoch Andreas Kegreiß feststellen müssen. Für den Gültsteiner SPD-Ortschaftsrat ist das Marketing mit schuld daran. „Als Modellstadt haben wir ein schlechtes Marketing“, urteilte Kegreiß. Gleichzeitig kritisierte er, dass das Tagesticket zwar jetzt günstiger, dafür aber der Preis für eine Einzelfahrt von bisher 1,80 auf 2,50 Euro angehoben worden sei. Dies führe dazu, dass das Marketing nicht funktioniere. „Trotz toller neuer Busse haben wir einen Rückschritt gemacht“, bedauerte der Gültsteiner Ortschaftsrat Andreas Kegreiß die Situation mit Blick auf den städtischen ÖPNV.
-rüd-
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