Wir von der SPD-Gemeinderatsfraktion hatten bereits in den Jahren 2015 und 2016 einen
Antrag gestellt, den sozialen Wohnungsbau in Schönaich auszuweiten. Es war und ist uns
wichtig, bei der Schaffung von neuem Wohnraum am Westrand auch sozial schwächere
Mitbürger nicht zu vergessen. Die Gemeinde hat für sozial schwächer gestellte Bürger eine
Sorgfaltspflicht. Bezahlbarer Wohnraum ist für viele Mitbürger ein existenzielles Problem.
Die von der Verwaltung entwickelte Idee ist es, ein gemeindeeigenes Grundstück an einem
anderen Ort für sozialen Wohnungsbau freizugeben. Mit dem Verkauf der Grundstücke am
unteren Westrand verfügt die Gemeinde über zusätzliche finanzielle Mittel. In den
Diskussionen im Gemeinderat wurde erörtert, auch Zuschüsse des Bundes und des Landes zu
beantragen.
Leider ist bis heute kein wesentlicher Fortschritt zu verzeichnen. Deshalb haben wir unseren
Antrag in der Gemeinderatssitzung am 12.02.2019 unter Hinweis auf die Dringlichkeit
nochmals wiederholt. Die SPD-Gemeinderatsfraktion wird das Thema weiter verfolgen.
Norbert Weinmann, Fraktionsvorsitzender

in der Aula der Grundschule Höfingen
statt.
Unsere Gäste sind die Kabarettisten Benjamin Eisenberg und Matthias Reuter. Sie präsentierten ihr Jubiläumsprogramm
„Kabarett im Doppelpack“.
Karten zum Preis von 16,- € gibt es im Vorverkauf bei Schreibwaren Korbjuhn, Allmandweg 12 in Leonberg-Höfingen oder an der Abendkasse.
Trotz vieler Tagesordnungspunkte dauerte der öffentliche Sitzungsteil nur ca. 1 Stunde. Die wichtigsten Beschlüsse waren schon in den Ausschüssen weitgehend einstimmig beschlossen worden. Hierzu zählen der Satzungsbeschluss für 3 Bebauungspläne, so dass dort mit der Umsetzung rasch begonnen werden kann. Das IMAX-Kino kann jetzt neben dem Traumpalast gebaut werden, ebenso kann der Logistikstandortes der Fa. GEZE auf der anderen Straßenseite mit einer ca. 22 m hohen Lagerhalle und einer Versandhalle erweitert werden.
Weiterhin wurde an der Bruckenbachstraße der Bau eines neuen Vereinssportzentrums für den SV Leonberg/Eltingen genehmigt. Hier soll eine zweiteilige Dreifeldhalle, eine Turnhalle mit feststehenden Turngeräten und eine neue Geschäftsstelle des Vereins entstehen.
Außerdem wurde die Ausschreibung für einen dringend notwendigen und leistungsfähigen Verkehrsrechner beschlossen. Im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft in der Stadt 2017 – 2020“ hat das Bundesministerium für Verkehr 2018 der Stadt eine Förderung für die Erneuerung des Verkehrsrechners in Höhe von Euro 261.800 bewilligt.
Weiterhin wurde der Beitritt zum Rahmenvertrag des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS) für DFi Light-Anzeiger beschlossen. Damit soll im Rahmen des Masterplans Nachhaltige Mobilität ein dynamisches Fahrgastinformationssystem mit elektronischer Anzeige der Abfahrtszeiten der verschiedenen Busse an den wichtigsten Haltestellen installiert werden. Hierzu wurden Fördermittel in Höhe von 202.000 € bewilligt. Insgesamt sind 35 Anzeiger an den verschiedenen Haltestellen im Stadtgebiet geplant.
Weniger erfreulich war die Diskussion um die Sperrung des Höfinger Täle für den ungenehmigten Durchgangsverkehr, der immer wieder Radfahrer und Fußgänger gefährdet. Eine immer wieder von der SPD-Fraktion erhobene Forderung. Die Freien Wähler und Vertreter der Neuen Liste wollten mit zum Teil absurden Argumenten den Beschluss auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. So soll die Sanierung des Engelbergtunnels und die Sanierung des abgerutschten Hangs am Schlossberg abgewartet werden. Auch der Radschnellweg müsste erst geklärt sein und schließlich könnten bei einem Poller Pferdefuhrwerke nicht mehr durchfahren. Den Landwirten wäre auch nicht zuzumuten mit einem Schlüssel den Poller zu öffnen...
Beschlossen wurde schließlich die straßenrechtliche Teileinziehung von Teilflächen der Mühlstraße (Höfinger Täle), jedoch (noch) nicht Maßnahmen zur Verhinderung des Durchgangverkehrs.
Angesichts der traumhaften Stadtkulisse von Herrenberg mit Altstadt, Stiftskirche, Burgruine und Schönbuchhöhen kann man schon mal ins Träumen, aber auch leicht außer Atem geraten, falls man sich entschließt, die Höhen über der Stadt zu erklimmen. Die Aussicht von der Burgruine über die Altstadt und ins Gäu und von der Terrasse des „Schlosskellers“ bis zur Wurmlinger Kapelle und zur Kulisse der Schwäbischen Alb ist einmalig schön und zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Nicht jeder ist jedoch so gut zu Fuß, dass er den Aufstieg über Treppen, Staffeln und steile Wege mit Leichtigkeit meistert. Wer gehbehindert ist, kleine Kinder, ein Fahrrad oder Wandergepäck dabei hat, lässt den Aufstieg lieber bleiben. Mit moderner Seilbahntechnik könnte hier etwas realisiert werden, das Herrenberg um eine Attraktion reicher macht. Vom Hasenplatz nach oben schweben, mit einer Standseilbahn, wie sie jüngst auf den Freiburger Schlossberg oder in St. Gallen mit der Mühleggbahn realisiert wurde, wäre das möglich. Ein solcher Schrägaufzug zum Herrenberger Schlossberg mag auf den ersten Blick als „schräge Idee“ erscheinen. Auf den zweiten Blick wäre es ein pfiffiges Angebot für alle, die aus der Stadt auf den Herrenberger Hausberg und weiter zum Schönbuchturm und auf die Wanderwege in einem der schönsten Waldgebiete Deutschlands wollen. Der Rückweg zu Fuß entlang des Skulpturenpfads ist auch keine schlechte Alternative.
Der Ausflugs- und Veranstaltungsort Schlossberg wäre bequem und umweltfreundlich zu erklimmen. Standseilbahnen oder Schrägaufzüge sind mit weniger Kosten verbunden als manch anderes Verkehrsprojekt und so ist es keine Utopie, dass dieser Traum Wirklichkeit wird.
Petra Menzel
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