
Am Donnerstag, 24.08.2017 hat der SPD-Ortsverein Gäufelden im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde Gäufelden eine Fahrt in den Landtag angeboten. Bereits auf der Fahrt nach Stuttgart durften die Kinder ihr Wissen bei einem Landtagsquiz unter Beweis stellen. Gefragt wurde u.a.: „Wie viele Abgeordnete sitzen im Stuttgarter Landtag?“ „Wann wurde das Land Baden-Württemberg gegründet?“ oder „Wen vertreten die Abgeordneten?“
In Stuttgart angekommen wurden sie vom SPD-Landtagsabgeordneten Gernot Gruber empfangen, der ihnen sein Büro gezeigt und bereits erste Fragen beantwortet hat. Die Kinder konnten sehen, wie vielfältig die Aufgaben eines Landtagsabgeordneten sind. Beim Tischkickern stellten die Kinder ihre spielerischen Fähigkeiten unter Beweis, wobei die Spiele sehr spannend waren.

Im Anschluss fand das gemeinsame Mittagessen mit Herrn Gruber und seinem Büroleiter statt. Hierbei hatten die Kinder ausführlich Zeit, Fragen zu stellen. Ein Mädchen wollte bspw. wissen, was sich Hr. Gruber zu Weihnachten wünscht; ein Junge fragte nach den genauen Aufgaben der Ausschüsse.
Nach dem Essen wurde es so richtig interessant – die Besichtigung des Plenarsaals stand auf dem Plan. Hr. Gruber erklärte die Besonderheiten des Saales und zeigte den Kindern, wo die Abgeordneten sitzen. Beim Probesitzen auf den Stühlen der Abgeordneten formulierten die Kinder gleich die Forderung, in ihren Schulen auch solch´ bequeme Stühle einzuführen.

Danach spielten die Kinder in einem kurzen Rollenspiel die Wahl des Ministerpräsidenten nach. Hr. Gruber erklärte dabei, welche Rolle die Regierung hat und verteilte die Kinder entsprechend auf die einzelnen Sitze der Minister, des Ministerpräsidenten und der Landtagspräsidentin.
Wir bedanken uns bei den Kindern fürs Mitfahren und hoffen, dass es ihnen genauso viel Spaß gemacht hat wie uns und sie weiterhin so politisch interessiert bleiben.
Lokalpolitische Kolumne im Gäubote vom 26.08.2017
Und überhaupt, wolle die SPD alles verbieten, so jüngst ein Leserbriefschreiber. Diese Aussage ist sicherlich dem Wahlkampf geschuldet, sie irritiert mich aber dennoch: Ich bin doch auch gerade deswegen in der SPD, weil ich die Freiheit - aktuell gegen autokratische Populisten - verteidigen will.
Ist denn nicht die SPD die einzige deutsche Partei, die in ihrer Geschichte immer für Freiheit, oft auch unter Gefahr des eigenen Überlebens, eingetreten ist?
In Rudersberg ist ein landesweit einmaliges Verkehrsprojekt umgesetzt worden: der Umbau einer Landstraße nach den vorausschauenden Ideen einer fortschrittlichen Gemeinde. Der letze Absatz bezieht sich auch auf Leonberg:
"Immerhin hat sich das Land mit rund 570.000 Euro an dem Umbau beteiligt, allerdings nur, weil die Straße ohnehin saniert werden musste. Die Pflastersteine, so Martin Kaufmann, habe die Kommune selber bezahlt. Dafür liegen schon jetzt Anfragen aus dem ganzen Land vor, von Bürgermeisterkollegen und Delegationen, die sich die Rudersberger Vorstellung von Mobilität vor Ort ansehen wollen. Wenn es nach Kaufmann geht, soll das Beispiel durchaus Schule machen und auch in anderen Städten umgesetzt werden. Etwa in Leonberg, wo sich täglich 40.000 Fahrzeuge durch die Ortsmitte schieben. Ohnehin sollten Kommunen auch bei Landstraßen wesentlich stärker in die Gestaltung einbezogen werden, findet der Bürgermeister. "Der Ortskern ist das Wohnzimmer einer Gemeinde - und dort muss man sich wohl fühlen."
In den Sommerferien 2017 veranstaltete unser Ortsverein eine Gemeinderallye im Rahmen des Sommerferienprogramms der Gemeinde für 8 bis 12jährige Kinder quer durch Gärtringen.
Vom Treffpunkt aus, dem neuen Jugendraum an der Peter-Rosegger-Schule, ging es auf den drei Kilometer langen Kurs durch den Ort, ausgerüstet mit Ortsplan, Fotoapparaten für die Beweisfotos und Utensilien, die für die Lösung der verschiedenen Aufgaben benötigt wurden. Zum Abschluss trafen sich die Kinder mit ihren Begleitern wieder im Jugendraum. Dort gab es zur Erfrischung genügend Eis, bevor die geschossenen Bilder auf der Großleinwand angeschaut wurden. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die sichtlich Spaß gemacht hat.
Ausgedacht und organisiert hatte sich das Ganze unsere Schriftführerin Susanne Marstaller.
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