Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

"Von Planeritis ergriffen" von Bodo Philipsen

Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 20.08.2016

"Ja mach nur einen Plan " (B. Brecht) - Eigentlich müsste sich Herrenberg momentan sehr dynamisch entwickeln: Die Konjunktur brummt, die Einkommen steigen, die Zinsen sind auf historischem Tief, die Nachfrage nach Wohnraum ist enorm.

Und gerade mittelgroße Städte mit Flair und viel Grün wie Herrenberg sind aktuell sehr hip. Das Fenster für Entwicklung ist also gerade sehr weit offen. Und dennoch hat sich eher der Mehltau des Stillstands über unsere Kommune gelegt. Seit vielen Jahren liegen weite Innenbereiche brach, obwohl sie der Kommune gehören und damit leicht vermarktet werden könnten. Wo man sich Baukräne wünscht, stapeln sich aber nur Pläne: Das Leitbild Herrenberg 2020 sowie zahllose Bürgerprojektvorschläge, die Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs, von Architektenwettbewerben, Straßenplanungsalternativgutachten, ÖPNV-Gutachten, jetzt die Planung eines integrierten Verkehrs, Einzelhandelsgutachten, Lichtkonzept für die Altstadt und vieles mehr, neue Gutachten sind in Auftrag gegeben wie Wohnungsentwicklung oder ein Plan für die Umsetzung der Innenflächen. So richtig es ist, verschiedene städtische Themen in ihren Zusammenhängen zu planen, so wird man langsam den Eindruck aber nicht los, dass uns die Planeritis ergriffen hat. Und jeder Plan kostet Geld und jeder Plan muss wieder mit dem anderen abgestimmt werden. Und wenn alle Pläne fertig sind, werden sie noch in die Bürgerbeteiligung geworfen, dann wieder verworfen, neu geplant. Und so vergehen Monate und Jahre, in denen anderen Kommunen in der Region uns den Rang ablaufen. Dabei weiß man, dass Städte sich nicht nach Plänen entwickeln, sondern eher organisch wachsen. Ich bin mir sicher, dass beispielsweise eine private Investition auf dem
BayWa-Areal sehr viel mehr Entwicklungsdynamik auslösen kann als jeder Plan.

Natürlich dürfen wir als Kommunalpolitiker nicht das Heft des Handelns völlig in die Hände des Marktes geben, müssen das Ganze im Auge behalten, verschiedene Interessen ausbalancieren, die Kosten beachten und den Bürger als Experten seiner Stadt anhören. Aber ständig neue Gutachten und Pläne in Auftrag zu geben und immer neue Mitmachrunden der Bürgerbeteiligung ins Leben zu rufen, kann auch Ausdruck mangelnder Entscheidungsfähigkeit und Konfliktscheu sein. Eine Idee von seiner Stadt charismatisch zu vertreten, kann dagegen manchmal Berge versetzen.

Herrenberg muss jetzt historische Weichen stellen. Wenn wir aus Angst gerade vor dieser großen Verantwortung in immer neue Pläne flüchten, werden wir unserer Aufgabe nicht gerecht. Das Fenster für Entwicklung kann sich sehr schnell wieder schließen.

Fotowettbewerb

1. Preis Fotowettbewerb 2016

Weil im Schönbuch im Fokus“

hieß der Fotowettbewerb, den der SPD-Ortsverein Schönbuchlichtung im Herbst 2016 ausgeschrieben hatte. Dieses Jahr sollte der Schwerpunkt auf „Hauptstraße Weil im Schönbuch – Neues Leben auf 1,5 km“ liegen.
Zu gewinnen gab es:

Zu gewinnen gab es:

1. Preis: 150 Euro
2. Preis: 100 Euro
3. Preis:  50 Euro

Austausch von Jusos und DITIB-Jugend: Keine Vielfalt ohne Dialog und Demokratie

Im Rahmen des Moschee-Besuchs der Jusos im Kreis Böblingen in Renningen wurde die aktuelle Lage in der Türkei, der Umgang mit Flüchtlingen sowie der Islam in Deutschland thematisiert.

Der Putsch-Versuch und der damit einhergehende Angriff auf die demokratische Grundordnung in der Türkei wurden aufs Schärfste verurteilt, gleichzeitig sei es aber auch wichtig rechtsstaatliche Grundsätze wie Pressefreiheit und Menschenrechte zu wahren.

„Egal welcher politischen Ansicht man ist, Gewalt und Willkür darf niemals die Demokratie entmachten“, meint der Leiter der DITIB-Jugend Bilal Celik aus Renningen.
Oktay Ates aus Böblingen, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Nachwuchsorganisation im Kreis Böblingen erläutert: „Die fehlende mediale Solidarität gegen die Putschisten hat viele Deutsch-Türken gekränkt. Ich hoffe, dass wir dazu beitragen können das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Positionen auszubauen.“

"Wir wollen die Stimme der jungen Muslime sein und unsere Belange einbringen", erklärt Ismail Özkan, Landesvorsitzender der DITIB-Jugend Württemberg. Betont wurde die Bedeutung des gesellschaftlichen Dialogs: Nur durch gegenseitiges Kennenlernen könnten Vorurteile abgebaut und Freundschaften begründet werden. Auch das Islam-Verständnis in Deutschland werde so gefördert.

Jasmina Volckart, stellvertretende Vorsitzende des Juso-Kreisverbands und Zeynep Öztürk, ebenfalls Jugendleiterin der Moschee sind sich einig: „Wir dürfen kein Platz für Ressentiments schaffen und müssen jede Chance wahrnehmen, einen engeren Kontakt zu pflegen. Eine zunehmende Polarisierung im Alltag spüren viele und ist genau das, was Terroristen und Rechtspopulisten wollen. Dem können wir alle etwas entgegenzusetzen."

Neben dem Glauben stehen in der Moschee auch Freizeitaktivitäten auf dem Programm: Fußball, Bowling oder einfach ein Ort um abzuschalten - „Die Jugendarbeit der Moschee bietet viel und ist so auch ein Ort der Prävention“, lobt Jan Hambach aus Renningen, Kreisvorsitzender der Jusos, der zukünftig einen engeren Kontakt pflegen möchte. Zum Abschluss des Treffens wurden die Jusos noch zum Essen und zu einer Moscheeführung mit dem örtlichen Imam eingeladen. 

Bundestagswahl 2017

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der AfA,
 
der AfA Kreisverband Böblingen wendet sich mit der Bitte um eure Unterstützung an euch. Im SPD-Kreisverband Böblingen wurde jetzt mit der Suche nach einen Bewerber für das Bundestagsmandat für unseren Wahlkreis begonnen. Die anderen politischen Parteien haben ihre Bewerber bereits nominiert oder benannt. 
 
In einer Presseveröffentlichung über die Bewerberlandschaft wurde auch die jetzige SPD-Kreisvorsitzende als mögliche Bewerberin kolportiert. Die Findungskommission hat aber Ihre Arbeit gerade erst aufgenommen.
 
Der stark industriell geprägten Struktur unseres Wahlkreises und dem nicht geringen Anteil an Wählern aus dem Lager der Arbeitnehmerschaft muss bei der Nominierung Rechnung getragen werden.


Für uns als AfA im Kreis Böblingen ist es für ein ordentliches Abschneiden der SPD  entscheidend, den Wählern eine Bewerberin oder Bewerber aus dem Lager der Arbeitnehmerschaft oder dem  gewerkschaftsnahen Lager zu präsentieren. 
 
Für die Wähler muss dies im Werdegang der Kandidatin oder Kandidaten klar erkennbar sein. 
 
Die Themen, die sich für die Bundestagswahl abzeichnen, stehen für die Sorgen und Nöte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für uns ist es auch wichtig, dass die Mitglieder der SPD im Kreis Böblingen eine Auswahl haben und dass die besten parteiintern um diese Mandat konkurieren müssen. 
 
Bitte unterstützt uns durch eine aktive Suche nach einer Person, die diese Merkmale erfüllt. Ich habe das Anschreiben der Findungskommission des SPD Kreisvorstand dem Ende dieses Aufruf angefügt.
 
Selbstverständlich stehe ich auch jedem Interessenten als Ansprechpartner zur Verfügung, der sich einen weiteren Einblick verschaffen möchte.

Georg Patzek

Einladung zum SPD-Sommerfest

Herzliche Einladung zum Sommerfest des SPD-Ortsvereins Weil der Stadt am Samstag, 23. Juli 2016 ab 16 Uhr!

Counter

Besucher:3181773
Heute:961
Online:21