Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Bericht aus Berlin / Gespräch mit Ute Vogt MdB

Liebe Mitglieder und Freunde der AfA, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte euch zu unserem bereits angekündigten Termin mit Ute Vogt MdB am Freitag, den 20.05.2016, einladen. Ute Vogt war Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg und ist Abgeordnete des Wahlkreises Stuttgart 1. 

Ute Vogt ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, und dort mit aktuellen Themen wie dem Ausstieg aus der Kernenergie und z.B. aktuell mit dem Thema Fracking befasst. Wir wollen mit ihr über diese Themen sprechen und mit ihr auch aus der Perspektive des Erhalts und der Schaffung neuer Arbeitsplätze diskutieren.

Auch als AfA Kreisverband, in dem die Automobilproduktion ein entscheidender Beschäftigungsfaktor ist, werden wir Themen zu besprechen haben.

Natürlich werden wir mit Ute, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied des SPD-Parteivorstands ist, über den Zustand der SPD auf Bundes- und Landesebene sprechen. Ein weiteres wichtiges Thema wird sein, wie die Arbeit der Arbeitsgemeinschaften durch die Bundes-SPD gestärkt werden kann.

Alle Mitglieder der SPD im Kreis Böblingen sind herzlich eingeladen.


Die Veranstaltung findet im SPD-Büro in Böblingen statt.
 

Wo: SPD-Büro Böblingen, Sindelfinger Str. 8 in 71032 Böblingen
Wann: Freitag, den 20.05.2016, von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
 
  
Viele Grüße 
 
Georg Patzek

Bitte plant für den Weg zum SPD-Büro ausreichend Zeit ein, da es durch Baustellen in Böblingen zu Staus kommen kann. Vom Bahnhof Böblingen sind es ca. 15 Minuten zu Fuß. Für die Rückfahrt ist die Haltestelle Arbeiterzentrum ca. 5 Minuten entfernt.


Die AfA im Internet: www.afa-boeblingen.de
Die AfA auf Facebook: www.facebook.com/AfaBoeblingen/

"Kein Kahlschlag"

Lokalpolitische Kolumne von Günter Achilles im Gäuboten vom 30.04.2016

Kein Kahlschlag - Auf dem Weg zur menschenfreundlichen Stadt- Spiel- und Freiflächenkonzeption für Herrenberg

Die Verwaltung beschert uns eine schöne neue Welt: Die Spielleitplanung macht die Gäustadt zur Spielstadt. Neue dezentrale Spielflächen an unattraktiven Standorten,  statt familiengerechte Plätze in den Wohngebieten. Nur schade, das sich dieses Zwei-Millionen-Großprojekt selbst finanziert: Für eineinhalb Millionen sollen fünf bestehende Spielplätze in besten Wohngebietslagen als Baugrund verkauft werden. Und das alles für das Endziel - größer, teurer, raffinierter - die Aufrüstung der Spielplätze! Dafür sind die Namen so blumenreich, dass man sich dem "Himmel so nah"  und dem  "Naschgarten" in "Action" paradiesisch träumt, um weiter durch "Hängemattenwiesen", dem "Ruhehain" das "Tal der Gegensätze" zu erreichen. Hoffentlich gibt es kein Aufwachen im Tal der Ahnungslosen. Der Bürger will's ja so! Doch Spaß beiseite: Schon jetzt ist öffentliches Grün im Stadtgebiet rar - zukünftig noch seltener. Leuchtturmprojekte in Randlage schlucken den letzten wohnnahen Spielplatz. Statt Kinder tun lassen, zukünftig der große Gerätepark. Da alle Bürger dafür sind, braucht man sie auch nicht fragen; wegen der schönen neuen Welt der großen Spiele. Also geht über die fünf schönsten alten Plätze der Große Hobel und macht schöne neue Bauplätze. Die Spielleitplanung ist im Anmarsch und beschert futuristische Vorzeigeprojekte. Mehr Kinderraum im Innenbereichen vorbei - wir schaffen perfekte Spielplätze und sehen immer seltener Kinder darauf.

Aktuell fehlen Herrenberg vier Millionen. Streichungen haben stattgefunden.  Da könnte es besser sein, dieses kostspielige Projekt auf Eis zu legen und die gute Spielplatzsituation so zu belassen. Dringendere Aufgaben z. B. im Schul- oder Verkehrsbereich sind wichtiger. Auch Kraft und Energie für eine Bewerbung zur Landesgartenschau in 15 bis 20 Jahren ist zielgerichteter. Spielplätze zu Bauplätzen - Leuchtturmprojekte  für die grüne Wiese brauchen wir nicht. Niemand entstünde ein Nachteil, nichts umzusetzen. Bestehende Anlagen als pures Bauland anzusehen ist grenzwertig. Gewachsene Spielplätze sind kein "Kleingeld" für seelenlose Großanlagen vor der Stadt. Eine kostenträchtige Verschlechterung mit einem Kahlschlag 30 bis 40 Jahre alter Bäume auf den bestehenden Anlagen nützt keinem.

Günter Achilles
 

Spielleitplanung

Antrag
Spielleitplanung

  1. Die Drucksache 2016-068 „Umsetzung der Spielleitplanung“ wird zunächst nicht verabschiedet.
  2. Dort, wo bestehende Spielplätze beseitigt werden sollen und durch neue ersetzt werden sollen, wird zu Bürgerbeteiligungsgesprächen eingeladen. Die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunden werden dem Gemeinderat vorgelegt. Der Gemeinderat entscheidet auf der Basis dieser Erkenntnisse.
  3. In der Spielleitplanung sind einige wesentlich kleinere Spielanlagen (bsp. Lüglen, Graben Ost u.a.) weiterhin als Bestand aufgeführt. Der Zielrichtung der Spielleitplanung, mittelgroße Quartiers- und Themenspielplätze zu schaffen, widerspricht dies. Die Verwaltung wird aufgefordert hierzu Stellung zu nehmen.
  4. Ganz offensichtlich klafft eine Spielplatzlücke im Wohngebiet Alzental, das momentan einen Generationenwechsel erlebt. In anderen Stadtgebieten ist hingegen eher eine Überversorgung festzustellen. Grundsätzlich sollte von einer Erreichbarkeit im Radius 350-400m (Landesempfehlung) ausgegangen werden.
  5. Unter diesem Aspekt werden auch die Spielplätze der Stadtteile nochmals kritisch geprüft und eine Fortschreibung von der Verwaltung entwickelt. Ortschaftsräte und Bürgerschaft werden an dieser Planung beteiligt.
  6. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt wird auf die Realisierung einer Großspielfeldanlage im Längenholz zunächst verzichtet. Eine Querfinanzierung durch den Verkauf von bisherigen Spielplätzen als Bauplätzen ist gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung nicht zu vermitteln.

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