Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Aufs Neue: Bildung zuerst

Foto: colourbox.de

Worauf viele Bildungsarbeiter warten, scheint nun nach den Beschlüssen zur Lockerung der Schuldenbremse greifbar zu werden: Investitionen in die Bildung in Milliardenhöhe. Prompt melden sich zahlreiche Interessenvertreter, Lobbyisten, Verbände und auch die GEW mit ihren Ansprüchen zu Wort. Frei nach dem Motto: wer zu spät kommt, geht leer aus. Auf den ersten Blick scheint es dabei keinen Widerspruch zu den üblichen Vorgängen zu geben, wenn die Politik Geld verteilen will und kann.
Doch selten sind politische Verteilungskämpfe über die unmittelbar Betroffenen hinaus so spürbar nah wie bei dem Themenkomplex Bildung. Eltern, Kinder, Lehrkräfte, die Bildungsinstitutionen: Schulen von der Grundschule bis zur Berufsschule, Einrichtungen von frühkindlicher Erziehung bis zur Vorschule und jeweils darüber hinaus bilden Wahrnehmungsfelder, in denen verengte oder breite Finanzierungsspielräume konkret werden.

Die Palette der Notwendigkeiten ist bunt. Sie reicht von schulischer Raumplanung, sächlicher Ausstattung, Modernisierung in fast allen pädagogischen Nischen bis zur Neuerung von Konzepten. Wer nun angesichts der vielfältig intonierten Bedürftigkeit sich um Maß und Mitte sorgt, sollte zumindest in seine Betrachtung einbeziehen, dass Deutschland den größten Rohstoff in seinen Menschen besitzt. Dass seine Bodenschätze rar gesät sind. Dass deshalb das größte Kapital in seinen gut ausgebildeten Arbeitskräften steckt.

Vielleicht motiviert diese Besinnung zu einem Spaziergang an der Oskar-Schwenk-Schule vorbei. Zum einen um zu sehen, über welch ein stattliches Bildungshaus die Stadt verfügt, und das sicher dennoch für Gedankenspiele in Richtung weiterer Angebote offen stünde, zum anderen, um sich daran zu erinnern, welche weitsichtigen Menschen in dieser Stadt zuhause waren und nach der Erfahrung eines zerstörerischen Krieges friedvoll Bleibendes hinterlassen haben. Die SPD Waldenbuch wird zu gegebener Zeit dazu einladen.

Harald Jordan 

Flurputzete 2025

Gemeinsam für eine saubere Natur – Erfolgreiche Müllsammelaktion in Waldenbuch

Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer aus Waldenbuch machten sich bei kaltem, aber trockenem Wetter auf den Weg, um die Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Obwohl der SPD-Ortsverein in diesem Jahr krankheitsbedingt nur mit wenigen aktiven Mitgliedern vertreten war, schloss sich eine erfreulich große und internationale Gruppe der Aktion an. Besonders positiv fiel auf, dass – abgesehen von den Bereichen rund um die Parkplätze – erfreulich wenig Unrat in der Natur zu finden war.

Der SPD-Ortsverein bedankt sich herzlich bei allen engagierten Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen haben, den zugeteilten Bezirk gründlich zu säubern. Es war ein tolles Erlebnis, mit so vielen unterschiedlichen Menschen, darunter auch Zugezogene aus fernen Ländern, gemeinsam für eine gute Sache einzutreten.

Zum Abschluss konnten sich alle Teilnehmenden im Bonholz bei Grillwurst und Getränken stärken. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden des Bauhofs und der Stadtverwaltung für die freundliche Bewirtung.

Georg Göpfert

Bauland bereitstellen

"Meine Meinung" von Petra Menzel im Gäuboten vom 12.3.2025

In Herrenberg sind kleine Mietwohnungen, Wohnungen für dringend gesuchte Fachkräfte und ihre Familien und generationentaugliche Wohnquartiere seit Jahren Mangelware. Ein Hinderungsgrund sind fehlende Flächen für bezahlbares Wohnen.

Antrag: Einführung der Ehrenamtskarte

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat beantragt die Einführung der Ehrenamtskarte des Landes Baden-Württemberg.

Begründung:

Wie auch bereits am 25.02.2025 im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung von uns vorgeschlagen, stellen wir den Antrag über die mögliche Einführung der Ehrenamtskarte des Landes Baden-Württemberg.

Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen der Anerkennung für besonders umfangreiches ehrenamtliches Engagement. Sie bietet Vergünstigungen für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Beispiele hierfür wären ein Ermäßigter Eintritt oder auch die Teilnahme an Sonderaktionen in den Bereichen Kultur, Sport oder auch Bildung.

Um bereits im Jahr 2025 teilnehmen zu können, müssen Kommunen bis Ende April schriftlich Ihr Interesse beim Sozialministerium signalisiert haben.

Dies sollten wir für unseren Ort prüfen und evtl. ermöglichen.

 

Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat

Julia Rebmann, Sabine Greitzke,

Norbert Weinmann, Fraktionsvorsitzender,

Dr. Horst Nebelsieck

Antrag: Kommunale Inklusionsvermittler:innen (KIV)

Die SPD-Fraktion im Gemeinderat beantragt die Stelle einer Kommunalen Inklusionsvermittler:in

Begründung:

Kommunale Inklusionsvermittler:innen fördern inklusive und barrierefreie Strukturen in den Kommunen. Sie sind Ansprechperson in der Kommune rund um die Themen Teilhabe und Barrierefreiheit, Vermittler:innen bzw. die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürger:innen.

Aktuell haben 10 Gemeinden im Landkreis (Aidlingen, Ehningen, Gärtringen, Herrenberg, Holzgerlingen, Jettingen, Leonberg, Rutesheim, Sindelfingen und Weil der Stadt) eine KIV Stelle direkt angesiedelt. Teilweise geringfügig Beschäftigt, ehrenamtlich mit Aufwandsentschädigung oder aber auch im Rahmen des Stellenumfangs in der Verwaltung.

Gerne kann das Modell auch genauer in einer GR-Sitzung von Frau Zeller vom Landratsamt Böblingen vorgestellt werden.

Ziel ist es, Inklusion als kommunalpolitisches Querschnittsthema zu verankern und Strukturen verändern für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit.

Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat

Julia Rebmann, Norbert Weinmann Fraktionsvorsitzender, Sabine Greitzke,                    Dr. Horst Nebelsieck

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