Am 05. März fand im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der traditionelle Politische Aschermittwoch statt.
Zu Besuch waren unter anderem Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehemaliger SPD-Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat, Andreas Storch, der Landesvorsitzender, Sascha Binder, der Generalsekretär und die stellvertretende Vorsitzende Jasmina Hostert.
Der Saal war gut gefüllt und die Hauptredner Schulz und Storch begeisterten das Publikum. Es freut uns sehr, dass an dieser gelungenen Veranstaltung neben Europa-, Landes- und (baldigen) Bundestagsabgeordneten, auch Mitglieder unseres Ortsvereins teilgenommen haben.
Aus dem Gäuboten am 6.März 2024
Herrenberg. Kandidatin für die SPD ist Lehrerin, Gewerkschafterin und Kommunalpolitikerin und stellt sich der Nominierungsversammlung ihrer Partei.
Farina Semler bewirbt sich um die Landtagskandidatur der SPD im Wahlkreis Herrenberg-Leonberg. Ihre voraussichtliche Nominierung ist am Freitag, 28. März.

Einladung für Böblinger Gespräch: „Warum der Antisemitismus wieder unsere
Demokratie bedroht“
Liebe Genossin, Lieber Genosse,
ich freuen mich, Dich herzlich zur ersten Veranstaltung der Böblinger Gespräche einzuladen
– einer Gesprächsreihe, die regelmäßig spannende und gesellschaftlich relevante Themen in
den Fokus rücken wird. Mit wechselnden Gästen werden die Böblinger Gespräche eine
Plattform für Austausch und Dialog anbieten zu zentralen Fragen unserer Zeit.
Zum Auftakt darf ich Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung Baden-
Württemberg gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben und renommierter
Religionswissenschaftler, als Gast begrüßen. Unter dem Titel „Warum bedroht der
Antisemitismus wieder unsere Demokratie“ widmen wir uns einem Thema, das aktueller und
bedeutsamer kaum sein könnte. Das Gespräch findet am 16. März um 13:30 Uhr im
Kulturnetzwerk blaues Haus e.V. (Postplatz 6, 71032 Böblingen) in Böblingen statt.
Dr. Blume wird seine Erfahrungen und Erkenntnisse teilen und uns wertvolle Einblicke in die
Herausforderungen und Chancen jüdischen Lebens in Deutschland geben. Seine Expertise und
sein Engagement in der Präventionsarbeit machen ihn zu einem herausragenden
Gesprächspartner, der wichtige Impulse setzen wird.
Bitte melde Dich bis zum 14. März 2025 unter info@florian-wahl.de an, damit wir besser
planen können.
Ich freue mich auf Deine Teilnahme und einen austauschreichen Nachmittag, der uns nicht nur
zum Nachdenken anregen, sondern auch Wege zu einem respektvollen Miteinander aufzeigen
wird.
Mit herzlichen Grüßen
Florian Wahl
Wenn die Nachrichtensendungen laufen, und die Geschehnisse der Weltpolitik in die Wohnzimmer schwappen, wird deutlich , wie nah sie bei aller realen Ferne kommen. Daher berühren sie auch in kleinen Städten wie Waldenbuch die alltäglichen Gespräche im Ort. Und ebenso verhält es sich mit den Ereignissen in Berlin, die seit der Bundestagswahl die politischen Diskussionen bestimmen.
Viel ist in Bewegung. Die Sondierungen laufen, das Bemühen um eine neue Regierung nimmt Fahrt auf. Der Wahlgewinner weiß, worauf er sich verlassen kann. Und Olaf Scholz informiert den wahrscheinlich nächsten Kanzler partnerschaftlich über die Entwicklungen.
Entwicklungen, die bis vor kurzem nicht für möglich gehalten wurden, die aber nun durch das Gebaren des amerikanischen Präsidenten in Europa teilweise mit Entsetzen zur Kenntnis genommen werden.

Olaf Scholz weiß, worauf es nun ankommt. Die SPD ist immer bereit, in den schwierigsten Lagen Verantwortung zu übernehmen und wegweisende Politik zu ermöglichen. Trotz und gerade auch angesichts des ernüchternden Ausgangs der Bundestagswahl. Die älteste deutsche Partei hat eine lange Tradition verlässlicher Entscheidungen in schwierigen Lagen.
Das war so am Ende des Kaiserreichs oder in den Phasen der Weimarer Republik oder bei deren Niedergang. Und vor allem auch nach 1945, als die SPD sich auf den Weg zum Godesberger Programm machte und schließlich die Notwendigkeit von Willy Brandts Ostpolitik durchsetzte.
Der Umgang mit der Ukraine, der prognostizierte und befürchtete Rückzug der Vereinigten Staaten, der mögliche Verlust von deren atomaren Schild, dies sind mögliche Grenzszenarien für die Europäer, die, wie sie es jüngst gesagt wurde, nun „erwachsen“ werden müssen. Polen und die baltischen Staaten fühlen sich als direkt bedroht und arbeiten mit Kraft an möglicher Verstärkung.
In dieser Situation bedarf es besonnenen Handelns, Steuerung mit Augenmaß und eine Politik zur Aufrechterhaltung bestehender Partnerschaften und Kanälen. Und konzertierter Abstimmung mit den europäischen Verbündeten und auch Gemeinsamkeit in der deutschen Politik. Jetzt ist Partnerschaft gefragt, im Inneren und nach außen. Um Sicherheit zu erreichen. Man darf mit Fug und Recht erwarten, dass die SPD im Fluss der Dinge entsprechend ihrer historisch begründeten Staatsbürgerlichkeit handelt.
Der Ausgang der Hamburger Wahlen bringt dazu neue Aussichten für die bewährte und kompetente SPD-Politik.
Harald Jordan
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