Mittwoch, 22. Oktober 2014
Schade, dass die SPD-GenossINNen unter sich waren, als Saskia Esken, unsere Bundestags-abgeordnete aus Nagold, am Mittwoch, 22. Oktober 2014, im Restaurant „Glemshof“ ein Jahr SPD in der Regierung beleuchtete und einen Ausblick auf wichtige bundespolitische Themen der nächsten Monate gab.
Eine kurze Vorstellung: Nach ihrem Abitur 1980 am Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt machte sie eine duale Ausbildung zur staatlich geprüften Informatikerin und arbeitete danach mehrere Jahre in der Softwareentwicklung, bevor sie zugunsten ihrer drei Kinder auf ihre Berufstätigkeit verzichtete. Das empfahl sie den Frauen ausdrücklich nicht zur Nachahmung, weil nicht alle wie sie das Glück einer späteren politischen Karriere hätten. Die hat sie sich allerdings durch eine Vielzahl politischer Ehrenämter hart erarbeitet: Über die ehrenamtliche Elternvertretung kam sie zur Bildungspolitik und war von 2012 bis 2014 als stellvertretende Vorsitzende des Landeselternbeirates Baden-Württemberg tätig. Sie war Gemeinderätin, Kreisrätin, Regionalrätin, SPD-Ortsvereins- und Kreisverbandsvorsitzende; Mitglied im Landesvorstand der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik, Gründungsmitglied im Calwer Bündnis gegen Rechts, Gründungsmitglied der Bürgerinitiative Tälesbach, Mitglied beim BUND und bei Greenpeace, ver.di und campact, bei Frauen helfen Frauen Calw e.V., beim Frauennetzwerk Freudenstadt und weiteren kleinen Vor-Ort-Vereinen. Nach einem erfolglosen ersten Anlauf 2003 trat sie bei der Bundestagswahl 2013 im Bundestagswahlkreis Calw an und wurde über die Landesliste gewählt.
Böblingen - Seit einem Jahr lebt Mudhafar Saleh mit seiner Familie in Böblingen. „Die deutsche Sprache ist für uns das größte Problem, wenn wir uns hier integrieren möchten“, sagte der Iraker am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion mit der Integrationsministerin Bilkay Öney. Eine mehrere Jahre lange Flucht hat er hinter sich. Zunächst war er in Syrien untergekommen. Als dort der Krieg begann, zog die Familie weiter über die Türkei nach Deutschland. Einen Sprachkurs hat er besucht. „Doch wir haben zu wenig Kontakt zu Deutschen. Nur wenn wir viel sprechen, lernen wir die Sprache richtig“, sagte Mudhafar Saleh bei der Veranstaltung.
STUTTGARTER-ZEITUNG.DE
Rafael Binkowski, 25.10.2014
Der Kreistag hat ein wenig das Jagdhorn geblasen.
Kreis Böblingen - Der Ärger ist ziemlich hochgekocht. Wie berichtet soll das kreisweite „Einheitsforstamt“ zerschlagen werden, nur noch der kommunale und private Wald soll auf Landkreisebene betreut werden. Der Staatswald bekommt einen eigenen Förster, so fordert es des Kartellamt, um mehr Wettbewerb auf dem Holzmarkt zu erzeugen.
Der Böblinger Kreistag hat nun eine ziemlich scharfe Resolution dagegen beschlossen. Der Landrat Roland Bernhard kämpft für ein Moratorium, eine Auszeit in der Debatte. Denn die Agrarminister wollen bundesweit das Waldgesetz ändern, darauf hoffen die kommunalen Streiter. Doch die Kreisräte haben jetzt den Tonfall noch einmal deutlich verschärft.
Klage gegen das Kartellamt und dessen Ansinnen?
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