Spielferien 2013 – Besuch im „Regenwald“
Ein toller Tag im „Regenwald“ – so kann man den Spielferienbeitrag des SPD Ortsvereins am Montag, 29. Juli bezeichnen. Am Waldrand wurden wir (13 Kinder und 4 Begleitpersonen) von der „Oberförsterin“, Frau Klein, begrüßt. Ihre Frage, was am Wald am schönsten sei, war schnell von den Kindern beantwortet: „Im Wald darf man sich dreckig machen!“ Fröhlich marschierten wir bald darauf tiefer in den Wald hinein Richtung Grillplatz. Dort empfing uns das Team von Frau Klein mit einer Riesenbaumschaukel, einem Bonbonkatapult, einer Slackline zum Balancieren, einem Kletterbaum und mit einer Motorsäge.
An der nächsten Station konnten wir mit dem extra im vergangenen Jahr neu angeschafften Kindersicherungsgürtel einen hohen Baum bis in die Baumkrone erklimmen. Wieder an der nächsten Station konnten wir am Bonbonkatapult beobachten, wie sich kleine Naschkatzen im Wald verhalten.
Zwischendurch haben wir noch schnell einen Wigwam zwischen mehreren Bäumen gebaut und uns am Grill mit Stockbrot gestärkt.
Beitrag von Jürgen Sienel:
Peter Simon, MdEP, am Donnerstag, 27. 06.2013 zur Zukunft des Euros
Mit unserem Mannheimer Europaabgeordneten Peter Simon konnte der SPD-Ortsverein Ende Juni wieder einmal einen hochrangigen Gast in Leonberg begrüßen. Peter stellte sich der Frage „Wie sieht die Zukunft des Euros aus?“. Dies ist seit Jahren ein Thema, das nicht nur außen- sondern auch innenpolitisch hohe Relevanz besitzt. Peter Simon, der als Mitglied des Fachausschusses für Wirtschaft und Währung ein Fachmann auf diesem Gebiet ist, konnte in seinem gut einstündigen Referat viele wichtige Punkte beleuchten. So erklärte er, dass durch die laxe und zögerliche Haltung bei der Überprüfung der Maastricht-Kriterien frühzeitige Warnungen der Kommission übergangen wurden. Auch in Deutschland und Frankreich wollte man nicht so genau hinschauen, hatte man ja selbst die Defizitgrenze, wenn auch nur leicht, überschritten. Bei der Bewertung der Situation in Griechenland sollte man bedenken, dass dort fast gar keine Verwaltungsstrukturen existieren, die auch nur ansatzweise unserem Steuer- und Sozialwesen entsprechen. Hier ist Entwicklungshilfe notwendig, ähnlich wie sie in den neuen Bundesländern oder in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion erfolgreich umgesetzt wurde. Nur so kann neues Vertrauen in die staatliche Macht entstehen. Er forderte auch mehr Ehrlichkeit gegenüber den deutschen Bürgerinnen und Bürgern und keine Salamitaktik, wie sie von der schwarz-gelben Regierung seit Jahren praktiziert wird. Aber es gibt zu viele Wahlen in Deutschland, so dass unsere Kanzlerin vielleicht Angst hat, Klartext zu reden, wie er süffisant anmerkte.
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