Liebe Freundinnen und Freunde der AfA und SPD, liebe Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter,
im Kreis Böblingen haben wir seit einigen Jahren keinen AfA-Kreisverband mehr gebildet. Nichtsdestotrotz funktioniert der Austausch zu SPD-Arbeitnehmerthemen im Kreis weiterhin über private und gewerkschaftliche Kanäle sehr gut.
Die drei Bundestagsabgeordneten aus Calw (Saskia Esken), Nürtingen (Nils Schmid) und dem Wahlkreis Böblingen (Jasmina Hostert) haben über das Wahlkreisbüro von Jasmina Hostert bei den "Freundinnen und Freunden der AfA" angefragt, ob sich SPD-nahe Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter an der geplanten Torverteilung bei Mercedes Sindelfingen beteiligen möchten. Diese Anfrage stieß auf große Zustimmung: Neben den Jusos waren auch etwa zehn engagierte Kolleginnen und Kollegen von Mercedes Sindelfingen am frühen Montagmorgen von 5:00 Uhr bis ca. 7:00 Uhr an den Werkstoren 7 und 16 im Einsatz.
Die Jusos hatten zuvor in einer echten Nachtschicht 1.000 Brezeln zusammen mit einem SPD-Flyer in Tüten verpackt – eine tolle Aktion, die großen Anklang fand!
Mich persönlich hat es sehr gefreut zu sehen, dass die AfA immer bereitsteht, wenn man an sie denkt und sie gebraucht wird!
Farina Semler war Gast in unserer Vorstandssitzung. Sie kommt vom Ortsverein Herrenberg und würde gerne unsere Unterstützung für die Zukunft in Anspruch nehmen.
Farina ist eine politische Streiterin für die politische Gleichstellung der Frauen in der Gesellschaft und im Arbeitsleben. Sie strebt aber auch die Gleichstellung aller Menschen an.
Diesen Grundsatz möchte sie sich nicht nur in der untersten Ebene zum Ziel setzen, sondern möchte auf anderen Ebenen ihren Grundsatz in einer Wahlfunktion fortsetzen. Sie könnte sich sehr wohl vorstellen, dass z.B. auch im Landtag, der im kommenden Frühjahr 2026 neu gewählt wird, als Programm umzusetzen.
Der Wunsch sie bei diesem Unterfangen zu unterstützen, wurde ihr vom Vorstand zugesichert.
Sie bringt unserer Meinung nach das nötige Rüstzeug mit: freigestellte Gymnasialschullehrerin; freigestellte Personalrätin; aktiv im Deutschen Gewerkschafts Bund; aktiv in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und selbstverständlich aktiv in der SPD.
Wir wollen sie auf diesem Weg begleiten und wünschen viel Erfolg.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Herrenberger Gemeinderat Bodo Philippsen hat am Dienstag, 28.1.2025 seine Haushaltsrede gehalten. Sie hat die Überschrift: Finanzkrise der Kommunen in Herrenberg angekommen "Nachdem die Sparanstrengungen der Verwaltung öffentlich geworden sind, klagen alle: Die Eltern, die Schulen, der Seniorenbeirat, die Kulturschaffenden, die Sportvereine. Dennoch führt kein Weg daran vorbei: Bei dem Wachstum der Verschuldung müssen wir jetzt sparen.
Die Leonberger Kreiszeitung hat über den Neujahrsempfang am 24. Januar in der Steinturnhalle berichtet:
Kommunalpolitik in LeonbergSPD: „Schmutzkampagne gegen OB Cohn“
26.01.2025 - 16:06 Uhr
Gute Stimmung bei der Leonberger SPD mit der Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (2.v.li.), Fraktionschef Ottmar Pfitzenmaier (re.) und den Ortsvereinsvorsitzenden Elviera Schüller-Tietze und Christian Buch. Foto: Simon Granville
Beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten zeigt sich Fraktionschef Ottmar Pfitzenmaier offen für fast alle Interessenten am Amt des Oberbürgermeisters und lobt die Stadtentwicklung.
Ute Jenschur, Leonberger Kreiszeitung 26.1.25
Es ist ein Neujahrsempfang der besonderen Art, denn bereits in vier Wochen stehen unverhofft Neuwahlen zum Bundestag an. „Der Wahlkampf wird intensiv, die Zeit für die Produktion von Flyern und Plakaten war sehr kurz, aber ich habe Rückhalt in allen Ortsvereinen, alle sind sehr motiviert“, sagt Jasmina Hostert, die SPD- Bundestagsabgeordnete, Vorsitzende des SPD-Kreisverbands und Gastrednerin bei den Genossen in Leonberg. Die verbleibenden Wochen will sie nutzen, um die Menschen von ihren Argumenten zu überzeugen und klar zu machen, warum die Sozialdemokratie wichtig sei: „ Die Neuwahl ändert ja nichts an den knappen Kassen und den außenpolitischen Herausforderungen“.
Rund 50 des 115 Mitglieder der Leonberger SPD haben sich in der Steinturnhalle in eher familiärer Runde bei Sekt und Selters zusammengefunden. Ein Neujahrsempfang ist trotz anstehender Wahlen vor allem Anlass für ein Fazit des abgelaufenen Jahres in der Kommune durch den Fraktionsführer.
Ottmar Pfitzenmaier bedauert rückblickend, dass seine Partei in der Kommunalwahl die bisher fünf Sitze nicht verteidigen konnte. Mit ein Grund sei auch die „nicht zufällig vor der Wahl "lancierte“ gegen Oberbürgermeister Martin Georg Cohn gewesen, der SPD-Mitglied ist. Ein weiteres Ziel der Wahl sei eine Verjüngung der Gemeinderatsfraktion gewesen. Dies habe aber nicht dem Wählerwillen entsprochen, vielmehr galt die Wahl als Vertrauensbeweis für vier langjährige Ratsmitglieder.
Zur Entspannung der Stimmungslage im Leonberger Gemeinderat beigetragen habe die Entscheidung von Cohn, nicht mehr zur Wahl anzutreten, die für den 28. September vorgesehen ist. In Sachen OB-Kandidaten für die kommende Wahl sei die SPD „offen für alle, die keine Prinzessin sind und die ihr Parteibuch nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen“.
138 neue Wohnungen an der Berliner Straße
Positiv sieht Pfitzenmaier, dass der Haushalt 2025 mit großer Mehrheit beschlossen wurde, der zahlreiche Investitionen umfasst. Somit könne das SPD „Herzensprojekt“ Berliner Straße jetzt umgesetzt werden. 138 Wohnungen seien hier geplant, davon gut ein Drittel als bezahlbarer Wohnraum. „Aufgrund der problemlosen Erschließung des Geländes haben wir lange auf die Umsetzung gedrängt“, so Pfitzenmaier und auch der Verkaufserlös tue der Stadt gut.
Problematischer sei die Erschließung des Baugebietes am Unteren Schützenrain, die eigentlich nur von Norden her, von der Feuerbacher Straße aus, sinnvoll möglich sei, was das Land aber ablehnt. „Hier würde mehr Pragmatismus der Landesbehörden weiterhelfen.“ Bei der Bebauung des Postareals ist der SPD-Fraktionsführer nicht mit jeder Facette glücklich, aber die Integration in die IBA-Ausstellung 2027 stelle einen gewissen Standard sicher.
Auch der sich derzeit im Bau befindliche und drei Millionen Euro teure Stadtgarten am Layher-Areal werde das Zentrum aufwerten. 15 Millionen Euro werden in den Bildungscampus Ezach investiert, fast sechs Millionen konnten für eine Interimslösung der Warmbronner Grundschule im Haushalt untergebracht werden, weitere sieben Millionen Euro wird eine Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Ramtel kosten.
Genutzt wurde der Empfang auch für die Ehrung langjähriger Mitglieder durch Jasmina Hostert. Seit 25 Jahren sind Renate Strauss, Elviera Schüller-Tietze, Wolfgang Schönleber und Ernst Rößner Parteimitglieder.
Den Originaltext der Rede vom Fraktionsvorsitzenden Ottmar Pfitzenmaier können Sie hier nachlesen.