Wir im Kreis Böblingen.

SPD im Kreis Böblingen

Willy-Brandt-Medaille für Jürgen Stolle

Jürgen Stolle

Nach der Verleihung der Leonberger Bürgermedaille für 25 Jahre Arbeit als Gemeinderat, erhält der ausscheidende Fraktionsvorsitzende Jürgen Stolle vom SPD-Ortsverein Leonberg die Willy-Brandt-Medaille. Mit dieser Ehrung möchte die SPD seinen langjährigen Einsatz für die Bürger und die SPD Leonbergs würdigen. Jürgen Stolle ist der erste Leonberger, an den diese höchste Mitgliederauszeichnung der SPD verliehen wird.

"Viel bewegt in Stadt"

Wenn man mehr als 20 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv ist, erinnert man sich an so manche unerquickliche Diskussionen und freut sich dann, wenn es am Ende gelungen ist, so manches richtig zu bewegen. Lokalpolitische Kolumne des Gäuboten vom 29.09.2011

Jugend-Sozialpreis des SPD-Orsvereins Leonberg für Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert

Jugendsozialpreis 2010 Gewinnerinnen (v.l. Laura Putze und Sarah Guggenbillder)

Der erste Jugend-Sozialpreis, den der SPD-Ortsverein Leonberg 2010 für besonderes ehrenamtliches Engagement ausgeschrieben hatte, schaffte es aus einer Vielzahl von Bewerbungen in die Endauswahl zum Wilhelm-Dröscher Preis. Um diesen Preis kann sich jeder SPD-Ortsverein in Deutschland bewerben. Die SPD verleiht ihn seit 1982 alle zwei Jahre auf dem Bundesparteitag als höchste Auszeichnung auf Bundesebene an eines der ausgewählten Projekte und Aktionen, die beispielhaft für andere Organisationen vorgestellt werden. Der Leonberger Jugend-Sozialpreis steht jetzt zusammen mit 39 anderen SPD-Projekten in der Endauswahl, die beim Bundesparteitag vom 4.-6. Dezember 2011 in Berlin entschieden wird.

AfA legt sich für Mindestlohn ins Zeug

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) für den Stauferkreis hat ihre Forderung nach Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns erneut bekräftigt.

Der AfA-Kreisvorsitzende Klaus-Peter Grüner, Süßen, machte in einer Sitzung des Kreisvorstands in Eislingen deutlich, dass nur ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn vor Lohndumping und späterer Altersarmut schützen könne.

„Wer Vollzeit arbeitet, muss von dem Lohn auch leben können“, betonte Grüner in einer Pressemitteilung des AfA-Kreisverbands. Es könne nicht sein, dass die Gemeinschaft der Steuerzahler gezwungen wird, Lohndumping über ergänzende Sozialleistungen zu subventionieren. „Rund 11 Milliarden Euro werden jährlich aufgewendet, weil Niedriglöhne aufgestockt werden müssen“, betonte Grüner.

Nach Vorstellungen der AfA ist ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro überfällig. Notwendig sei die Durchsetzung des Prinzips „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ auch in der Leiharbeit, ergänzte Vorstandsmitglied Ludwig Duschek, Geislingen. „Die Beschäftigten müssen am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben und ihre Bruttolöhne müssen stärker steigen“, ergänzte Vorstandsmitglied Armi Roth-Bernstein-Wiesner.

Die AfA verlangt eine Stärkung des Tarifsystems. „Die Entwicklung der rückläufigen Tarifbindung muss endlich gestoppt werden“, führte Grüner weiter aus.

Dies liege auch im Interesse der ehrlichen Unternehmen, die Wettbewerb über Qualität und gute Produkte austragen wollen und nicht über Lohndumping.

Scharf kritisiert der AfA-Kreisverband die von der Bundesregierung vorgesehene Mittelkürzung für Qualifizierungs- und Integrationsprogramme. „Die Mittel zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit sollen 2012 allein in Baden-Württemberg um 180 Millionen Euro gekürzt werden“, erklärte Grüner „Davon betroffen sind auch die Langzeitarbeitslosen im Landkreis Göppingen betroffen“, fuhr er fort.

Die AfA fordert gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit durch geförderte und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. „Nur dann wird diese Personengruppe eine Chance am Arbeitsmarkt bekommen“, lautet die These der AfA. Durch die vorgesehenen Gesetzesänderungen würde das Engagement tragfähige Perspektiven zu entwickeln, unterlaufen.

Counter

Besucher:3181773
Heute:668
Online:3