11.11.2015 in Nachruf von SPD Stadtverband Böblingen

Trauer um Helmut Schmidt

 

Die SPD trauert um Helmut Schmidt. Wir alle verneigen uns vor der historischen Lebensleistung des großen sozialdemokratischen Staats- mannes, der unsere Partei und unser Land über Jahrzehnte geprägt hat.

Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge Abgründe und Höhepunkte der deutschen Geschichte. Er wurde geboren in der Endphase des deutschen Kaiserreiches, wuchs auf in der Weimarer Republik und erlebte und überlebte als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.

Nach dem Krieg begann er in der SPD seine so beeindruckende politische Laufbahn, um das demokratische Deutschland mit aufzubauen. In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten. Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.

Helmut Schmidt überzeugte über Parteigrenzen hinweg mit staatsmännischem Charisma, scharfen Intellekt und beindruckender Disziplin. Seine Haltung und seine unbeirrbare Gradlinigkeit in Krisen und bei der Umsetzung von politischen Zielen, machten ihn zu einem der ganz großen Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie keinem anderen Staatsmann in der Geschichte der Bundesrepublik haben die Menschen in Deutschland Helmut Schmidt vertraut.

Sigmar Gabriel

 

18.05.2015 in Nachruf von SPD Stadtverband Böblingen

Helmut Roth ist tot.

 

Der Sozialdemokrat und Gewerkschafter aus Deufringen ist am Freitag im Alter von 55 Jahren einer Krankheit erlegen.

Der Kampf für die Rechte der Arbeitnehmer war Helmut Roth stets ein großes Anliegen. Lange Jahre war er Mitglied des Betriebsrats im Mercedes- Benz-Werk Sindelfingen, seit der letzten Wahl dessen stellvertretender Vorsitzender. Roth war auch Vorsitzender des DGB-Kreises Böblingen und gehörte dem Ortsvorstand der IG Metall Stuttgart an.

Neben seinem gewerkschaftlichen Engagement war Roth politisch aktiv. Er war auf Orts- und Kreisebene in der SPD tätig. Helmut Roth war als Mann bekannt, der kein Blatt vor den Mund nahm und mit seinen politischen Positionen durchaus auch aneckte. 2005 kürten ihn die Sozialdemokraten im Wahlkreis Böblingen zum Bundestagskandidaten. Zuletzt war Roth Mitglied des Aidlinger Gemeinderats und des Deufringer Ortschaftsrats. „Unser langjähriger stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und Freund hat den lange mit großem Optimismus geführten Kampf gegen seine überaus heimtückische Krankheit verloren. Mit seinen stets durchdachten, kritischen und pointierten Fragen, Redebeiträgen und Kommentaren wird er uns immer in guter Erinnerung bleiben und er wird eine nur sehr schwer zu füllende Lücke hinterlassen“, heißt es auf der Homepage der Aidlinger SPD.

Der Verstorbene wird am Dienstag, 19. Mai, um 14.30 Uhr auf dem Deufringer Friedhof beigesetzt. Helmut Roth ist nach Heinz Paterno der zweite prominente Aidlinger Sozialdemokrat und Mandatsträger, der innerhalb von wenigen Tage gestorben ist.

Text aus der Kreiszeitung/Böblinger Bote

15.06.2013 in Nachruf von SPD Stadtverband Böblingen

Zum Tod von Doris Odendahl

 

Vor der heutigen Kreisjahreshauptversammlung ereilte uns eine traurige Nachricht. SPD-Kreisverband Böblingen und der SPD Stadtverband Sindelfingen trauert um ihr langjähriges Mitglied und ehemalige Bundestagsabgeordnete Doris Odendahl, die kurz vor ihrem 80. Geburtstag verstorben ist. Doris war von 83 bis 98 MdB, von 81 bis 89 Vorsitzende des Kreisverbandes, Im Landesvorstand von 81 bis 89. Wir verlieren eine große Sozialdemokratin und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

15.10.2010 in Nachruf von SPD Herrenberg

Hermann Scheer ist tot !

 

Der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete und Träger des Alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, ist am Donnerstag gestorben. Die Nachricht „hat mich tief erschüttert und sprachlos gemacht“, sagte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Scheers engagierte Arbeit für die dringend notwendige Energiewende verpflichte die SPD.

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