Mit einer neunköpfigen Delegation waren die Jusos auch in diesem Jahr wieder gut auf der alljährlichen Landesdelegiertenkonferenz in Konstanz vertreten. Mit einem Antrage zum Thema Parteispenden und zahlreichen Änderungsanträgen beteiligten sich die Jusos aus dem Kreis engagiert an den zahlreichen Debatten um die inhaltliche Ausrichtung des Landesverbandes.
Zudem stand wie jedes Jahr die Neuwahl des Juso Landesvorsitzenden und seiner acht Stellvertreterinnen und Stellvertreter auf der Tagesordnung.
Der amtierende Juso Landesvorsitzende Frederick Brütting wurde wiedergewählt. Dem neuen Landesvorstand gehören als seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter Luisa Boos, Johanna Oswald, Dejan Perc, Kathrin Röwer, Fabian Rothfuss, Marlene Steg, Frederic Striegler und Mark Zanger an.
Juso Kreisvorsitzender Christof Weinmann lobte am Rande der Konferenz den neuen Landesvorstand: "Mit Frederick Brütting haben wir zurecht einen sehr guten Landesvorsitzenden wiedergewählt. Die Bilanz des letzten Jahres kann sich wirklich sehen lassen. Mit den zahlreichen Veranstaltungen, der klaren Positionierung auch gegenüber unserer Mutterpartei und dem Ausbau der Kontakte zu den Gewerkschaften und in den vorpolitischen Raum, hat sich der Juso Landesverband im letzten Arbeitsjahr innerhalb der Partei, aber auch in der Gesellschaft eine starke Position aufgebaut. Mit Frederick und seinem Team bin ich zuversichtlich, dass wir auch hinsichtlich der Landtagswahlen im kommenden Jahr auf einem hervorragenden Weg sind."

ARM IN EINER REICHEN GESELLSCHAFT
Der Fotowettbewerb der AWO 2010
Armut in Deutschland hat viele Gesichter. Jeder achte Bürger in Deutschland ist direkt oder indirekt von Armut betroffen. Dies darf nicht weiter hingenommen werden. Es ist kaum nachzuvollziehen, wenn etwa Menschen in Arbeit unter der Armutsgrenze leben müssen; wenn Langzeitarbeitslose oder Alleinerziehende wenig Hoffnung auf materielle Besserungen haben und deren Kindern dadurch der Zugang zu angemessener Bildung verwehrt bleibt. Wenn im gleichen Zeitraum die Spitzenvermögen auch noch kontinuierlich steigen - dann stimmt etwas nicht.
Anspruch in einem reichen Land wie Deutschland muss es sein, weiter wirkungsvoll gegen die sich verfestigende Armut vorzugehen, die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich zu schließen und dem Abrutschen von Menschen in Armut rigoros entgegenzusteuern.
Mit Unterstützung des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) möchte die AWO im Rahmen eines bundesweiten Fotowettbewerbes das Augenmerk auf die skizzierten Zustände richten: Unter dem Motto „Arm in einer reichen Gesellschaft“ suchen AWO und DVF Foto-Beiträge, die sich kritisch und kreativ mit diesem Thema auseinandersetzen. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Risiken von Armut zu stärken und die Wahrnehmung für deren Ursachen und Auswirkungen zu schärfen.
Der Wettbewerb findet im Rahmen des „Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010“ statt.
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