30.11.2018 in Gemeindenachrichten von SPD Waldenbuch

Mehrgenerationenhaus auf der Hallenbadwiese

 

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Vorentwurf des Bebauungsplans für das Mehrgenerationenquartier auf der Hallenbadwiese einstimmig beschlossen. Es sollen dabei im Wesentlichen zwei Gebäudekomplexe mit insgesamt ca. 60 Wohnungen entstehen, wobei einer -zur Mozartstraße hin – hauptsächlich verschiedenen Wohnformen für Senior/innen dient und der andere als Mehrgenerationenhaus geplant ist. Letzterer kann bis zu 5 Vollgeschosse umfassen, ersterer nur bis zu 4 Vollgeschosse, um einen Übergang zur der sich westlich anschließenden niedrigeren Bebauung zu schaffen.

Die erste Reihe des Hallenbadparkplatzes, die sich nördlich direkt an die Bebauung anschließt, soll dabei überplant werden. Unsere Anregung war, hier keine wie im Vorentwurf angedacht, privaten Parkplätze auszuweisen, denn sonst wird die Kapazität des Hallenbadparkplatzes an manchen Tagen nicht mehr ausreichen.

Des Weiteren sähen wir es gerne, wenn Solaranlagen auf die Dächer kämen und auf diesen Flächen dann die Verpflichtung einer Dachbegrünung entfallen kann.

Außerdem beantragen wir, für das Mütter- und Nachbarschaftszentrum und die Vereine geeignete Räumlichkeiten im Mehrgenerationenhaus vorzusehen. Das MüZe hat derzeit in der Hindenburgstraße im Städtle ungünstig gelegene Räume, da der Hauptteil der jungen Familien auf dem Kalkofen wohnt.

Alle Haushaltsanträge finden Sie unter www.spd-waldenbuch.de/haushaltsantraege-2019/.

Welches Konzept im Mehrgenerationenhaus tatsächlich zum Tragen kommt, ist noch offen.

Ebenso ist hier ein zukunftweisendes Energiekonzept von Nöten.

Um die allgemeine Wohnungsnot zu lindern, hatten wir schon vergangenes Jahr beantragt, zu prüfen, welche städtischen Flächen in den nächsten Jahren für die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum in Frage kämen. Dieses Jahr haben wir den Antrag präzisiert und möchten nun erreichen, dass u.a. auf der Hallenbadwiese 30% der Wohnungen zu einem Preis von unter 10 € / m2 vermietet werden.

Heidrun Rohse für die SPD-Fraktion

15.10.2018 in Gemeindenachrichten von SPD Waldenbuch

Restaurierung eines Grabsteins auf dem Alten Friedhof

 

Bei der Benefizveranstaltung der Bürgerstiftung zur Restaurierung eines Grabsteins auf dem Alten Friedhof gab SPD-Mitglied Siegfried Schulz interessante Einsichten in das Leben im 16. Jahrhundert. Umrahmt wurde die Veranstaltung ganz hervorragend von den Jagdhornbläsern. Hoffen wir, dass genug Geld zur Sanierung dieses historischen Denkmals zusammen kommt!

10.10.2018 in Gemeindenachrichten von SPD Waldenbuch

Hakaseife - frisch gezapft vom Bürgermeister!

 

Einer der Höhepunkte beim Kürbisfest war die Eröffnung des Kunstwerks „Seifenbrunnen“. Es ist in Kooperation mit dem HAKA-Werk und der Kulturregion entstanden. Die ersten Gefäße füllte BM Lutz ab. Das Kunstwerk steht noch ca. 3 Wochen und jede/r kann sich Seife abfüllen!

Also nichts wie hin!

04.03.2018 in Gemeindenachrichten von SPD Schönbuchlichtung

Sozialpreis für Jugendliche an Jana Stotz

 
Verleihung Jugendsozialpreis 2017

Jana Stotz bekam den diesjährigen Sozialpreis für Jugendliche, den die SPD Schönbuchlichtung im Herbst 2017 ausgelobt hat. Der Preis ist mit 100 € dotiert.

Jana Stotz war ab 2011 eine derjenigen, die im Schülercafe und bei anderen Angeboten immer mithalf. Auch nach ihrem Schulabschluss in Weil im Schönbuch war sie immer weiter dabei. So leitet sie die Girls-Crew, wirkte maßgeblich bei der Ideenfindung mit und gestaltet zuverlässig einmal pro Woche dieses Angebot mit. Seit September ist sie zusätzlich leitend bei der Hip Hop Gruppe tätig, die aus dem Mädchentreff entstanden ist.

Seit 2015 macht sie beim Sport und Freizeitcamp in den Sommerferien mit. Sie übernimmt Verantwortung und ist deshalb eine wertvolle ehrenamtliche Kraft.  Auch für  die Jugendleiterausbildung hat sie sich erfolgreich qualifiziert.

Neben der Schule ist das alles eine Menge Zeitaufwand, aber Jana macht noch mehr: Sie hat beim Sommerfest der Weiler Flüchtlingshilfe eine Spielstraße eingerichtet und einmal pro Woche geht sie ins Pflegeheim und unterstützt die Mitarbeiter vor Ort bei der Kaffee- und Kuchenausgabe.

 Jana Stotz hat den Sozialpreis für Jugendliche wirklich verdient und wir gratulieren ihr recht herzlich dazu.

29.03.2017 in Gemeindenachrichten von SPD Jettingen

Stammtisch der SPD Oberes Gäu diskutiert „Demokratie in Gefahr? Populismus und seine Folgen“

 

Eine stattliche Zahl von SPD-Mitgliedern und Freunden der SPD aus dem Oberen Gäu tauschten sich über Ursachen, Wirkungen und Umgang mit Populismus aus. Nach einer Einführung auf Basis eines Vortrags von Prof. Dr. Renn (Uni Stuttgart, IASS Potsdam) zum Thema Populismus welche Rolle z.B. der „Echoeffekt“ dabei spielt (Erklärung: der Effekt, dass man im Internet für alles, was man selber glaubt, eine Bestätigung findet), welcher Aussage kann man heute noch trauen (direkte Erfahrungen fehlen häufig bei kontroversen Themen wie etwa der Finanzkrise oder dem Ozonloch), suche nach peripheren Gründen, weil man die zentralen Gründe nicht mehr beurteilen kann, das Vermeiden von Kontakten mit Andersdenkenden, sich ja nicht verändern zu müssen- so landet man im moralisch luftleeren Raum. Wenn dann noch die Anonymität des Internets dazu kommt, fallen alle Hemmungen. Die so entstehende, vergiftete Kommunikation lässt keinen wirklichen Austausch und keine konkrete Lösungsfindung mehr zu.

Also: Es ist nicht gut mit Populisten in Wettstreit zu treten und sie evtl. versuchen zu übertreffen!  Die Welt ist komplexer geworden, man kann sie nicht in Kurzform erklären! Man braucht „Offene Räume“, wo Menschen Begegnungen und einen Gedankenaustausch erleben. Man braucht die Transformation vom Diskutierten zum Runden Tisch. Verantwortung für das Gesagte wird oft erst am Runden Tisch übernommen, wenn das Gesagte den Argumenten Anderer standhalten muss. Eine Möglichkeit dazu ist die Mitwirkung an politischer Gestaltung.

Nach diesen Erläuterungen kamen die Teilnehmer natürlich sofort auf die aktuellen Nutzer populistischen Gedankenguts zu sprechen.

Wenn Politiker wie Trump Schimpfkannonaden auf Medien oder Erdogan auf Deutschland (indem sich anscheinend ca. 3 Mio. türkische Bewohner so wohl fühlen, dass sie nicht ins Erdogan-Land umsiedeln wollen) loslassen, zeigt dies, dass die Argumente ihrer politischen Ausrichtung so dürftig sind, dass sie keiner ernsthaften Diskussion standhalten.

Die Frage aus der Runde warum die in Deutschland lebenden Türken sich in den letzten Wochen sehr ruhig zu der Besuchsthematik türkischer Politiker verhielten, wurde der Angst zugeordnet, dass bei eventuellen Türkeibesuchen der Andersdenkenden diese verhaftet werden könnten, wie ein Insider erläuterte.

Die Runde kam nach lebhafter Diskussion zu dem Ergebnis, dass unser Land populistische Reden, Zwiespalt säende, beleidigende Aussagen (Nazi) durchschaut und aushält. Wir sollten Herr Erdogan also nach Deutschland kommen lassen. Dass unsere türkischen Mitbewohner hier in Deutschland sich aber auch ein Bild über die Zustände in der Türkei und die dortigen Reden des Herrn Erdogan sehr wohl anhand türkischer, aber auch deutscher Fernsehsender machen können, die Kosten des Erdoganbesuchs in Deutschland also besser in Kindergärten für türkische und deutsche Kinder investiert werden könnten, wurde nicht weiter diskutiert.  

Bertram Bader

SPD Jettingen

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