21.01.2024 - 15:06 Uhr Leonberger Kreiszeitung
Unter den Bewerbern der SPD Leonberg für die Kommunalwahl sind viele neue und junge Gesichter. Pfitzenmaier ist in der Stadt Spitzenkandidat.
Kandidaten für die Kommunalwahl
Leonberger OB Martin Georg Cohn will in den Kreistag
21.01.2024 - 15:06 Uhr Thomas Slotwinski LKZ
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kandidaten-fuer-die…den-kreistag.480d4ecc-a752-427b-8355-f55b10b38178.html 21/01/2024, 16:18
Er war nicht da, wurde aber gewählt: Martin Georg Cohn bewirbt sich für die Leonberger SPD auf Listenplatz 3 um ein Mandat im Kreistag von Böblingen bei der Kommunalwahl am 9. Juni. Bei der Nominierungsversammlung im alten Eltinger Rathaus stimmten 28 der 31 Anwesenden für eine Kandidatur des
Leonberger Oberbürgermeisters, es gab drei Gegenstimmen und eine Enthaltung.
Christian Buch, der mit Elviera Schüller-Tietze die SPD Leonberg führt, hatte sich zuvor erkennbar bemüht, Dissonanzen zwischen dem Vorstand und Cohn beiseite zu wischen: „Wir freuen uns ungemein, dass der OB bereit ist, auf Platz 3 zu gehen.
Es ist ungemein wichtig, dass wir im Kreistag prominent vertreten sind.“ Buch, der Cohns Abwesenheit mit einer Fortbildung entschuldigte, erklärte, dass die Spitzenposition angesichts der brisanten Krankenhaus-Diskussion
„richtigerweise“ an den Mediziner Günther Wöhler gegangen ist.
Unter den Bewerbern der SPD Leonberg für die Kommunalwahl sind viele neue und junge Gesichter. Pfitzenmaier ist in der Stadt Spitzenkandidat.
Der Arzt, der seit zwei Wahlperioden im Kreistag und im Aufsichtsrat des Klinikverbundes Südwest sitzt, versprach, dass er sich weiter für das Krankenhaus Leonberg einsetzen werde. Die Sozialdemokraten dankten es ihm mit einer einmütigen Wahl auf Listenplatz 1. Rang 2 belegt die frühere Regionalrätin Monika
Hermann mit 26 Ja-Stimmen, fünf Ablehnungen und einer Enthaltung .Ein neues Gesicht der Leonberger Sozialdemokratie soll Katrin Sattler werden: Mit einer sympathischen Vorstellung überzeugte die 29-Jährige, die bei Trumpf in Ditzingen arbeitet, und wurde jeweils einstimmig auf Platz vier bei der Kreistagsliste und jener für den Leonberger Gemeinderat gewählt. Ebenfalls neu für den Kreistag kandidiert Emanuel Blaurock, der bis vor einem Jahr noch bei den Grünen war.
Für den Gemeinderat bewirbt sich an der Spitze bewährtes Personal, ganz vorne Ottmar Pfitzenmaier. In seiner bekannt ironischen Art meinte der Ratsroutinier, der seit 20 Jahren dabei ist, dass er kandidiere „solange es noch mehr Spaß macht als Nerven kostet“. Auch wenn es nicht das populärste Thema sei, so ließ
der Betriebswirt, der lange Jahre in leitenden Positionen bei der Kreissparkasse tätig war, keinen Zweifel daran, dass eine stabile Haushaltslage die Grundvoraussetzung für eine positive Stadtentwicklung sei. Das gelte auch für die Umgestaltung der Innenstadt, vom Oberbürgermeister mit dem Slogan „Stadt für morgen“ versehen, die „sukzessive im Rahmen der Finanzierbarkeit“ umgesetzt werden müsse.
Pfitzenmaier wurde mit 27 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und einem Negativvotum als Spitzenkandidat ins Rennen geschickt. Elviera Schüller-Tietze gefolgt von Christian Buch auf Rang 3. Der Co-Chef der Leonberger SPD will vor allem die Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung erhöhen: „Dass tagtägliche Gänge,etwa zum Bürgeramt, nicht funktionieren, ist ein massives Defizit, dass die Menschen von der Politik entfernt.“
Neben Katrin Sattler zum Nachwuchs gehört auch Kiriakos Fotis, der auf Platz 5 kandidiert. Der 18-Jährige, bis zum vergangenem Jahr Schülersprecher am Albert- Schweitzer-Gymnasium, will sich vor allem für die Belange der Jugend stark machen. Zur bewährten SPD-Riege gehören Christa Weiß und Wolfgang Schönleber auf den Plätzen 6 und 7. Schönleber musste allerdings zwölf Nein-Stimmen hinnehmen.
Foto: Georg Menzel
Heute sind 6.000 Menschen in Herrenberg dem Aufruf „Herrenberg gegen rechts“ gefolgt. Danke für dieses Signal und Danke an die Organisatoren! Jetzt muss aus diesem Engagement aktive Politik für unsere Demokratie und gegen Angriffe auf unsere Grundwerte werden.
Foto: Björn Mattern

Wir als SPD-Stadtverband schließen uns der Initiative „Buntes Böblingen“ an und laden alle Menschen in Böblingen und Umgebung dazu ein, gemeinsam für unsere Demokratie und Vielfalt einzustehen und zur Kundgebung „Nie wieder ist jetzt – Böblingen steht auf für Demokratie, Vielfalt und Freiheit“ zu kommen.
Wann? Samstag, 27. Januar, um 15 Uhr
Wo? Elbenplatz, Böblingen
Die im rechtsextremen Geheimtreffen geplanten millionenfachen Deportationen unter dem geschönten, unsäglichen Begriff „Remigration“ lassen uns nicht kalt und haben uns erschüttert. Der Rechtsruck in unserer Gesellschaft muss uns alle aufrütteln.
Darum ist klar: Wir wollen als Stadtgesellschaft unsere Stimmen erheben! Wir wollen gemeinsam mit euch ein starkes Zeichen setzen für den unbedingten Erhalt und den konsequenten Einsatz für unsere widerstandsfähige Demokratie!
Seid dabei ein Zeichen zu setzen! Teilt diese Einladung mit Freund*innen, Kolleg*innen und Nachbar*innnen – einfach mit allen. Gemeinsam erreichen wir mehr!
Mit herzlichen Grüßen für das Orga-Team von „Buntes Böblingen“
Am Dienstag, 23. Januar, 19 Uhr veranstalten wir unseren nächsten SPD-Treff im Betreuungszentrum, Schulstr. 3 (Besprechungsraum im UG).
Eingeladen sind alle SPD-Mitglieder und jede/r an unserer Arbeit interessierte Mitbürger/in. Wir tauschen uns über aktuelle politische Themen aus und planen unser Jahresprogramm 2024.
Für die Gemeinderatswahl im Juni 2024 suchen wir noch Menschen, die sich kommunalpolitisch interessieren, engagement bereit sind und von ihrer Grundhaltung für eine Kandidatur auf der SPD-Liste bereit wären.
Sprechen Sie uns gerne an oder kommen Sie zu einem unserer SPD-Treffs.
Worum geht es bei der Kommunalwahl?
Hier einige gut aufbereitete Informationen der Landeszentrale für politische Bildung:
https://www.kommunalwahl-bw.de/gemeinde-und-ortschaftsrat
Information und Kontaktpersonen zur SPD Ortsverein Mötzingen siehe weiter auf unserer Homepage
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