"Bürger treffen Politiker" im Bürgertreff Weil der Stadt:
Im Rahmen der 27. Weil der Städter Frauenwochen wird das monatliche Format "Bürger treffen Politiker" fortgesetzt.
Dieses Mal zu Gast: Jasmina Hostert, MdB für den Wahlkreis Böblingen.
Die spannende Politikdiskussion findet statt am Donnerstag, den 23. März um 19:30 Uhr im BürgerTreff in Weil der Stadt.
Für die Besucher besteht die Möglichkeit, mit Frau Hostert, Abgeordnete der SPD im Kreis Böblingen, direkt ins Gespräch zu kommen.
Der Abend steht unter der Überschrift "Die andere Hälfte der Gesellschaft - Frauen in der Politik".
Als Gesellschaft stehen wir vor großen Herausforderungen. Neben der Klimakrise und der Abhängigkeit von fossilen Energien spüren wir als Gesellschaft die Folgen eines Krieges in Europa. Die Herausforderungen für die seit gut einem Jahr regierende Ampelregierung in Berlin sind gewaltig.
Wir wollen über Frauen in der Politik und die derzeitige politische Lage diskutieren. Schwerpunkt des Abends ist die Frauenpolitik. Sind wir schon in einer paritätischen Gesellschaft angekommen?
Die Erwartungen an die neue Ampelregierung waren groß. Konnten schon erste Erfolge erreicht werden? Was muss in dieser Legislaturperiode noch umgesetzt werden?
Den Auftakt im Ludwigsburger Forum machten am Vormittag der SPD Fraktionsführer im Landtag Andreas Stoch und Alexander Schweitzer, Staatsminister und stellvertretender Vorsitzender der SPD Rheinland-Pfalz. Am Abend gab es dann im Rössle eine Premiere: der Leonberger OB Martin Cohn hielt seine erste Aschermittwochsrede mit einem Rundumblick zu kommunalpolitischen Themen nicht nur in Leonberg aber auch zu zahlreichen aktuellen Problemen. Wie es nun schon seit rund 20 Jahren Tradition ist, gab es dazu wieder das beliebte Heringsessen. Der Gemeinderat beschäftigt sich diese Woche u.a. erneut mit der Vergabe zum ersten Bauabschnitt des Schulcampus Jahnstraße, Fragen des Vorkaufsrechts der Stadt für das städtische Entwicklungs-und Nutzungskonzept des Schulstandorts Merklingen und der Verkehrsplanung in der Innenstadt.
STL
Warum?
Die Welt ist nicht in DER Krise, sie steckt gleich in mehreren Krisen: Klima, Krieg, Pandemie, Inflation, soziale Schere. Kaum jemand ist von all dem gar nicht betroffen und viele fragen sich: was kann ich tun?
Es gibt so viele Ansätze für Engagement wie es Meinungen zu den Ursachen gibt. Für alle, die sich um soziale Gerechtigkeit Sorgen machen, um Rassismus und um die Schwächeren der Gesellschaft, ist eine Mitgliedschaft in der SPD das Richtige. Die Grundwerte der Partei richten sich genau an Dich!
Aber wie wird man Mitglied?
Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen findet sich ein Antrag natürlich auf der Homepage:
www.spd.de/unterstuetzen/mitglied-werden/
Aber auch die Mitglieder des Ortsvereins helfen hier gerne mit einem Antragsformular aus. Dieses Formular wird dann an die zuständige Geschäftsstelle geschickt - für Waldenbuch ist das der
SPD-Kreisverband Böblingen
Wilhelmsplatz 10
70182 Stuttgart
Und dann?
Nach Aufnahme fällt ein monatlicher Mitgliedsbeitrag an, der abhängig vom Nettoeinkommen gestaffelt ist von 6€ (bei bis zu 1.000€ netto/Monat) bis 300€ (über 6.000€ netto/Monat). Die Einstufung erfolgt durch das (Neu)Mitglied selbst; man muss also nirgends sein Einkommen offen legen. Und wer derzeit kein Einkommen besitzt, bezahlt einen Beitrag von 2,50€ im Monat.
Was noch?
Jede/r ab Vollendung des 14. Lebensjahres kann Mitglied werden, unabhängig von Wohnort und Nationalität. Lediglich wer bereits Mitglied in einer anderen Partei ist, kann leider nicht in die SPD eintreten.
Ich weiß nicht recht….
Wer noch unsicher ist, kann gerne die Mitglieder des OV Waldenbuch kontaktieren und/oder zu einer unserer Veranstaltungen vor Ort kommen. Die Termine veröffentlichen wir regelmäßig hier und auf unserer Homepage www.spd-Waldenbuch.de
Wir beantworten gern alle noch offenen Fragen und diskutieren, wo noch der Schuh drückt! Wir freuen uns auf alle Interessierten!
Für den SPD-Ortsverein
Susanne Cianci
Gäubote vom 21.02.2023
Meine Meinung
Bodo Philipsen, SPD-Stadtrat in Herrenberg
Ärgert Sie das auch? Wir Radfahrer/innen, die wir nicht auf der Hindenburgstraße oder Horber Straße fahren wollen, werden in den Gutachten immer als „ängstliche, besorgte und unerfahrene Radfahrer“ bezeichnet. In Wirklichkeit wollen wir aber nicht auf viel befahrenen Hauptstraßen mit Lärm, Gestank, Abgasen und Risiken fahren, sondern abseits schnell und sicher in der Stadt ins Ziel kommen.
Deswegen plädieren wir Sozialdemokraten seit 2020 für einen raschen Ausbau des Innenstadtrings und nicht für neue Radwege auf der Nagolder Straße. Kurze Wege mit radialen Anschlussmöglichkeiten in alle Stadtteile, angenehme Asphaltbeläge statt Kopfsteinpflaster, keine harten Randsteine an Kreuzungen, keine Konflikte mit Autos und Fußgängern, klar erkennbare Linienführung mit Beschilderung mit einem einheitlichen Symbol und einheitlicher Farbgebung auf dem Belag, hellere Beleuchtung und rasches Grün an den Ampeln, mehr Radbügel zum Anschließen und natürlich einen breiten Durchstich unter der Bahn beim Seeländer.
Deswegen war es wichtig, dass dieser Durchstich gerade eine Mehrheit im Gemeinderat gefunden hat – gegen CDU und Grüne. Im östlichen Teil des Innenstadtrings hätten wir gerne eine etwas andere Linienführung: Bahnhof, Bahnhofstraße, Schillerstraße, Vogt-Heß-Straße, Erhardtstraße, Markusstraße, Marienstraße, Auf dem Graben, Spitalgasse. Der Otto’-sche Garten als zukünftiger Stadtpark mit Kinderspielplatz, aber auch die Moltkestraße mit den vielen Autos sind für Radfahrer wenig geeignet. Die Spital- und Badgasse werden für Autofahrer nur noch als Anwohnerstraßen im Einbahnverkehr zugelassen. Das alles ist nicht teuer und schnell umzusetzen.
Wollen wir mehr Autofahrer gewinnen, auf das Rad umzusteigen, dann brauchen wir jetzt diesen Innenstadtring. Ich selber komme aus Affstätt mit dem Rad schneller und angenehmer in die Stadt als mit dem Auto: Zum Einkaufen direkt vor den Laden, zum Gemeinderat, zu Freunden und Bekannten, zum Bäcker, zu Kulturveranstal tungen - ohne Parkplatzsorgen und Tragen schwerer Taschen. Billiger, gesünder und umweltfreundlicher allemal.
Lasst uns nun endlich den Innenstadtring verwirklichen. Worauf warten wir noch?
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